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Rostock: Telekom baut FTTH in einem ganzen Landkreis

Ein weiteres großes FTTH-Gebiet wird von der Deutschen Telekom ausgebaut. Der Vectoring-Konzern macht damit den nächsten großen Schritt in Richtung Glasfaser.

Artikel veröffentlicht am ,
Fräsen der ersten Gräben im Landkreis Rostock
Fräsen der ersten Gräben im Landkreis Rostock (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom beginnt im Landkreis Rostock einen breiten Ausbau von FTTH (Fiber To The Home). Das gab das Unternehmen am 2. Mai 2019 bekannt. Einige Orte werden bereits im zweiten Halbjahr 2019 angeschlossen. Die maximale Datenrate beim Herunterladen steigt auf bis zu 1 Gigabit (Gbit/s) pro Sekunde.

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Rund 44.000 Haushalte, 6.100 Unternehmen und 573 Verwaltungsstandorte, Schulen, Feuerwehren, Behörden und Institutionen in rund 70 Kommunen im Landkreis Rostock erhalten einen Glasfaseranschluss von der Telekom. Mit mehr als 7.200 Kilometern Glasfaser, über 1.100 Kilometern Tiefbau und fast 850 neuen Glasfaserverteilern ist das Unternehmen bis Mitte 2021 im gesamten Ausbaugebiet aktiv.

Landrat Sebastian Constien sagte: "Es ist ein gutes Gefühl, wenn nach langer intensiver Vorbereitung die Bagger endlich rollen." Schnelle Internetverbindungen seien ein wichtiger Standortvorteil. Das Auftragsvolumen für die Breitbanderschließung beträgt insgesamt 250 Millionen Euro, was größtenteils durch Fördermittel von Bund, Land und Kommunen finanziert wird.

Mit dem Baustart am Donnerstag sind die Planungen abgeschlossen und es beginnt der Aufbau der Übertragungstechnik in den Netzverteilern am Straßenrand und in den Vermittlungsstellen. Danach erfolgt die Einbindung der neuen Leitungen und Anschlüsse in das Gesamtnetz der Telekom.

Der Umfang der Tiefbauarbeiten ist so groß, dass sie im gesamten Ausbaugebiet noch bis Mitte 2021 dauern werden. Dabei wird auch das Trenching-Verfahren eingesetzt.

Telekom-Deutschland-Chef Dirk Wössner sagte im Juli 2018: "Im zweiten Schritt Gigabit folgen Geschwindigkeiten für jeden Haushalt." Ab dem Jahr 2021 sollten mindestens 2 Millionen Haushalte im Jahr mit FTTH ausgerüstet werden. Zwei Drittel der Förderverfahren würden derzeit von der Telekom gewonnen. Der Einsatz von experimentellen Technologien wie Fixed Wireless Access werde noch rund zwei Jahre dauern.

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