Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Router-Verbot in den USA: Netgear erhält Ausnahmegenehmigung für Router-Verkauf

Die US-Regulierungsbehörde FCC hatte mit einem Verkaufsverbot praktisch alle Router-Hersteller vom US-Markt ausgeschlossen.
/ Mike Faust
3 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
Unter welchen Bedingungen Netgear die Verkaufsfreigabe erhalten hat, ist unbekannt. (Bild: ZUMA Press Wire via Reuters Connect)
Unter welchen Bedingungen Netgear die Verkaufsfreigabe erhalten hat, ist unbekannt. Bild: ZUMA Press Wire via Reuters Connect

Die US-amerikanische Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) hat Netgear eine Zulassung für den Verkauf seiner Netzwerk-Router erteilt und das Unternehmen somit von dem im März 2026 verhängten Verkaufsverbot der US-Regierung für neue, nicht in den USA gefertigte Router befreit.

Damals hieß es von der FCC, dass Router-Hersteller eine Ausnahmegenehmigung von dem Verbot beantragen können, wenn sie einen "detaillierten, zeitlich festgelegten Plan zur Einrichtung oder Erweiterung der Produktion des Routers in den Vereinigten Staaten" vorlegen.

In einer Stellungnahme erklärte Netgear(öffnet im neuen Fenster), dass man erfreut sei, "als erster Hersteller von Routern für Endverbraucher die bedingte Zulassung der Federal Communications Commission (FCC) als vertrauenswürdiger Router-Hersteller erhalten" zu haben.

Genehmigung gilt bis Oktober 2027

Das in den USA gegründete und ansässige Unternehmen Netgear hatte wegen der US-Zollpolitik seine Produktion zwar aus China zurückgezogen, lässt seitdem aber viele Produkte in Vietnam, Thailand und Indonesien fertigen. Ob Netgear der FCC Pläne vorgelegt hat, zukünftig direkt in den USA zu fertigen, ist nicht bekannt.

Laut der Bekanntmachung der FCC(öffnet im neuen Fenster) wurden die Netgear-Router Nighthawk und Orbi sowie Kabel-Router der CAX-Serie und Kabel-Modems der CM-Serie von der Liste der verbotenen Geräte gestrichen. Router der SDG-Serie der Firma Adtran erhielten ebenfalls eine Genehmigung. Diese gilt für beide Unternehmen bis zum 1. Oktober 2027.

Die US-Regierung versucht seit dem Beginn von Donald Trumps zweiter Amtszeit mit verschiedenen Maßnahmen, Unternehmen zu überzeugen, ihre Produktion in die USA zu verlegen. Nach dem Scheitern der Handelszölle zeigt das Router-Verbot, welche weiteren Maßnahmen vorgenommen werden könnten.


Relevante Themen