Router-Überblick:Welche Fritzbox passt am besten zu DSL, Cable, LTE, 5G, Glasfaser?
DSL-Fritzbox für den DSL-Anschluss, Cable-Fritzbox für den Kabelanschluss – also auch Fiber-Fritzbox für den Glasfaser-Anschluss? Jein. Denn es geht auch anders.
Bis vor kurzem war die Auswahl einer optimalen Fritzbox, alias WLAN-Router, noch einfach: Wer das Internet nur per Kupferlitze bekommen konnte, also per DSL bis maximal 250 MBit/s, hat oft eine 90er-DSL-Fritzbox wie die 7690, 7590 AX, 7590, 7490 und 7390 in Betracht gezogen – oder die 30er-Schwestern wie die 7630, 7530 AX, 7530, 7430, 7330 beziehungsweise die schwarzen Fritzbox-OEMs von 1&1.
Zudem gibt es ähnliche Provider-Boxen wie diverse Speedport-DSL-Router-Modelle der Telekom und Dutzende DSL-Box-Alternativen von A wie ASUS bis Z wie Zyxel mit oftmals kleinen Marktanteilen im unteren Prozentbereich. Zumindest in Deutschland ist die Fritz GmbH, vormals AVM aus Berlin, bei den DSL‑Boxen dominierend. Im Rest der Welt ist TP-Link aus China mit WLAN-Routern oft präsenter.
Bild 1/28: Diese DSL-Fritzboxen haben zwar ein DSL-Modem, lassen sich aber auch (viel schneller) von einem externen Glasfaser-ONT-Modem mit Internet versorgen. (Bild: Harald Karcher)
Bild 2/28: Diese Cable-Fritzboxen haben zwar ein Koax-Kabelmodem, lassen sich aber auch (viel schneller) von einem externen Glasfaser-ONT-Modem mit Internet versorgen. (Bild: Harald Karcher)
Bild 3/28: Fiber-Fritzbox direkt an die grüne Glasfaser? Klingt logisch! Rechts: Jedwede Fritzbox per LAN-Kabel hinter das schwarze Glasfaser-Modem? Kann oft klüger sein! (Bild: KI-generiert mit Google Gemini)
Bild 4/28: Die Fritzbox 5530 Fiber wird mit zwei Fiber-SFP-Steck-Modulen für AON und GPON in der Schachtel ausgeliefert. Ein weiteres Modul für XGS-PON lässt sich nachkaufen. (Bild: Harald Karcher)
Bild 5/28: Für jede Glasfaser-Netz-Gattung gibt es neue Fiber-Spezial-Fritzboxen (oben), doch fast jede alte DSL-oder-Kabel-Fritzbox läuft auch hinter dem Glasfaser-ONT des Providers (unten). (Bild: Harald Karcher)
Bild 6/28: Ganz rechts: Man kann auch PCs und WAN-fähige WLAN-Repeater via LAN-Kabel direkt an ein ONT verbinden. (Bild: Harald Karcher)
Bild 7/28: Die drei weißen Router des Devolo Wi-Fi 7 Mesh Sets BE 6500 können zwar das WLAN einer Fritzbox verlängern, aber das Internet auch direkt aus dem Telekom-Magenta-Glasfasermodem-2-ONT beziehen, ohne Fritzbox dazwischen. (Bild: Harald Karcher)
Bild 8/28: Nicht jede Fiber-Fritzbox (rot) eignet sich für jeden Glasfaser-Netz-Anschluss (grün). (Bild: Harald Karcher)
Bild 9/28: Die älteren Fiber-Fritzboxen der 55xx-Reihe waren/sind noch maximal flexibel: Sie können SFP-Steckmodule für AON (oben), GPON (mittig) oder XGS-PON (unten) aufnehmen – je nach Bedarf und Netz. (Bild: Harald Karcher)
Bild 10/28: Bei den Fritzboxen 5530 Fiber, 5590 Fiber und 5690 Pro liegen steckbare SFP-Modems für AON (links) und G-PON (rechts) in der Lieferschachtel. (Bild: Harald Karcher)
Bild 11/28: Bei den Fritzboxen 5690 (unten) und 5690 XGS (oben) wird der Glasfaser-Kabelstecker direkt in die grünen Buchsen links oben hinten gesteckt. Da passen keine steckbaren SFP-Modem-Module mehr. (Bild: Harald Karcher)
Bild 12/28: Mein Speedtest mit der Fritzbox 5590 Fiber anno 2022 an einer performanten GPON-Glasfaser-Leitung im Testlabor von M-net. (Bild: Harald Karcher)
Bild 13/28: Das steckbare Fritz-SFP+XGS-PON-Modul hebt die Fritzboxen 5530 und 5590 auf 10 Gigabit brutto an passenden Glasfaser-Anschlüssen. (Bild: Harald Karcher)
Bild 14/28: Im Dezember 2025 entfernte die Deutsche Telekom in diesem OLT in München die alten GPON-SFPs und ersetzte sie durch schnellere XGS-PON-SFTs. Danke an Dr. Markus Jodl, der den Besuch im nächtlichen Wartungsfenster möglich machte. (Bild: Harald Karcher)
Bild 15/28: Das steckbare Fritz-SFP+XGS-PON-Modul kostet etwa 55 Euro. Man kann es bei Bedarf links oben in den Fiber-SFP-Slot dieser Fritzbox 5590 stecken. (Bild: Harald Karcher)
Bild 16/28: Die Palette der Fiber-Fritzboxen (oben) wird immer komplizierter und erklärungsbedürftiger. (Bild: Harald Karcher)
Bild 17/28: Diese speziellen Fiber-Fritzboxen gehören zum aktuellen Liefersortiment. Zwei weitere sind angekündigt, aber noch ohne Preis und ohne Termin. (Bild: Harald Karcher)
Bild 18/28: Wenn die Glasfaser direkt in der Fritzbox endet, lassen sich viel detailliertere Infos auslesen als bei einer Lösung nur hinter einem externen ONT-Modem. (Bild: Harald Karcher)
Bild 19/28: Dank ONT (links unten, grün) kann man fast alle WAN-fähigen Fritzboxen per LAN-Kabel hinter einem FTTH-Glasfaser-Anschluss betreiben. (Bild: Harald Karcher)
Bild 20/28: Die rote DSL-Fritzbox 7490 (rechts) hängt hier mit dem weißen LAN-Kabel an einem schwarzen Glasfaser-Modem-2-ONT (links) der Deutschen Telekom. (Bild: Harald Karcher)
Bild 21/28: Im Prinzip lassen sich alle links gezeigten DSL-Fritzboxen hinter einem Fiber-ONT auch mit Glasfaser-Internet versorgen. (Bild: Harald Karcher)
Bild 22/28: Hier hängt mein Apple Mac mini M4 mit 10-GbE-LAN-Port direkt an einem 10-Gigabit-XGS-PON-Glasfaser-ONT von Huawei, ganz ohne Fritzbox dazwischen, im Testlabor von M-net. (Bild: Harald Karcher)
Bild 23/28: Im Prinzip lassen sich alle links gezeigten Fiber-Fritzboxen auch hinter einem ONT über den WAN-Port (blau) mit Glasfaser-Internet versorgen. (Bild: Harald Karcher)
Bild 24/28: Bei den 6800er-Fritzboxen mit Mobilfunk-Modem hat nur die 6890 LTE einen WAN-Port, an den man einen Glasfaser-ONT verbinden kann. (Bild: Harald Karcher)
Bild 25/28: Bei den 4000er-Fritzboxen ganz ohne eigenes Modem haben alle einen WAN-Port, an den man einen Glasfaser-ONT verbinden kann. (Bild: Harald Karcher)
Bild 26/28: Die neue Fritzbox DSL/Fiber 7-90 soll frühestens ab dem ersten Quartal 2027 zum UVP von 429 Euro in den freien Handel kommen. (Bild: Fritz GmbH)
Bild 27/28: Bei der neuen Fritz-Generation (links) gibt es nur noch einen roten Taster und nur ein LED-Lämpchen. Bei der alten 5690 Pro waren es etliche. (Bilder: Fritz GmbH / Text und Montage: Harald Karcher)
Bild 28/28: Bei der alten Fiber-Fritzbox 5690 Pro (rechts) gehen alle Kabel nach hinten weg. Bei der neuen DSL/Fiber 7-90 (links) gehen sie unten hinten oder seitlich raus (Bilder: Fritz GmbH / Montage: Harald Karcher)
Wer das Internet über das TV-Koaxial-Kabel bekommen kann, also per Cable-Internet (Docsis 3.1) bis 1.000 MBit/s, nimmt meistens die passende Cable-Box vom Internet-Provider, etwa eine Vodafone-Station, die aktuellen Cable-Fritzbox-Modelle 6660, 6670 und 6690 oder deren Vorgänger. Bei Cable-Boxen ist die Auswahl geringer als bei DSL-Boxen.
Bild 1/28: Diese DSL-Fritzboxen haben zwar ein DSL-Modem, lassen sich aber auch (viel schneller) von einem externen Glasfaser-ONT-Modem mit Internet versorgen. (Bild: Harald Karcher)
Bild 2/28: Diese Cable-Fritzboxen haben zwar ein Koax-Kabelmodem, lassen sich aber auch (viel schneller) von einem externen Glasfaser-ONT-Modem mit Internet versorgen. (Bild: Harald Karcher)
Bild 3/28: Fiber-Fritzbox direkt an die grüne Glasfaser? Klingt logisch! Rechts: Jedwede Fritzbox per LAN-Kabel hinter das schwarze Glasfaser-Modem? Kann oft klüger sein! (Bild: KI-generiert mit Google Gemini)
Bild 4/28: Die Fritzbox 5530 Fiber wird mit zwei Fiber-SFP-Steck-Modulen für AON und GPON in der Schachtel ausgeliefert. Ein weiteres Modul für XGS-PON lässt sich nachkaufen. (Bild: Harald Karcher)
Bild 5/28: Für jede Glasfaser-Netz-Gattung gibt es neue Fiber-Spezial-Fritzboxen (oben), doch fast jede alte DSL-oder-Kabel-Fritzbox läuft auch hinter dem Glasfaser-ONT des Providers (unten). (Bild: Harald Karcher)
Bild 6/28: Ganz rechts: Man kann auch PCs und WAN-fähige WLAN-Repeater via LAN-Kabel direkt an ein ONT verbinden. (Bild: Harald Karcher)
Bild 7/28: Die drei weißen Router des Devolo Wi-Fi 7 Mesh Sets BE 6500 können zwar das WLAN einer Fritzbox verlängern, aber das Internet auch direkt aus dem Telekom-Magenta-Glasfasermodem-2-ONT beziehen, ohne Fritzbox dazwischen. (Bild: Harald Karcher)
Bild 8/28: Nicht jede Fiber-Fritzbox (rot) eignet sich für jeden Glasfaser-Netz-Anschluss (grün). (Bild: Harald Karcher)
Bild 9/28: Die älteren Fiber-Fritzboxen der 55xx-Reihe waren/sind noch maximal flexibel: Sie können SFP-Steckmodule für AON (oben), GPON (mittig) oder XGS-PON (unten) aufnehmen – je nach Bedarf und Netz. (Bild: Harald Karcher)
Bild 10/28: Bei den Fritzboxen 5530 Fiber, 5590 Fiber und 5690 Pro liegen steckbare SFP-Modems für AON (links) und G-PON (rechts) in der Lieferschachtel. (Bild: Harald Karcher)
Bild 11/28: Bei den Fritzboxen 5690 (unten) und 5690 XGS (oben) wird der Glasfaser-Kabelstecker direkt in die grünen Buchsen links oben hinten gesteckt. Da passen keine steckbaren SFP-Modem-Module mehr. (Bild: Harald Karcher)
Bild 12/28: Mein Speedtest mit der Fritzbox 5590 Fiber anno 2022 an einer performanten GPON-Glasfaser-Leitung im Testlabor von M-net. (Bild: Harald Karcher)
Bild 13/28: Das steckbare Fritz-SFP+XGS-PON-Modul hebt die Fritzboxen 5530 und 5590 auf 10 Gigabit brutto an passenden Glasfaser-Anschlüssen. (Bild: Harald Karcher)
Bild 14/28: Im Dezember 2025 entfernte die Deutsche Telekom in diesem OLT in München die alten GPON-SFPs und ersetzte sie durch schnellere XGS-PON-SFTs. Danke an Dr. Markus Jodl, der den Besuch im nächtlichen Wartungsfenster möglich machte. (Bild: Harald Karcher)
Bild 15/28: Das steckbare Fritz-SFP+XGS-PON-Modul kostet etwa 55 Euro. Man kann es bei Bedarf links oben in den Fiber-SFP-Slot dieser Fritzbox 5590 stecken. (Bild: Harald Karcher)
Bild 16/28: Die Palette der Fiber-Fritzboxen (oben) wird immer komplizierter und erklärungsbedürftiger. (Bild: Harald Karcher)
Bild 17/28: Diese speziellen Fiber-Fritzboxen gehören zum aktuellen Liefersortiment. Zwei weitere sind angekündigt, aber noch ohne Preis und ohne Termin. (Bild: Harald Karcher)
Bild 18/28: Wenn die Glasfaser direkt in der Fritzbox endet, lassen sich viel detailliertere Infos auslesen als bei einer Lösung nur hinter einem externen ONT-Modem. (Bild: Harald Karcher)
Bild 19/28: Dank ONT (links unten, grün) kann man fast alle WAN-fähigen Fritzboxen per LAN-Kabel hinter einem FTTH-Glasfaser-Anschluss betreiben. (Bild: Harald Karcher)
Bild 20/28: Die rote DSL-Fritzbox 7490 (rechts) hängt hier mit dem weißen LAN-Kabel an einem schwarzen Glasfaser-Modem-2-ONT (links) der Deutschen Telekom. (Bild: Harald Karcher)
Bild 21/28: Im Prinzip lassen sich alle links gezeigten DSL-Fritzboxen hinter einem Fiber-ONT auch mit Glasfaser-Internet versorgen. (Bild: Harald Karcher)
Bild 22/28: Hier hängt mein Apple Mac mini M4 mit 10-GbE-LAN-Port direkt an einem 10-Gigabit-XGS-PON-Glasfaser-ONT von Huawei, ganz ohne Fritzbox dazwischen, im Testlabor von M-net. (Bild: Harald Karcher)
Bild 23/28: Im Prinzip lassen sich alle links gezeigten Fiber-Fritzboxen auch hinter einem ONT über den WAN-Port (blau) mit Glasfaser-Internet versorgen. (Bild: Harald Karcher)
Bild 24/28: Bei den 6800er-Fritzboxen mit Mobilfunk-Modem hat nur die 6890 LTE einen WAN-Port, an den man einen Glasfaser-ONT verbinden kann. (Bild: Harald Karcher)
Bild 25/28: Bei den 4000er-Fritzboxen ganz ohne eigenes Modem haben alle einen WAN-Port, an den man einen Glasfaser-ONT verbinden kann. (Bild: Harald Karcher)
Bild 26/28: Die neue Fritzbox DSL/Fiber 7-90 soll frühestens ab dem ersten Quartal 2027 zum UVP von 429 Euro in den freien Handel kommen. (Bild: Fritz GmbH)
Bild 27/28: Bei der neuen Fritz-Generation (links) gibt es nur noch einen roten Taster und nur ein LED-Lämpchen. Bei der alten 5690 Pro waren es etliche. (Bilder: Fritz GmbH / Text und Montage: Harald Karcher)
Bild 28/28: Bei der alten Fiber-Fritzbox 5690 Pro (rechts) gehen alle Kabel nach hinten weg. Bei der neuen DSL/Fiber 7-90 (links) gehen sie unten hinten oder seitlich raus (Bilder: Fritz GmbH / Montage: Harald Karcher)
Mobilfunk-Fritzboxen für LTE-4G-5G-Internet
Wenn jemand in schlecht versorgten Randlagen gar kein gutes Internet per DSL oder Kabel bekommen kann, ist oft der Mobilfunk mit LTE, 4G oder 5G die einzige Lösung für eine brauchbare Internet-Versorgung. Dafür gibt es Fritzboxen mit fest verbautem 4G- oder 5G-Modem, etwa das Top-Modell Fritzbox 6850 5G, deren weiß-rote Vorgänger und kleinen Schwestern, oder die Telekom-Speedboxen für 4G und 5G. Zudem gibt es Alternativen aus China, etwa von Huawei und ZTE oder – seit 2025 – den deutschen Wi-Fi-6-Router 3600 5G LTE von Devolo.