Routerfreiheit: Tagelange Störung bei Aktivierungsportal von Vodafone

Seinen eigenen Kabelrouter im Netz von Vodafone anmelden? Was normalerweise kein Problem sein sollte, war in den vergangenen Tagen bei vielen Kunden nicht möglich.

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Vodafone hat tagelang Probleme mit seinem Aktivierungsportal.
Vodafone hat tagelang Probleme mit seinem Aktivierungsportal. (Bild: Danish Siddiqui /Reuters)

Durch eine Störung des Aktivierungsportals haben etliche Vodafone-Kunden in den vergangenen Tagen ihren eigenen Kabelrouter nicht anmelden können. "Ein kompletter Ausfall des Portals bestand nicht, da auch weiterhin täglich andere Kunden-eigene Kabel-Router aktiviert wurden", teilte Vodafone/Kabel Deutschland auf Anfrage von Golem.de am Dienstag mit. Inzwischen sei die Aktivierung wieder uneingeschränkt möglich. "Wir bitten die wenigen betroffenen Kunden, den Aktivierungsprozess erneut zu starten", hieß es weiter.

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Wie viele Kunden insgesamt betroffen waren, ist unklar. Vodafone sprach von einer "überschaubaren Anzahl". Im Kundenforum fanden sich am 12. Februar erste Meldungen über Probleme bei der Registrierung. Nutzer erhielten demnach den Hinweise: "Das Aktivierungsportal ist ausgefallen". Am 20. Februar teilte Vodafone den Kunden mit: "Die Kollegen untersuchen weiterhin das Problem mit dem Aktivierungsportal. Momentan kann ich Euch noch nicht sagen, wie lang es dauern könnte, ich/wir können Euch weiterhin nur um Geduld bitten." Die genauen Hintergründe der Störung sind immer noch unklar.

Seit der Abschaffung des Routerzwangs im August 2016 können Kunden bei Vodafone und anderen Kabelnetzbetreibern ihre eigenen Endgeräte anschließen. Normalerweise wird der Vodafone-Kunde nach dem ersten Aufruf des Browsers automatisch zum Aktivierungsportal weitergeleitet. Dann muss er zunächst die Zugangsdaten eingeben, um das Gerät im System anzumelden und das Internet nutzen zu können. Anschließend kann man die SIP-Zugangsdaten für die Anmeldung der Telefonnummern eingeben. Ohne Registrierung lässt sich das Gerät daher nicht nutzen. Die Kunden müssen dann stattdessen das Anbietergerät anschließen, das sich automatisch im Netz registriert.

Nachtrag vom 21. Februar 2017, 16:51 Uhr

Die Störung ist auch ein Fall für die Bundesnetzagentur geworden. Da sich mehrere Kunden beschwert hätten, habe sich die Behörde an Vodafone/Kabel Deutschland gewandt und gefragt, was da los sei, sagte ein Sprecher auf Anfrage von Golem.de. Ein solches Anhörungsverfahren soll klären, ob ein Einschreiten gemäß Telekommunikationsgesetz (TKG) erforderlich ist. Die Bundesnetzagentur will unter anderem wissen, welche technische Begründung es für die Störung gibt.  

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