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Fiber-Fritzboxen 5530, 5590, Pro und XGS hinter Fiber-ONT

In der nächsten Tabelle ist zu sehen, dass nicht nur die meisten DSL-Boxen, sondern auch alle jüngeren Glasfaser-Fritzboxen einen WAN-Port haben (blaue Spalte).

Damit sind sie ebenfalls hinter einem externen Glasfaser-Modem alias ONT zu betreiben, falls aus irgendwelchen Gründen die Faser nicht direkt in die Fiber-Box gesteckt werden soll oder es der Provider schwer macht. Auch die älteren Fiber-Fritzboxen 5490 und 5491 hatten schon einen WAN-Port bis 1000 MBit/s alias 1 Gigabit.

Die jüngeren Fiber-Boxen 5530, 5590, 5690, und 5690 Pro haben bereits 2,5 Gigabit am WAN-Port, die 5690 XGS hat sogar einen 10-Gigabit-WAN-Port. Damit sind sie auch alle hinter einem ONT-Kästchen einsetzbar. Bei einer solchen Verwendung wird das fest verbaute Fiber-Modem dieser Fiber-Boxen dann eben arbeitslos.

Kabel-Boxen 6490, 6660, 6670, 6690 hinter Fiber-ONT

Falls das komplette Heimnetz aktuell noch hinter einer Docsis-Kabel-Fritzbox hängt, wie etwa 6490 Cable, 6590 Cable, 6591 Cable, 6660 Cable, 6670 Cable oder 6690 Cable, kann so eine Fritzbox ebenfalls ganz einfach hinter einen neuen Glasfaser-ONT-Anschluss umziehen.

Die älteren hier genannten Kabel-Boxen ab der 6490 haben einen dafür nötigen WAN-Port bis 1.000 MBit/s. Die jüngeren Modelle 6660, 6670 und 6690 sowie die kommende 6690 Pro haben sogar eine 2,5-Gigabit-WAN-Buchse (g+).

Allerdings lassen sich die bisherigen Kabel-Fritzboxen nicht auf PPPoE-Einwahl konfigurieren. Damit funktionieren diese Kabel-Boxen nur bei Providern mit IP-Zuweisung mittels DHCP. Im Zweifel also lieber direkt beim Provider fragen, ob das vorhandene Kabel-Fritzbox-Modell auch hinter dessen ONT funktioniert.

Die noch älteren Kabel-Internet-Boxen vor der 6490 sind überhaupt nicht WAN-fähig. Bei ihnen funktioniert kein externes Fiber-Modem. Da stellt sich erst gar nicht die Frage, ob DHCP oder PPPoE. Diese Kabelboxen passen hinter kein Glasfaser-Netz.

3G-4G-5G-Boxen der 6800er-Serie hinter Fiber-ONT

Bei den 3G-4G-5G-Fritzboxen mit fest verbautem Mobilfunk-Modem sind wir schnell durch. Einzig die 6890 LTE mit zwei verbauten Modems, einmal für LTE und einmal für DSL, hat einen richtig dedizierten, blauen WAN-Port. Damit sollte sie auch hinter einem Glasfaser-ONT laufen.

Wer es sich leisten will, kann mit drei verschiedenen Internet-Tarifen damit auch eine hohe Ausfallsicherheit realisieren. Die Box springt aber nicht automatisch in den jeweils schnellsten und stabilsten Internet-Zugang. Das muss selbst händisch geregelt werden.

Modemlose 4000er-Fritzboxen hinter Fiber-ONT

Die modemlosen Fritzboxen der 4000er-Serie waren und sind ganz speziell dafür gebaut, hinter einem externen Modem für DSL, Kabel oder Glasfaser zu laufen.

Sie haben alle einen dedizierten WAN-Port, meist auch ganz vorbildlich blau eingefärbt. Das Top-Modell 4690 hat sogar 2x10Gig- plus 3x2,5Gig-Ethernet-LAN-Ports, in der Summe also 27,5 GBit/s, allerdings zu einem UVP von 319 Euro.

Wesentlich bezahlbarer und trotzdem sehr gelungen ist auch die neue, modemlose Fritzbox 4630 zum UVP von 169 Euro. Mit zwei 2,5 Gigabit-Ports, einmal für WAN und einmal für LAN, würde sie sogar für einen Glasfaser-2000-Anschluss hinter einem passenden ONT reichen. Im Einzelfall sollte man aber trotzdem immer den Provider fragen, ob die gewünschte Kombi zwischen Tarif und Router auch wirklich funktioniert.

Wer die Fritzbox vom Provider mietet, bekommt in der Regel sogar einen richtig konfigurierten Router zugeschickt. Das ist bequem, wenn jemand keine PPPoE-Settings selbst am Router eintippen will. Und ja, natürlich passen auch viele WLAN-Router von Fritz-Konkurrenten hinter Glasfaser-Anschlüsse.


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