• IT-Karriere:
  • Services:

Router-Distro: Lede und OpenWRT erwägen Zusammenschluss

Aus Unzufriedenheit mit der Kommunikation und der Infrastruktur im OpenWRT-Projekt hatten elf Kernentwickler ihr eigenes Projekt Lede gestartet und sich von OpenWRT abgespalten. Nun finden beide Parteien offenbar wieder zusammen.

Artikel veröffentlicht am , Kristian Kißling/Linux Magazin
Der Namensgeber für OpenWRT: Der Linksys-Router WRT54g
Der Namensgeber für OpenWRT: Der Linksys-Router WRT54g (Bild: Ben Mason, flickr.com/CC-BY 2.0)

Vor rund einem Jahr initiierten einige Kernentwickler der hauptsächlich auf Routern genutzten Linux-Distribution OpenWRT eine Projektabspaltung unter dem Namen Lede. Nach einiger Diskussion und letztlich zwei langen Telefonaten sind Vertreter beider Parteien laut einem Mailinglisteneintrag nun übereingekommen, ihre Entwicklung unter bestimmten Bedingungen wieder zusammenzulegen. Allerdings sollen die Mitarbeiter beider Projekte in den nächsten zwei Wochen noch über die getroffenen Vereinbarungen abstimmen.

Stellenmarkt
  1. KION Group AG, Frankfurt am Main
  2. Tröger & Cie. Aktiengesellschaft, Raum Bremen

Laut der Übereinkunft soll das Projekt weiterhin den Namen OpenWRT tragen. Die Domains openwrt.org und lede-project.org verwaltet fortan SPI (Software in the Public Interest), das bereits eine Vielzahl von Open-Source-Projekten betreut. Die Infrastruktur wie Git-Server und Bugtracker liefert das Lede-Projekt. Wikis und Foren beider Projekte bleiben zunächst online. Wie damit künftig weiter verfahren werden soll, wollen die Beteiligten nach dem Zusammenschluss klären.

Code-Beiträge für Lede landen künftig wieder bei OpenWRT, bestehende Pull-Requests sollen teils übernommen, teils geschlossen werden. Die betroffenen Benutzer müssen sie dann unter Umständen neu stellen. Nach 3 bis 6 Monaten will man die Github-Präsenz von Lede schließen. Die Landing-Page verwaltet Lede, sie soll das Look und Feel von OpenWRT übernehmen.

Auch Mailinglisten, Git-Trees und Trademark-Fragen wollen die beiden Projekte neu überdenken oder neu organisieren. Nicht zuletzt wird ein Sponsoring durch die Linux Foundation erwogen. Dafür soll die Stimmung in der Community ermittelt werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. 970 Evo 1 TB für 149,90€, 970 Evo 500 GB für 77,90€)

Vanger 12. Mai 2017

Wieso? Du bist derjenige der glaubte, damit sei "Schwarz und Weiß" gemeint gewesen. Ich...

teleborian 11. Mai 2017

Habe gerade vorgestern unter LEDE ein aktuelleres Firmware Image gefunden. Die Moderne...

gadthrawn 10. Mai 2017

Es gibt ein Regelwerk nachdem sie Schreibweisen "eindeutschen" . golem Mitarbeiter...

Berner Rösti 10. Mai 2017

Jo. Aber dieser Fortschritt wird wieder dadurch zunichte gemacht, dass man sich jetzt...


Folgen Sie uns
       


Looking Glass Holo-Display angesehen (CES 2020)

Der Looking Glass 8K ist ein Monitor, der mittels Lichtfeldtechnologie 3D-Inhalte als Hologramm anzeigen kann. Golem.de hat sich das Display auf der CES 2020 genauer angeschaut.

Looking Glass Holo-Display angesehen (CES 2020) Video aufrufen
Lovot im Hands-on: Knuddeliger geht ein Roboter kaum
Lovot im Hands-on
Knuddeliger geht ein Roboter kaum

CES 2020 Lovot ist ein Kofferwort aus Love und Robot: Der knuffige japanische Roboter soll positive Emotionen auslösen - und tut das auch. Selten haben wir so oft "Ohhhhhhh!" gehört.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Orcam Hear Die Audiobrille für Hörgeschädigte
  2. Schräges von der CES 2020 Die Connected-Kartoffel
  3. Viola angeschaut Cherry präsentiert preiswerten mechanischen Switch

IT-Gehälter: Je nach Branche bis zu 1.000 Euro mehr
IT-Gehälter
Je nach Branche bis zu 1.000 Euro mehr

Wechselt ein ITler in eine andere Branche, sind auf dem gleichen Posten bis zu 1.000 Euro pro Monat mehr drin. Welche Industrien die höchsten und welche die niedrigsten Gehälter zahlen: Wir haben die Antworten auf diese Fragen - auch darauf, wie sich die Einkommen 2020 entwickeln werden.
Von Peter Ilg

  1. Softwareentwickler Der Fachkräftemangel zeigt sich nicht an den Gehältern

Digitalisierung: Aber das Faxgerät muss bleiben!
Digitalisierung
Aber das Faxgerät muss bleiben!

"Auf digitale Prozesse umstellen" ist leicht gesagt, aber in vielen Firmen ein komplexes Unterfangen. Viele Mitarbeiter und Chefs lieben ihre analogen Arbeitsmethoden und fürchten Veränderungen. Andere wiederum digitalisieren ohne Sinn und Verstand und blasen ihre Prozesse unnötig auf.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Arbeitswelt SAP-Chef kritisiert fehlende Digitalisierung und Angst
  2. Deutscher Städte- und Gemeindebund "Raus aus der analogen Komfortzone"
  3. Digitalisierungs-Tarifvertrag Regelungen für Erreichbarkeit, Homeoffice und KI kommen

    •  /