Abo
  • Services:

Rosenkrieg: Arduino zahlt Arduino keine Lizenzgebühren

Der Arduino-Erfinder Banzi hat sich erneut zum Arduino-Rechtsstreit geäußert. Ihm zufolge erhält das Arduino-Projekt seit einem Jahr kein Geld vom Hersteller der italienischen Original-Arduinos.

Artikel veröffentlicht am ,
Arduino-Uno-R3-Platine
Arduino-Uno-R3-Platine (Bild: Arduino.cc)

Im Markenrechtsstreit zwischen der ursprünglichen Arduino-Gründergruppe und dem langjährigen Hersteller der originalen Arduino-Boards, Arduino S.R.L., wirft Arduino-Erfinder Massimo Banzi dem Hersteller vor, seit einem Jahr keine Lizenzgebühren mehr zu bezahlen. Somit unterstütze Arduino S.R.L. das Projekt auch nicht mehr, schreibt Banzi im US-amerikanischen Make-Magazin. Gerade damit seien aber immer wieder die hohen Preise der originalen Arduino-Boards begründet worden. Auch Versuche der Gründer, den Hersteller zu niedrigeren Preisen zu überreden, seien gescheitert.

Stellenmarkt
  1. Universität Passau, Passau
  2. SICK AG, Waldkirch bei Freiburg im Breisgau

In der Folge sei das Arduino-Projekt deutlich stärker von anderen Lizenznehmern abhängig, die dem Projekt jedoch weniger nahestehen. Darunter befindet sich allerdings zum Beispiel mit Intel ein finanzstarkes Unternehmen.

Außerdem schreibt Banzi, Gianluca Martino, der Inhaber von Arduino S.R.L. und frühere Mitstreiter des Arduino-Projekts, habe lange Zeit verheimlicht, dass sich Martino die Arduino-Markenrechte in Italien gesichert habe. Die Anmeldung sei bereits im Dezember 2008 erfolgt. Obwohl die Gründungsmitglieder Martino mehrmals damit konfrontiert hätten, habe er das erst im Jahr 2010 zugegeben.

Im Wesentlichen gibt Banzi in seinem Bericht Inhalte der Klageschrift wieder, ohne darüber hinauszugehen. Die Klageschrift und weitere Prozessdokumente sind seit kurzem öffentlich verfügbar. Teil der veröffentlichten Dokumente sind auch E-Mails, die einen kleinen Einblick in den Beginn der Professionalisierung des Arduino-Projekts gewähren. In einem Detail unterscheidet sich die Klageschrift aber von Massimo Banzis Artikel. Im Artikel spricht er von Gianluca Martino wie auch den anderen Gründern als "Co-Founder", in der Klageschrift wird er hingegen als "Partner" des Arduino-Projekts bezeichnet.

Die Klage der amerikanischen Arduino LLC gegen die italienische Arduino S.R.L. und mit dieser in Personalunion verbundenen weiteren Firmen wurde Mitte Februar bekannt. Mit der Klage versucht sich die Arduino LLC, hinter der die Gründungsmitglieder des Arduino-Projekts stehen, eindeutig die Arduino-Markenrechte zu sichern und fordert außerdem Schadensersatz für die Nutzung der Marke durch die Arduino S.R.L.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-78%) 8,99€
  2. 2,99€
  3. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  4. 399,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

Folgen Sie uns
       


Ark Survival Evolved für Smartphones - angespielt

Wir spielen Ark Survival Evolved auf einem Google Pixel 2.

Ark Survival Evolved für Smartphones - angespielt Video aufrufen
Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

Cruijff Arena: Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus
Cruijff Arena
Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus

Die Johann-Cruijff-Arena in Amsterdam ist weltweit das erste Stadion, das seine Energieversorgung mit einem Speichersystem sichert, das aus Akkus von Elektroautos besteht. Der englische Sänger Ed Sheeran hat mit dem darin gespeichertem Solarstrom schon seine Gitarre verstärkt.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Energiewende Warum die Bundesregierung ihre Versprechen nicht hält
  2. Max Bögl Wind Das höchste Windrad steht bei Stuttgart

Raumfahrt: Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa
Raumfahrt
Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa

Die neuen Raumschiffe von Boeing und SpaceX verspäten sich und werden wohl erst 2020 mit Crew fliegen. Die Aufsichtsbehörde der US-Regierung sieht einen Teil der Schuld beim Chaos im Nasa-Management.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  2. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen
  3. Raumfahrt Nasa startet neue Beobachtungssonde Tess

    •  /