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Router-Schwachstellen: 100.000 Kunden in Großbritannien von Störungen betroffen

Der Angriff auf Router der Telekom ist kein rein deutsches Problem gewesen. Rund 100.000 Kunden in Großbritannien waren betroffen, bei einigen sind die Störungen noch nicht behoben und erfordern manuelle Eingriffe.

Artikel veröffentlicht am ,
In Großbritannien waren Zyxel-Router betroffen.
In Großbritannien waren Zyxel-Router betroffen. (Bild: Zyxel)

Nach der mutmaßlich durch das MIrai-Botnetz verursachten Großstörung bei der Deutschen Telekom sind offenbar auch Kunden in Großbritannien betroffen. Rund 100.000 Kunden verschiedener Provider sollen seit dem 26. November mit Störungen zu kämpfen haben. Die betroffenen Kunden verwenden offenbar, anders als die Telekom, einen Router von Zyxel.

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Konkret betroffen ist das Model Zyxel AMG1302-T10B, andere an Kunden ausgegebene Router sollen nicht betroffen sein. Die Kunden sind bei den Providern Talktalk, Kcom und Post Office. Bei Talktalk heißt es auf der Seite: "Uns ist bekannt, dass einige Nutzer den Internetzugang verloren haben und ein rotes Warnlicht sehen. Wenn Sie von dem Problem betroffen sind, starten Sie den Router bitte neu".

10.000 Kunden bei Kcom

Bei dem Provider Kcom waren nach Angaben des Unternehmens etwa 10.000 Nutzer betroffen. Der Hersteller verweist auf ein Softwareupdate des Herstellers Zyxel. In den meisten Fällen soll die Software automatisch aufgespielt worden sein. Rund 1.000 Nutzer hätten allerdings Probleme mit dem automatischen Update, diese sollen in den kommenden Tagen kontaktiert werden.

Anders als bei den in Deutschland betroffenen Speedport-Routern des Herstellers Arcadyen kommt bei dem Zyxel-Router ein Linux-Betriebssystem zum Einsatz. Daher könnte die Malware die Geräte tatsächlich infizieren. Auch in diesem Fall ist aber davon auszugehen, dass der Schadcode nach einem Neustart der Geräte erst einmal automatisch entfernt wird.

Auch in Deutschland war zunächst vermutet worden, dass eine über Mirai verteilte Malware die Router über eine fehlerhafte Implementation des Fernwartungsprotokolls TR-069 beziehungsweise Tr-064 infizierte. Letztlich stellte sich aber heraus, dass die Arcadyen-Geräte gar kein Linux einsetzen, sondern nur unter dem Druck der vermehrten Anfragen zusammenbrachen und letztlich nur ein Kollateralschaden der Angriffe waren.



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Moe479 02. Dez 2016

dass das passieren wird, und der richtige blackout besteht uns noch vor, bevor dann...


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