Routerfreiheit: Vodafone bietet Fritzboxen verbilligt an

Vodafone reagiert auf die Routerfreiheit und bietet subventionierte Preise für Fritzboxen und ein anderes Gerät an. Diese Angebote gelten für VDSL-Neukunden.

Artikel veröffentlicht am ,
Router von AVM
Router von AVM (Bild: Sebastian Michalke/Flickr/CC BY 2.0)

DSL-Neukunden von Vodafone können ab morgen DSL-Router beim Anbieter nicht nur mieten sondern auch kaufen. Das gab das Unternehmen 8. Mai 2017 bekannt. Zur Auswahl stehen die Easybox 804 für 39,90 Euro, die Fritzbox 7430 für 79,90 Euro und die Fritzbox 7490 für 139,90 Euro. Zum Vergleich: Bei Amazon hat die Vodafone Easybox 804 einen Preis von 64,90 Euro. Die Fritzbox 7430 gibt es bei dem Onlinehändler ab 89 Euro und die Fritzbox 7490 für 189 Euro.

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Wie bei den Mietgeräten ist auch bei Kaufgeräten ein Austausch möglich, sollte der Router innerhalb der Garantiezeit von 24 Monaten nicht mehr funktionieren.

Damit reagiert Vodafone auf die Routerfreiheit. "Die Nachfrage nach Kauf-Routern ist gerade im DSL-Geschäft vorhanden", erklärte das Unternehmen.

Bundestag und Bundesrat hatten im Herbst 2015 die Abschaffung des Routerzwangs beschlossen, der bisher durch Geheimhaltung der detaillierten Zugangsdaten erreicht wurde. Die Routerfreiheit gilt seit dem 1. August 2016. Unitymedia und andere Netzbetreiber interpretieren das Gesetz so, dass rechtlich nur Neukunden davon betroffen sind.

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Vodafone versucht seit langem, seine DSL-Kunden, für die Zahlungen an den Netzbetreiber Deutsche Telekom fällig werden, in das eigene TV-Kabelnetz zu überführen. Es biete "höhere Geschwindigkeiten und bessere Kapazitäten als VDSL und habe das Potenzial zu Gigabit-Datenraten", erklärte der Kabelnetzbetreiber.

Die Routerfreiheit wirke sich in einer stark gestiegenen Nachfrage nach Kabelroutern aus. Das sagte AVM-Chef Johannes Nill am 20. März 2017 auf der Branchenmesse Cebit. "Im Handel werden jeden Monat Kabelrouter im fünfstelligen Bereich verkauft." Die Netzbtreiber wollen die Nachfrage kleinreden und erklären bisher, dass die Nachfrage nach eigenen Routern beim Kunden sehr gering sei. Laut Nill hat das Berliner Unternehmen im vergangenen Jahr jedoch 6,5 Millionen Fritz-Produkte ausgeliefert, die meisten im Bereich DSL.

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Anonymer Nutzer 10. Mai 2017

Doch, seit ich verwöhnt/verdorben bin durch "Prime", suche ich auch mal für Besorgungen...

Teebecher 10. Mai 2017

Man muss es ja nicht gleich übertreiben. Ein Raspi reicht da, und ist selbst für ein...

sneaker 10. Mai 2017

War die Fritz!Box denn über O2 oder vom Händler, der den Vertrag vermittelt? O2 hat...

gollumm 09. Mai 2017

Jetzt mal ehrlich - wo wird das wirklich praktiziert? Ist mir zumindest noch nicht...

Askaaron 09. Mai 2017

Als ich vor einem Jahr umgezogen bin, meinte Vodafone nur lapidar, dass man mir am neuen...



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