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Routertest: Der nicht ganz so schnelle Linksys WRT3200ACM

Der WRT3200ACM soll laut Hersteller einer der schnellsten Router sein. Ganz so ist das aber nicht. Das liegt nicht nur daran, dass passende Geräte noch gar nicht verfügbar sind.

Ein Test von veröffentlicht am
Der Router WRT3200ACM von Linksys im Test
Der Router WRT3200ACM von Linksys im Test (Bild: Linksys)

Die zu Belkin gehörende Tochter Linksys hat nach der Trennung von Cisco im Jahr 2014 einen Neustart des WRT-Router-Projekts gewagt. Die Firmware der WRT-Router basiert auf dem Linux-basierten Open-Source-Projekt OpenWRT. Beim WRT3200ACM handelt es sich um die zweite Generation. Dank einer 3x3-Antennenkonfiguration und der Belegung eines 160-MHz-Kanals im 5-GHz-Band soll der Router eine Bruttodatenrate von rund 2,6 GBit/s erreichen und damit doppelt so schnell sein wie GBit-LAN-Verbindungen. Solche Werte erreicht man natürlich nur, wenn es entsprechende Geräte dafür gibt. Das dürfte jedoch noch eine Weile dauern. Wir haben deshalb mit gängigen Geräten die Übertragungsgeschwindigkeiten gemessen und uns natürlich auch den Funktionsumfang des Routers angesehen.

Gute Hardware

  • Der erste Schritt der automatischen Konfiguration (Screenshot: Golem.de)
  • Im zweiten Schritt wird ein Netzwerkname sowie ein Passwort für das WLAN vorgeschlagen. (Screenshot: Golem.de)
  • Es erfolgt zunächst eine Zusammenfassung der Änderungen und der Hinweis, dass die drahtlose Verbindung erneut hergestellt werden muss. (Screenshot: Golem.de)
  • Freundlicherweise werden sowohl SSID als auch das Kennwort nach dem Router-Neustart nochmals angezeigt. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach einer erneuten Verbindung wird die automatische Konfiguration mit dem Setzen eine Admin-Passworts abgeschlossen. (Screenshot: Golem.de)
  • In der Übersicht der Einstellungen wird erstmals deutlich, dass der Router auch einen Gastzugang aktiviert hat. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Gastzugang kann dort wieder deaktiviert werden. Alternativ lassen sich SSID und das Kennwort ändern. (Screenshot: Golem.de)
  • Die offenen Ports des Routers erlauben standardmäßig nicht nur den Internetzugriff, sondern auch den Zugriff auf Daten auf angeschlossenen externen Speichermedien. (Screenshot: Golem.de)
  • Für den Gastzugriff gibt es ein Vorschaltfenster. Der Datenzugriff ist im Gast-Modus deaktiviert. (Screenshot: Golem.de)
  • Über die Kinderschutzfunktion können für einzelne Geräte Webseiten blockiert oder ...  (Screenshot: Golem.de)
  • ... der Zugriff für bestimmte Tageszeiten oder Wochentage definiert werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Externe Speichermedien können an den beiden USB-Ports beziehungsweise an dem eSATA-Port angeschlossen werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Zugriff auf die Daten per Windows-Freigabe kann weitgehend eingeschränkt werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Auf Daten kann auch per FTP zugegriffen werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Über den integrierten Medienserver können Musik, Fotos oder Videos ins Netz gestreamt werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Über die Priorisierung lässt sich festlegen, welche Geräte im Netz bevorzugt Zugriff auf ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... Internetdienste ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... oder Spieleserver bekommen. (Screenshot: Golem.de)
  • Der integrierte Speedtest misst die Geschwindigkeit der Internetverbindung, erfordert aber einen Flash-Player. (Screenshot: Golem.de)
  • Für den professionellen Einsatz gibt es die Möglichkeit, die Ethernet-Ports per VLAN zu konfigurieren.  (Screenshot: Golem.de)
  • Updates für den Router können automatisch bezogen werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Per PPPoE kann der Router direkt über ein Modem eine Verbindung zum ISP herstellen. (Screenshot: Golem.de)
  • Statisches oder dynamisches Routing sind ebenfalls möglich. (Screenshot: Golem.de)
  • Hier kann der Remotezugriff per App oder die Konfiguration des Routers über das lokale WLAN deaktiviert werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch der DHCP-Server kann konfiguriert werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Für die beiden WLAN-Module können Kanal und Bandbreite auch manuell definiert werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Wer die Webseite home.html im Link zum Router im Browser mit advanced-wireless.html ersetzt, bekommt erweiterte Einstellungsmöglichkeiten zu sehen, ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... die jedoch nur mit eigenem Risiko zu ändern sind, etwa ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... zum Beamforming. (Screenshot: Golem.de)
  • Erst nachdem wir explizit die Bandbreite des 5-GHz-Kanals auf 160 MHz setzten, bekamen wir schnellere Datendurchsatzraten. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Router kann auch per App von außerhalb gesteuert werden. (Screenshot: Golem.de)
In der Übersicht der Einstellungen wird erstmals deutlich, dass der Router auch einen Gastzugang aktiviert hat. (Screenshot: Golem.de)
Inhalt:
  1. Routertest: Der nicht ganz so schnelle Linksys WRT3200ACM
  2. Einrichtung leicht gemacht
  3. Prioritäten setzen
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Die Hardwareausstattung des Linksys WRT3200ACM ist im Vergleich zu anderen aktuellen Routern, etwa dem Turris Omnia, in Ordnung: Intern arbeiten zwei CPUs bei einer Taktrate von 1,8 GHz auf dem Chipsatz Armada 385 88F6820 von Marvell. Der Arbeitsspeicher ist mit 512 MByte jedoch nicht gerade überdimensioniert. Für die auf OpenWRT basierende Firmware stehen 256 MByte Nand-Speicher zur Verfügung.

Der Chipsatz 88E6352 für die vier GBit-Ethernet-Ports stammt ebenfalls von Marvell, ebenso wie der Chip 88W8964, der die beiden WLAN-Module bereitstellt. Einer funkt bei 2,4 GHz nach 802.11 b/g/n, der andere bei 5.0 GHz nach 802.11 a/n/ac. Über die vier Antennen stellt der Router 3x3 beziehungsweise 2x2 MU-MIMO zur Verfügung. Außerdem stehen noch ein USB-3.0- und kombinierter USB-2.0- und eSata-Anschluss zur Verfügung. Das Gehäuse ist aus robustem Kunststoff mit dem Linksys-eigenen Aussehen.

Mäßige Geschwindigkeit

Im Vergleich zum Turris Omnia mit etwa 200 MBit/s bei 802.11 ac bei 80 MHz sind die von uns gemessenen Datendurchsatzwerte auf dem Linksys mit 160 MBit/s überraschenderweise deutlich niedriger. Gemessen haben wir zunächst mit einem Huawei Honor 8 im Iperf-Modus von Wifi-Speed-Test.

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Mit dem WLAN-USB-Stick Archer T4U von Tplink mit einer nominalen Geschwindigkeit von 600 MBit/s bei 5 GHz erreichten wir immerhin zeitweise 385 MBit/s, durchschnittlich lag die Geschwindigkeit aber bei etwa 350 MBit/s. Erst als wir in den Einstellungen des Routers die Bandbreite explizit auf 160 MHz festlegten, erreichten wir mit durchschnittlich 545 MBit/s annähernd die Übertragungsgeschwindigkeit, die der Tplink-Stick unterstützt. Auch wenn solche Benchmarks immer mit Vorsicht zu behandeln sind, sie decken sich mit den Ergebnissen eines Tests bei den Kollegen von Smallnetbuilder, wonach der Linksys-Router nicht zu den schnellsten gehört. Im Leerlauf lag die Leistungsaufnahme bei etwa 10 Watt, unter Volllast stieg sie auf etwa 13 Watt.

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EwAld 21. Jan 2017

Für die Nachwelt: Habe nun bei Amazon den Archer C7 bestellt und eine V2.0 erhalten. Bei...

thorben 15. Jan 2017

Ich persönlich finde meinen speedport auch gar nicht so hässlich. Schlichtes design und...

forensockenpupp... 14. Jan 2017

Naja die Brutto- und Nettodatenraten von LAN und WLAN unterscheiden sich schon noch...

brainslayer 13. Jan 2017

nein is auch falsch. der wrt3200acm hat 3x3 bei 160 mhz anzubieten. nehmen wir mal den...

brainslayer 13. Jan 2017

isser nich. die cpu des netgear r7800 is schneller und der wireless chipsatz übrigens...


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