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Ein Hubschrauber vom Typ Wildcat AW159
Ein Hubschrauber vom Typ Wildcat AW159 (Bild: Corporal Kellie Williams, RLC/MOD/Open Government License (OGL))

Royal Navy: Hubschrauber mit USB-Stick sucht Netzwerkanschluss

Ein Hubschrauber vom Typ Wildcat AW159
Ein Hubschrauber vom Typ Wildcat AW159 (Bild: Corporal Kellie Williams, RLC/MOD/Open Government License (OGL))

Im Jahr 2017 kann das britische Militär mit den neuesten Hubschraubern keine Daten per Funk austauschen. Nach der Aufklärung heißt es für die Crew also: Landen, Daten auf den USB-Stick kopieren und in die Zentrale tragen.

Die Hubschrauber vom Typ Leonardo Wildcat sind die modernsten, die vom britischen Militär eingesetzt werden. Doch offenbar gibt es Probleme bei der Hardwareausstattung, die bei den Crews zu nerviger Mehrarbeit führen und den Nutzen im Einsatz reduzieren.

Wie The Register und das Magazin Air International berichten, seien die Hubschrauber mit der Bezeichnung Wildcat HMA2 zwar mit einem sicheren Funkkommunikationssystem des Herstellers Bowman ausgerüstet, ihnen fehle aber der taktische Datenlink (Tactical Data Link, TDL). Andere Helikopter des gleichen Typs verfügen über einen solchen Uplink. Beim Modell für die britische Armee wurde dieser während der Entwicklungsphase im Jahr 2008 aus Kostengründen gestrichen.

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Der TDL ist ein unter den Nato-Partnern vereinbarter Standard, der die Übertragung digitalisierter Daten ermöglicht. Andere Hubschrauber unterstützen TDL im Modus Link 16, dabei werden Daten über ein Multiplexverfahren an die Gegenstelle gesendet. Mit dem Verfahren können zum Beispiel die Kursvektoren von Angriffszielen elektronisch übermittelt werden.

Alles muss heruntergeladen werden

Die Crews der betroffenen Wildcat-Hubschrauber müssen dies nach wie vor über Funk tun oder die ermittelten Daten nach der Landung mit einem USB-Stick oder einem anderen Medium übertragen. "Zurzeit müssen wir alles, was unser System produziert auf irgendeine Form von elektronischem Medium herunterladen und nach der Landung übergeben. Wir können derzeit keine Daten in elektronischer Form übermitteln, während wir in der Luft sind, daher nutzen wir Sprachkommunikation per Funk", sagte Lieutenant Commander Anthony Johnson dem Magazin Air International.

Air International schreibt: "Ein Uplink wird als notwendig angesehen, um das Schlachtfeld vorzubereiten, nach Spuren von Leben zu suchen oder einen kinetischen Effekt in einer Küstenregion zu erzeugen." Unklar ist, ob ein solcher Uplink in den kommenden Jahren nachgerüstet werden wird - technisch sollte das möglich sein.

Die neuen Wildcat-Hubschrauber sind seit 2014 im Dienst.


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Metallkiller 21. Feb 2017

Unten steht noch "...oder einen kinetischen Effekt erzeugen" Was ist denn damit gemeint...

eXXogene 21. Feb 2017

Es ist halt nicht unüblich das Leute ohne Studiengang plumpe BWL Kommentare abgeben. Das...

oliver.n.h 20. Feb 2017

Nun das was du als Abnützung betitelst sind typbezeichnungen. Dh das was du erfragstist...

serra.avatar 20. Feb 2017

na ehrlich gesagt ich will gar keinen Kampfhubschrauber der im Netz hängt und mal eben...

EWCH 20. Feb 2017

fuehrt zwar gelegentlich zu Abstuerzen aber es ist moeglich



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