Royal Revolt 2: Neun Millionen Euro für Karlsruher Entwickler Flaregames
Das aus Karlsruhe stammende Entwicklerstudio Flaregames(öffnet im neuen Fenster) hat eine weitere Finanzierungsrunde abgeschlossen: Neun Millionen Euro stellen Wagniskapitalgeber der Firma zur Verfügung. Es handelt sich um die zweite Runde – damit steigt die Gesamtfinanzierung von Flaregames auf insgesamt 17 Millionen Euro.

Die Mittel der aktuellen Runde stammen von den bisherigen Investoren, den internationalen Investoren Accel Partners sowie T-Venture, dem Investment-Arm der Deutschen Telekom, und einem ungenannten Investor.
Das Geld werde für die weitere Expansion der Firma eingesetzt, so Flaregames. "Diese Finanzierungsrunde ermöglicht uns, in größere Projekte zu investieren, sowohl intern als auch extern", sagt der Gründer und Chef von Flaregames, Klaas Kersting. "Wir arbeiten in unseren Studios in Karlsruhe und Frankfurt an einem halben Dutzend Spiele und haben mit bedeutenden US-Entwicklungsstudios mehrere, noch unveröffentlichte Projekte begonnen."
Flaregames wurde 2011 von Klaas Kersting gegründet, der zuvor das auf Browsergames spezialisierte Entwicklerstudio Gameforge mit aufgebaut hatte. Seit der Veröffentlichung des ersten Spiels Brave Smart im Mai 2012 hat sich die Belegschaft auf derzeit rund 70 Mitarbeiter verdreifacht.
Die bekannteste Serie dürfte Royal Revolt sein, deren jüngster Teil, Royal Revolt 2, laut Flaregames in den ersten zehn Tagen nach dem Erscheinen Ende Februar 1,5 Millionen Downloads erreichen und dadurch bereits die Entwicklungskosten komplett einspielen konnte.
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