Eine völlig neue Fritzbox-Generation alias New Generation wurde im September 2026 angekündigt, auf der Unterhaltungselektronik-Messe Ifa in Berlin.
Bild 1/28: Diese DSL-Fritzboxen haben zwar ein DSL-Modem, lassen sich aber auch (viel schneller) von einem externen Glasfaser-ONT-Modem mit Internet versorgen. (Bild: Harald Karcher)
Bild 2/28: Diese Cable-Fritzboxen haben zwar ein Koax-Kabelmodem, lassen sich aber auch (viel schneller) von einem externen Glasfaser-ONT-Modem mit Internet versorgen. (Bild: Harald Karcher)
Bild 3/28: Fiber-Fritzbox direkt an die grüne Glasfaser? Klingt logisch! Rechts: Jedwede Fritzbox per LAN-Kabel hinter das schwarze Glasfaser-Modem? Kann oft klüger sein! (Bild: KI-generiert mit Google Gemini)
Bild 4/28: Die Fritzbox 5530 Fiber wird mit zwei Fiber-SFP-Steck-Modulen für AON und GPON in der Schachtel ausgeliefert. Ein weiteres Modul für XGS-PON lässt sich nachkaufen. (Bild: Harald Karcher)
Bild 5/28: Für jede Glasfaser-Netz-Gattung gibt es neue Fiber-Spezial-Fritzboxen (oben), doch fast jede alte DSL-oder-Kabel-Fritzbox läuft auch hinter dem Glasfaser-ONT des Providers (unten). (Bild: Harald Karcher)
Bild 6/28: Ganz rechts: Man kann auch PCs und WAN-fähige WLAN-Repeater via LAN-Kabel direkt an ein ONT verbinden. (Bild: Harald Karcher)
Bild 7/28: Die drei weißen Router des Devolo Wi-Fi 7 Mesh Sets BE 6500 können zwar das WLAN einer Fritzbox verlängern, aber das Internet auch direkt aus dem Telekom-Magenta-Glasfasermodem-2-ONT beziehen, ohne Fritzbox dazwischen. (Bild: Harald Karcher)
Bild 8/28: Nicht jede Fiber-Fritzbox (rot) eignet sich für jeden Glasfaser-Netz-Anschluss (grün). (Bild: Harald Karcher)
Bild 9/28: Die älteren Fiber-Fritzboxen der 55xx-Reihe waren/sind noch maximal flexibel: Sie können SFP-Steckmodule für AON (oben), GPON (mittig) oder XGS-PON (unten) aufnehmen – je nach Bedarf und Netz. (Bild: Harald Karcher)
Bild 10/28: Bei den Fritzboxen 5530 Fiber, 5590 Fiber und 5690 Pro liegen steckbare SFP-Modems für AON (links) und G-PON (rechts) in der Lieferschachtel. (Bild: Harald Karcher)
Bild 11/28: Bei den Fritzboxen 5690 (unten) und 5690 XGS (oben) wird der Glasfaser-Kabelstecker direkt in die grünen Buchsen links oben hinten gesteckt. Da passen keine steckbaren SFP-Modem-Module mehr. (Bild: Harald Karcher)
Bild 12/28: Mein Speedtest mit der Fritzbox 5590 Fiber anno 2022 an einer performanten GPON-Glasfaser-Leitung im Testlabor von M-net. (Bild: Harald Karcher)
Bild 13/28: Das steckbare Fritz-SFP+XGS-PON-Modul hebt die Fritzboxen 5530 und 5590 auf 10 Gigabit brutto an passenden Glasfaser-Anschlüssen. (Bild: Harald Karcher)
Bild 14/28: Im Dezember 2025 entfernte die Deutsche Telekom in diesem OLT in München die alten GPON-SFPs und ersetzte sie durch schnellere XGS-PON-SFTs. Danke an Dr. Markus Jodl, der den Besuch im nächtlichen Wartungsfenster möglich machte. (Bild: Harald Karcher)
Bild 15/28: Das steckbare Fritz-SFP+XGS-PON-Modul kostet etwa 55 Euro. Man kann es bei Bedarf links oben in den Fiber-SFP-Slot dieser Fritzbox 5590 stecken. (Bild: Harald Karcher)
Bild 16/28: Die Palette der Fiber-Fritzboxen (oben) wird immer komplizierter und erklärungsbedürftiger. (Bild: Harald Karcher)
Bild 17/28: Diese speziellen Fiber-Fritzboxen gehören zum aktuellen Liefersortiment. Zwei weitere sind angekündigt, aber noch ohne Preis und ohne Termin. (Bild: Harald Karcher)
Bild 18/28: Wenn die Glasfaser direkt in der Fritzbox endet, lassen sich viel detailliertere Infos auslesen als bei einer Lösung nur hinter einem externen ONT-Modem. (Bild: Harald Karcher)
Bild 19/28: Dank ONT (links unten, grün) kann man fast alle WAN-fähigen Fritzboxen per LAN-Kabel hinter einem FTTH-Glasfaser-Anschluss betreiben. (Bild: Harald Karcher)
Bild 20/28: Die rote DSL-Fritzbox 7490 (rechts) hängt hier mit dem weißen LAN-Kabel an einem schwarzen Glasfaser-Modem-2-ONT (links) der Deutschen Telekom. (Bild: Harald Karcher)
Bild 21/28: Im Prinzip lassen sich alle links gezeigten DSL-Fritzboxen hinter einem Fiber-ONT auch mit Glasfaser-Internet versorgen. (Bild: Harald Karcher)
Bild 22/28: Hier hängt mein Apple Mac mini M4 mit 10-GbE-LAN-Port direkt an einem 10-Gigabit-XGS-PON-Glasfaser-ONT von Huawei, ganz ohne Fritzbox dazwischen, im Testlabor von M-net. (Bild: Harald Karcher)
Bild 23/28: Im Prinzip lassen sich alle links gezeigten Fiber-Fritzboxen auch hinter einem ONT über den WAN-Port (blau) mit Glasfaser-Internet versorgen. (Bild: Harald Karcher)
Bild 24/28: Bei den 6800er-Fritzboxen mit Mobilfunk-Modem hat nur die 6890 LTE einen WAN-Port, an den man einen Glasfaser-ONT verbinden kann. (Bild: Harald Karcher)
Bild 25/28: Bei den 4000er-Fritzboxen ganz ohne eigenes Modem haben alle einen WAN-Port, an den man einen Glasfaser-ONT verbinden kann. (Bild: Harald Karcher)
Bild 26/28: Die neue Fritzbox DSL/Fiber 7-90 soll frühestens ab dem ersten Quartal 2027 zum UVP von 429 Euro in den freien Handel kommen. (Bild: Fritz GmbH)
Bild 27/28: Bei der neuen Fritz-Generation (links) gibt es nur noch einen roten Taster und nur ein LED-Lämpchen. Bei der alten 5690 Pro waren es etliche. (Bilder: Fritz GmbH / Text und Montage: Harald Karcher)
Bild 28/28: Bei der alten Fiber-Fritzbox 5690 Pro (rechts) gehen alle Kabel nach hinten weg. Bei der neuen DSL/Fiber 7-90 (links) gehen sie unten hinten oder seitlich raus (Bilder: Fritz GmbH / Montage: Harald Karcher)
Neu ist vor allem die äußere Erscheinung: quadratisch! Ob sie auch praktisch und gut ist, kann man erst nach intensiven Tests und Messungen sagen. Doch das kann dauern, denn zwischen Laufsteg und Marktstart vergingen bei früheren AVM-Boxen schon öfter mal ein bis zwei Jahre.
Ganz neu ist auch die Namenslogik: Die Neue heißt Fritzbox DSL/Fiber 7-90. Erst kommen hinter Fritzbox die verbauten Modems, in diesem Fall DSL und Fiber, also Glasfaser. Danach die WLAN-Generation, also 7 für Wi-Fi 7. Und nach dem Minus-Zeichen kommt die Baureihe, also die 90 für die High-End-Boxen.
Damit wird klar: Die 7-90 hat eine große Nähe zur 5690 Pro, die ebenfalls fest verbautes DSL und steckbare Fiber-Modems unter der Haube hat.
Noch ist unklar, ob die 7-90 eine Sparversion oder eine Verbesserung der 5690 Pro wird: Die neue Generation hat nämlich nur noch einen Taster und ein Lämpchen: Die 5690 Pro dagegen hatte noch zwei rote Taster, einen für den WLAN-Funk, um ihn mechanisch ein und auszuschalten, und einen weiteren namens CONNECT, um Kopplungen mit WLAN-, DECT- und Zigbee-Endgeräten einzuleiten. Bei der neuen Box muss man entweder seine Morse-Künste an dem einen Knopf trainieren oder alles nur noch via Software im Browser oder via App am Smartphone steuern.
Bild 1/28: Diese DSL-Fritzboxen haben zwar ein DSL-Modem, lassen sich aber auch (viel schneller) von einem externen Glasfaser-ONT-Modem mit Internet versorgen. (Bild: Harald Karcher)
Bild 2/28: Diese Cable-Fritzboxen haben zwar ein Koax-Kabelmodem, lassen sich aber auch (viel schneller) von einem externen Glasfaser-ONT-Modem mit Internet versorgen. (Bild: Harald Karcher)
Bild 3/28: Fiber-Fritzbox direkt an die grüne Glasfaser? Klingt logisch! Rechts: Jedwede Fritzbox per LAN-Kabel hinter das schwarze Glasfaser-Modem? Kann oft klüger sein! (Bild: KI-generiert mit Google Gemini)
Bild 4/28: Die Fritzbox 5530 Fiber wird mit zwei Fiber-SFP-Steck-Modulen für AON und GPON in der Schachtel ausgeliefert. Ein weiteres Modul für XGS-PON lässt sich nachkaufen. (Bild: Harald Karcher)
Bild 5/28: Für jede Glasfaser-Netz-Gattung gibt es neue Fiber-Spezial-Fritzboxen (oben), doch fast jede alte DSL-oder-Kabel-Fritzbox läuft auch hinter dem Glasfaser-ONT des Providers (unten). (Bild: Harald Karcher)
Bild 6/28: Ganz rechts: Man kann auch PCs und WAN-fähige WLAN-Repeater via LAN-Kabel direkt an ein ONT verbinden. (Bild: Harald Karcher)
Bild 7/28: Die drei weißen Router des Devolo Wi-Fi 7 Mesh Sets BE 6500 können zwar das WLAN einer Fritzbox verlängern, aber das Internet auch direkt aus dem Telekom-Magenta-Glasfasermodem-2-ONT beziehen, ohne Fritzbox dazwischen. (Bild: Harald Karcher)
Bild 8/28: Nicht jede Fiber-Fritzbox (rot) eignet sich für jeden Glasfaser-Netz-Anschluss (grün). (Bild: Harald Karcher)
Bild 9/28: Die älteren Fiber-Fritzboxen der 55xx-Reihe waren/sind noch maximal flexibel: Sie können SFP-Steckmodule für AON (oben), GPON (mittig) oder XGS-PON (unten) aufnehmen – je nach Bedarf und Netz. (Bild: Harald Karcher)
Bild 10/28: Bei den Fritzboxen 5530 Fiber, 5590 Fiber und 5690 Pro liegen steckbare SFP-Modems für AON (links) und G-PON (rechts) in der Lieferschachtel. (Bild: Harald Karcher)
Bild 11/28: Bei den Fritzboxen 5690 (unten) und 5690 XGS (oben) wird der Glasfaser-Kabelstecker direkt in die grünen Buchsen links oben hinten gesteckt. Da passen keine steckbaren SFP-Modem-Module mehr. (Bild: Harald Karcher)
Bild 12/28: Mein Speedtest mit der Fritzbox 5590 Fiber anno 2022 an einer performanten GPON-Glasfaser-Leitung im Testlabor von M-net. (Bild: Harald Karcher)
Bild 13/28: Das steckbare Fritz-SFP+XGS-PON-Modul hebt die Fritzboxen 5530 und 5590 auf 10 Gigabit brutto an passenden Glasfaser-Anschlüssen. (Bild: Harald Karcher)
Bild 14/28: Im Dezember 2025 entfernte die Deutsche Telekom in diesem OLT in München die alten GPON-SFPs und ersetzte sie durch schnellere XGS-PON-SFTs. Danke an Dr. Markus Jodl, der den Besuch im nächtlichen Wartungsfenster möglich machte. (Bild: Harald Karcher)
Bild 15/28: Das steckbare Fritz-SFP+XGS-PON-Modul kostet etwa 55 Euro. Man kann es bei Bedarf links oben in den Fiber-SFP-Slot dieser Fritzbox 5590 stecken. (Bild: Harald Karcher)
Bild 16/28: Die Palette der Fiber-Fritzboxen (oben) wird immer komplizierter und erklärungsbedürftiger. (Bild: Harald Karcher)
Bild 17/28: Diese speziellen Fiber-Fritzboxen gehören zum aktuellen Liefersortiment. Zwei weitere sind angekündigt, aber noch ohne Preis und ohne Termin. (Bild: Harald Karcher)
Bild 18/28: Wenn die Glasfaser direkt in der Fritzbox endet, lassen sich viel detailliertere Infos auslesen als bei einer Lösung nur hinter einem externen ONT-Modem. (Bild: Harald Karcher)
Bild 19/28: Dank ONT (links unten, grün) kann man fast alle WAN-fähigen Fritzboxen per LAN-Kabel hinter einem FTTH-Glasfaser-Anschluss betreiben. (Bild: Harald Karcher)
Bild 20/28: Die rote DSL-Fritzbox 7490 (rechts) hängt hier mit dem weißen LAN-Kabel an einem schwarzen Glasfaser-Modem-2-ONT (links) der Deutschen Telekom. (Bild: Harald Karcher)
Bild 21/28: Im Prinzip lassen sich alle links gezeigten DSL-Fritzboxen hinter einem Fiber-ONT auch mit Glasfaser-Internet versorgen. (Bild: Harald Karcher)
Bild 22/28: Hier hängt mein Apple Mac mini M4 mit 10-GbE-LAN-Port direkt an einem 10-Gigabit-XGS-PON-Glasfaser-ONT von Huawei, ganz ohne Fritzbox dazwischen, im Testlabor von M-net. (Bild: Harald Karcher)
Bild 23/28: Im Prinzip lassen sich alle links gezeigten Fiber-Fritzboxen auch hinter einem ONT über den WAN-Port (blau) mit Glasfaser-Internet versorgen. (Bild: Harald Karcher)
Bild 24/28: Bei den 6800er-Fritzboxen mit Mobilfunk-Modem hat nur die 6890 LTE einen WAN-Port, an den man einen Glasfaser-ONT verbinden kann. (Bild: Harald Karcher)
Bild 25/28: Bei den 4000er-Fritzboxen ganz ohne eigenes Modem haben alle einen WAN-Port, an den man einen Glasfaser-ONT verbinden kann. (Bild: Harald Karcher)
Bild 26/28: Die neue Fritzbox DSL/Fiber 7-90 soll frühestens ab dem ersten Quartal 2027 zum UVP von 429 Euro in den freien Handel kommen. (Bild: Fritz GmbH)
Bild 27/28: Bei der neuen Fritz-Generation (links) gibt es nur noch einen roten Taster und nur ein LED-Lämpchen. Bei der alten 5690 Pro waren es etliche. (Bilder: Fritz GmbH / Text und Montage: Harald Karcher)
Bild 28/28: Bei der alten Fiber-Fritzbox 5690 Pro (rechts) gehen alle Kabel nach hinten weg. Bei der neuen DSL/Fiber 7-90 (links) gehen sie unten hinten oder seitlich raus (Bilder: Fritz GmbH / Montage: Harald Karcher)
Auch die fünf grünen LEDs an der 5690 Pro informieren ruckzuck auf einen Blick, ob Internet an der Box anliegt, ob das WLAN funkt oder nicht, ob gerade Telefonate über die Box laufen, ob eine Sprachnachricht in der Box wartet und so weiter. Wer das altmodisch findet, ist mit dem neuen Gerät besser dran. Es hat laut Specs nur ein einziges LED-Lämpchen.
Auf alle Fälle dürfte die Weglassung von Tastern und Lämpchen Produktionskosten sparen. Und was an der Box nicht dran ist, kann auch nicht kaputt gehen. Das senkt also auch die Kosten für Garantiefälle innerhalb der ersten fünf Jahre.
Die neue Kabelführung
Auch die Kabelführung wird radikal verändert. Bei der alten 5690 Pro (rechts im Bild) gehen alle Kabel frei und gut sichtbar nach hinten weg. Bei der New Generation (links im Bild) gehen alle Kabel voll verdeckt nach unten weg und dann in einem Strang nach hinten oder seitlich aus der Box heraus. Wer alle LAN/WAN-Ports mit hochwertigen Cat.6-, Cat.7- oder gar Cat.8-Kabeln bestückt, wird sich fragen, wie er so einen Kabelbaum durch den dünnen Schlitz an der neuen Box herausbringt.
Bild 1/28: Diese DSL-Fritzboxen haben zwar ein DSL-Modem, lassen sich aber auch (viel schneller) von einem externen Glasfaser-ONT-Modem mit Internet versorgen. (Bild: Harald Karcher)
Bild 2/28: Diese Cable-Fritzboxen haben zwar ein Koax-Kabelmodem, lassen sich aber auch (viel schneller) von einem externen Glasfaser-ONT-Modem mit Internet versorgen. (Bild: Harald Karcher)
Bild 3/28: Fiber-Fritzbox direkt an die grüne Glasfaser? Klingt logisch! Rechts: Jedwede Fritzbox per LAN-Kabel hinter das schwarze Glasfaser-Modem? Kann oft klüger sein! (Bild: KI-generiert mit Google Gemini)
Bild 4/28: Die Fritzbox 5530 Fiber wird mit zwei Fiber-SFP-Steck-Modulen für AON und GPON in der Schachtel ausgeliefert. Ein weiteres Modul für XGS-PON lässt sich nachkaufen. (Bild: Harald Karcher)
Bild 5/28: Für jede Glasfaser-Netz-Gattung gibt es neue Fiber-Spezial-Fritzboxen (oben), doch fast jede alte DSL-oder-Kabel-Fritzbox läuft auch hinter dem Glasfaser-ONT des Providers (unten). (Bild: Harald Karcher)
Bild 6/28: Ganz rechts: Man kann auch PCs und WAN-fähige WLAN-Repeater via LAN-Kabel direkt an ein ONT verbinden. (Bild: Harald Karcher)
Bild 7/28: Die drei weißen Router des Devolo Wi-Fi 7 Mesh Sets BE 6500 können zwar das WLAN einer Fritzbox verlängern, aber das Internet auch direkt aus dem Telekom-Magenta-Glasfasermodem-2-ONT beziehen, ohne Fritzbox dazwischen. (Bild: Harald Karcher)
Bild 8/28: Nicht jede Fiber-Fritzbox (rot) eignet sich für jeden Glasfaser-Netz-Anschluss (grün). (Bild: Harald Karcher)
Bild 9/28: Die älteren Fiber-Fritzboxen der 55xx-Reihe waren/sind noch maximal flexibel: Sie können SFP-Steckmodule für AON (oben), GPON (mittig) oder XGS-PON (unten) aufnehmen – je nach Bedarf und Netz. (Bild: Harald Karcher)
Bild 10/28: Bei den Fritzboxen 5530 Fiber, 5590 Fiber und 5690 Pro liegen steckbare SFP-Modems für AON (links) und G-PON (rechts) in der Lieferschachtel. (Bild: Harald Karcher)
Bild 11/28: Bei den Fritzboxen 5690 (unten) und 5690 XGS (oben) wird der Glasfaser-Kabelstecker direkt in die grünen Buchsen links oben hinten gesteckt. Da passen keine steckbaren SFP-Modem-Module mehr. (Bild: Harald Karcher)
Bild 12/28: Mein Speedtest mit der Fritzbox 5590 Fiber anno 2022 an einer performanten GPON-Glasfaser-Leitung im Testlabor von M-net. (Bild: Harald Karcher)
Bild 13/28: Das steckbare Fritz-SFP+XGS-PON-Modul hebt die Fritzboxen 5530 und 5590 auf 10 Gigabit brutto an passenden Glasfaser-Anschlüssen. (Bild: Harald Karcher)
Bild 14/28: Im Dezember 2025 entfernte die Deutsche Telekom in diesem OLT in München die alten GPON-SFPs und ersetzte sie durch schnellere XGS-PON-SFTs. Danke an Dr. Markus Jodl, der den Besuch im nächtlichen Wartungsfenster möglich machte. (Bild: Harald Karcher)
Bild 15/28: Das steckbare Fritz-SFP+XGS-PON-Modul kostet etwa 55 Euro. Man kann es bei Bedarf links oben in den Fiber-SFP-Slot dieser Fritzbox 5590 stecken. (Bild: Harald Karcher)
Bild 16/28: Die Palette der Fiber-Fritzboxen (oben) wird immer komplizierter und erklärungsbedürftiger. (Bild: Harald Karcher)
Bild 17/28: Diese speziellen Fiber-Fritzboxen gehören zum aktuellen Liefersortiment. Zwei weitere sind angekündigt, aber noch ohne Preis und ohne Termin. (Bild: Harald Karcher)
Bild 18/28: Wenn die Glasfaser direkt in der Fritzbox endet, lassen sich viel detailliertere Infos auslesen als bei einer Lösung nur hinter einem externen ONT-Modem. (Bild: Harald Karcher)
Bild 19/28: Dank ONT (links unten, grün) kann man fast alle WAN-fähigen Fritzboxen per LAN-Kabel hinter einem FTTH-Glasfaser-Anschluss betreiben. (Bild: Harald Karcher)
Bild 20/28: Die rote DSL-Fritzbox 7490 (rechts) hängt hier mit dem weißen LAN-Kabel an einem schwarzen Glasfaser-Modem-2-ONT (links) der Deutschen Telekom. (Bild: Harald Karcher)
Bild 21/28: Im Prinzip lassen sich alle links gezeigten DSL-Fritzboxen hinter einem Fiber-ONT auch mit Glasfaser-Internet versorgen. (Bild: Harald Karcher)
Bild 22/28: Hier hängt mein Apple Mac mini M4 mit 10-GbE-LAN-Port direkt an einem 10-Gigabit-XGS-PON-Glasfaser-ONT von Huawei, ganz ohne Fritzbox dazwischen, im Testlabor von M-net. (Bild: Harald Karcher)
Bild 23/28: Im Prinzip lassen sich alle links gezeigten Fiber-Fritzboxen auch hinter einem ONT über den WAN-Port (blau) mit Glasfaser-Internet versorgen. (Bild: Harald Karcher)
Bild 24/28: Bei den 6800er-Fritzboxen mit Mobilfunk-Modem hat nur die 6890 LTE einen WAN-Port, an den man einen Glasfaser-ONT verbinden kann. (Bild: Harald Karcher)
Bild 25/28: Bei den 4000er-Fritzboxen ganz ohne eigenes Modem haben alle einen WAN-Port, an den man einen Glasfaser-ONT verbinden kann. (Bild: Harald Karcher)
Bild 26/28: Die neue Fritzbox DSL/Fiber 7-90 soll frühestens ab dem ersten Quartal 2027 zum UVP von 429 Euro in den freien Handel kommen. (Bild: Fritz GmbH)
Bild 27/28: Bei der neuen Fritz-Generation (links) gibt es nur noch einen roten Taster und nur ein LED-Lämpchen. Bei der alten 5690 Pro waren es etliche. (Bilder: Fritz GmbH / Text und Montage: Harald Karcher)
Bild 28/28: Bei der alten Fiber-Fritzbox 5690 Pro (rechts) gehen alle Kabel nach hinten weg. Bei der neuen DSL/Fiber 7-90 (links) gehen sie unten hinten oder seitlich raus (Bilder: Fritz GmbH / Montage: Harald Karcher)
Schon wieder kein XGS-PON
Doch nun zum Innenleben: Beide Boxen, die 7-90 wie die 5690 Pro, bedienen Glasfaser via SFP nur bis GPON 2,5 Gigabit und AON bis 1,0 Gigabit. XGS-PON bis 10 Gigabit können beide nicht, im Gegensatz etwa zu den viel älteren Fiber-Boxen 5530 und der 5590 vom Frühling 2022. Wer also das Glück hat, modernste XGS-PON-Glasfaser ins Haus und in die Wohnung zu bekommen, ist mit der neuen 7-90 aus 2026 genau so falsch bedient wie mit der älteren 5690 Pro aus dem Startjahr 2024.
Bei den Multi-Gigabit-Ethernet-Ports hat die 5690 Pro nur eine einzige 2,5-Gigabit-WAN/LAN-Buchse. Die New Generation 7-90 hat zusätzlich eine zweite 2,5-Gigabit-LAN-Buchse. Wer schon ein 2,5-Gigabit-NAS-Speicher-System hat, wird sich freuen, dass er den Multi-Gig-Speed nun leichter im Heimnetz verteilen kann, ohne gleich einen gesonderten Multi-Gigabit-Switch kaufen zu müssen.
Last but not least zum WLAN: Die 5690 Pro musste und muss noch immer mit dem Mangel leben, dass sie bei 2,4 GHz nur maximal Wi-Fi 6 beherrscht und lediglich bei 5 und 6 GHz auch das volle Wi-Fi 7 inclusive MLO alias Multi-Link-Operation.
Auch wenn MLO anfangs eh nur ein schmerzhafter Krampf war, kann die 7-90 nun alle drei Bänder bei 2,4 und 5 und 6 GHz mit echtem Wi-Fi 7 funken, also hoffentlich auch alle drei Bänder mit MLO-Support.
Dafür wurde die Bandbreite im 6-GHz-Band bei der neuen Box von 4x4- auf 2x2-Support halbiert, was aber 99 Prozent der Käufer im echten Leben vorerst kaum spüren dürften, weil sie noch keine 6-GHz-Endgeräte mit 4x4-Stream-Wi-Fi-7 besitzen, denn es gibt fast keine. Auch die modernsten Wi-Fi-7-Laptops funken in der Regel nur 2x2, aus zwei Antennen, auch bei 6 GHz. Smartphones ebenfalls.
Das Zwischenfazit zur New Gen Fritzbox: So lange man die 9-70 nicht intensiv testen kann, ist schwer zu sagen, ob sie nun über oder unter der 5690 Pro zu sehen ist. Es kommt auch sehr darauf an, ob man den zweiten 2,5-Gigabit-LAN-Port der neuen 9-70 braucht und das verbesserte Wi-Fi 7 bei 2,4 GHz wertvoller findet als den brachialen Speed bei 6 GHz, den man eh noch kaum nutzen kann. Dass auch die neue Box schon wieder kein XGS-PON kann, ist anno 2026/2027 eine herbe Enttäuschung. Da hat die neue Fritz GmbH bei den Glasfaserboxen wieder eine Chance verpasst.
Fazit
Die Fritz GmbH hat eine verwirrende Vielfalt an Fritzboxen mit steckbaren oder fest auf der Hauptplatine integrierten Modems für die Glasfaser-Gattungen AON, GPON und XGS-PON entwickelt und auf den Markt gebracht.
Für viele Glasfaser-Neukunden kann es aber bequemer sein, die sowieso schon vorhandene DSL-oder Kabel-Fritzbox einfach nur hinter einem externen Glasfaser-ONT-Miet-Modem-Kästchen des Providers weiterzubetreiben. So lassen sich die circa 300 Euro für eine neue Fiber-Fritzbox sparen und die im Heim schon vorhandenen LAN-, WLAN- und DECT-Endgeräte müssen erst gar nicht neu mit einem neu gekauften Router verbunden werden.
Etwas ungewohnt ist der Gedanke, dass sich auch die jüngsten Mesh-Sets von Fritz, aber auch von Devolo und Weiteren, ganz ohne Fiber-Fritzbox direkt an ein externes Glasfaser-Modem-ONT-Kästchen eines Fiber-Providers anschließen lassen.
Das beantwortet die Fragen vom Anfang der Story: DSL-Fritzbox für den DSL-Anschluss? Ja! Cable-Fritzbox für den Kabelanschluss? Ja! Fiber-Fritzbox für den Glasfaser-Anschluss? Jein! Es geht auch ohne Fiber-Box.