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WAN-fähige DSL-Fritzboxen im Überblick

Die meisten DSL-Fritzboxen sind übrigens WAN-fähig, also hinter einem Glasfaser-ONT zu betreiben (siehe dazu die blaue Spalte in meiner nicht kompletten Auswahl). Nur bei der sehr abgespeckten DSL-Box 7510 ergibt dieses WAN-Feature weniger Sinn, weil sonst auch gleich ihr einziger WAN-LAN-Port in Richtung Heimnetz belegt ist.

In dieser Auswahl mit jüngeren DSL-Boxen wie 7390, 7490, 7590, 7590 AX und 7690 sieht man in der grünen Spalte, wie sich der jeweils schnellste WLAN-Kanal in dieser Zeit von 300 MBit/s bis über 5.000 MBit/s brutto verbessert hat: Das ist natürlich wichtig, um einen schnellen Glasfaser-Zugang auch über WLAN in den restlichen Bereich des Hauses zu bekommen.

Zugangshürde PPPoE versus DHCP

Falls Provider wie M-net, teils aber auch 1&1 oder Deutsche Telekom, eine Zugangshürde namens PPP-over-Ethernet, kurz PPPoE, auch am Glasfaser-Netz verlangen, muss PPPoE in der Fritzbox konfiguriert werden. Die gute Nachricht: Das geht bei fast allen DSL-Fritzboxen.

Es lässt sich sogar ein PC, ganz ohne Fritzbox dazwischen, direkt an einen Glasfaser-ONT hängen, der PPPoE benötigt. Im Screenshot oben hatten wir meinen Apple Mac Mini M4 mit einem LAN-Kabel mittels PPPoE an ein XGS-PON-Modem-ONT von Huawei im Testlabor von M-net verbunden. Das Internet kam damals sogar schneller als mit jeder Fritzbox, weil es damals, im März 2025, noch gar keine Fritzbox mit 10-Gigabit-WAN-LAN-Buchsen gab. So etwas kam erst im Oktober 2025 mit der Fritzbox 5690 XGS auf den freien Markt für Endkunden.

Nicht alle Provider verlangen 2026 noch eine PPPoE-Einwahl. Infrastrukturanbieter wie Deutsche Glasfaser oder Deutsche Giganetz verzichten in der Regel auf die traditionelle PPPoE-Einwahl. Bei ihnen wird der Fritzbox die IP-Adresse meist nur automatisch über DHCP zugewiesen.


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