Abo
  • IT-Karriere:

Router: Initiative gegen Routerzwang aus Hamburg

Aus Hamburg kommt ein Versuch, mit einem Gesetz den Routerzwang zu beseitigen. Nachdem die Bundesnetzagentur erklärt hat, dass sie wegen eines Gesetzes keine Handhabe dagegen habe, erklärt die Bundesregierung, sie sei nicht zuständig.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Sitecom WLM-3500
Der Sitecom WLM-3500 (Bild: Sitecom)

Die Hamburger SPD-Fraktion setzt sich gegen Routerzwang und die Drosselungspläne der Telekom ein. Es gehe um "ein energisches Vorgehen gegen die Unart mancher Provider, ihren Kunden bestimmte Router aufzuzwingen", erklärte Fraktionsmitglied Hansjörg Schmidt. Durch diesen Routerzwang verlören die Kunden die Möglichkeit, ein Endgerät nach den eigenen Ansprüchen auszuwählen.

Inhalt:
  1. Router: Initiative gegen Routerzwang aus Hamburg
  2. Bundesnetzagentur und Regierung: Der andere ist schuld

Dies sei damit vergleichbar, dass "plötzlich weniger Wasser aus dem Hahn kommt, nur weil ich den Duschkopf der 'falschen' Firma habe, wenn meine Nachbarn den Strom billiger bekommen, nur weil sie eine Waschmaschine der Hausmarke des Stromlieferanten kaufen oder wenn ich für meinen Kabelanschluss mehr zahlen soll als andere, nur weil ich die falschen Fernsehsendungen schaue", sagte Schmidt.

In dem Entwurf heißt es, der Hamburger Senat werde "ersucht, sich bei der Bundesnetzagentur dafür einzusetzen, dass diese den Routerzwang der Internet Provider unterbindet und diese auffordert, die Zugangsdaten auf Wunsch der Kunden herauszugeben. Sollte dies nicht erfolgreich sein, möge der Senat sich auf Bundesebene für eine gesetzliche Regelung einsetzen, die den Routerzwang bei Internetanschlüssen beendet."

Nach Gesetzeslage dürfen Internet Service Provider ihre Kunden daran hindern, eigene Router einzusetzen. Der Routerzwang wird durch Geheimhaltung der detaillierten Zugangsdaten erreicht, die im Router voreingestellt sind oder vom Betreiber fernkonfiguriert werden. Das dies so ist, ist laut Bundesnetzagentur Sache der Bundesregierung, diese weist aber der Behörde die Verantwortung zu.

Bundesnetzagentur und Regierung: Der andere ist schuld 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 139,00€ (Bestpreis!)

0xDEADC0DE 10. Jun 2013

Für den einzelnen mag das eine untergeordnete Rolle spielen, für alle DSL-Teilnehmer...

das_mav 08. Jun 2013

Das Kabel kannst du an jedem Kabelmodem anschliessen, und ja: Die haben Coax. Bringt dir...

Kasabian 08. Jun 2013

Mittlerweile dürfte doch jedem klar sein dass unsere hohen Beamten bestechlich sind und...

Konfuzius Peng 07. Jun 2013

Da habe ich zumindest die möglichkeit, ein Gerät auszuwählen welches openWRT oä. unterstützt.

marsie 07. Jun 2013

natürlich bezahlen die die Stromkosten. unter anderem dafür sind ja die Telefon gebühren...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy Fold - Hands on (Ifa 2019)

Das Galaxy Fold scheint gerettet: Samsungs Verbesserungen zeigen sich aus, wie unser erster Test des Gerätes zeigt.

Samsung Galaxy Fold - Hands on (Ifa 2019) Video aufrufen
Astronomie: K2-18b ist weder eine zweite Erde noch super
Astronomie
K2-18b ist weder eine zweite Erde noch super

Die Realität sieht anders aus, als manche Überschrift vermuten lässt. Die neue Entdeckung von Wasser auf einem Exoplaneten deutet nicht auf Leben hin, dafür aber auf Probleme im Wissenschaftsbetrieb.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Interview Heino Falcke "Wir machen Wettermodelle für schwarze Löcher"

Mobile-Games-Auslese: Superheld und Schlapphutträger zu Besuch im Smartphone
Mobile-Games-Auslese
Superheld und Schlapphutträger zu Besuch im Smartphone

Markus Fenix aus Gears of War kämpft in Gears Pop gegen fiese (Knuddel-)Aliens und der Typ in Tombshaft erinnert an Indiana Jones: In Mobile Games tummelt sich derzeit echte und falsche Prominenz.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Verdrehte Räume und verrückte Zombies für unterwegs
  2. Dr. Mario World im Test Spielspaß für Privatpatienten
  3. Mobile-Games-Auslese Ein Wunderjunge und dreimal kostenloser Mobilspaß

Geothermie: Wer auf dem Vulkan wohnt, muss nicht so tief bohren
Geothermie
Wer auf dem Vulkan wohnt, muss nicht so tief bohren

Die hohen Erwartungen haben Geothermie-Kraftwerke bisher nicht erfüllt. Weltweit setzen trotzdem immer mehr Länder auf die Wärme aus der Tiefe - nicht alle haben es dabei leicht.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Nachhaltigkeit Jute im Plastik
  2. Nachhaltigkeit Bauen fürs Klima
  3. Autos Elektro, Brennstoffzelle oder Diesel?

    •  /