Roskosmos: Russland setzt auf neue Raketen und Satellitenprojekte
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Eigentlich sollte der neue Hoffnungsträger der russischen Raketentechnologie, die Sojus-5, Ende 2025 starten. Jedoch wurde der Jungfernflug kurzfristig verschoben, um zusätzliche Tests sowohl der Bordsysteme als auch der Bodenausrüstung zu ermöglichen. Die Startvorbereitungen laufen derzeit laut dem Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos(öffnet im neuen Fenster) am Kosmodrom Baikonur.
Die neue Rakete der mittleren Klasse "befindet sich jetzt in vertikaler Position am Raumhafen Baikonur", teilte Dmitri Baranow während der russischen Weltraumwoche im April 2026 mit. Im Januar sagte er noch, dass die Sojus-5 Ende März 2026 starten solle.
Mittlerweile ist April und ein konkretes Startdatum nannte Baranow nicht: "Ich denke, dass Sie in naher Zukunft Neuigkeiten darüber hören werden."
Russland verschiebt den 1M-Raketenstart
Während der Start der Sojus-5 für dieses Jahr vorangetrieben wird, wurde der Launch der kommerziellen Start-1M-Rakete(öffnet im neuen Fenster) auf 2027 verschoben. Die Rakete der Leichtklasse wird von dem privaten Unternehmen Novy Start am Kosmodrom Wostotschny im Fernen Osten Russlands entwickelt und soll auch von dort aus in die niedrige Erdumlaufbahn starten.
Der Vorgänger (Start-1) basierte auf dem Topol-ICBM(öffnet im neuen Fenster). Von 1993 bis 2006 wurden sieben Start-1-Starts durchgeführt, zwei vom Raumhafen Plessezk und fünf vom Raumhafen Swobodny (heute Wostotschny). Die neue Rakete soll eine Nutzlastkapazität von bis zu 500 kg in eine niedrige Umlaufbahn transportieren können.
Ferner sei der Launch der ultraleichten Woronesch-Trägerrakete(öffnet im neuen Fenster) für Dezember 2029 vorgesehen, teilte die Skolkovo-Stiftung mit. Die Rakete ist 20 Meter lang und hat einen Durchmesser von zwei Metern; sie wird mit flüssigem Treibstoff betrieben und kann eine Fracht von 400 kg in eine 500 km hohe Umlaufbahn bringen.
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