Abo
  • IT-Karriere:

Ronny Verhelst: Tele-Columbus-Chef geht nach Hause

Der Belgier Ronny Verhelst hat seinen Job bei Tele Columbus abgeschlossen und kehrt in seine Heimat zurück.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Tele Columbus-Chef (rechts)
Der Tele Columbus-Chef (rechts) (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Der Chef des drittgrößten TV-Kabelnetzbetreibers, Tele Columbus, tritt ab. Ronny Verhelst (54) verlässt das Unternehmen und kehrt in seine belgische Heimat zurück. Das gab Tele Columbus am 24. Juli 2017 bekannt. Verhelst, der das Unternehmen seit April 2011 knapp sieben Jahre lang als Vorstandsvorsitzender führte, scheidet zum 1. Februar 2018 aus persönlichen Gründen aus.

Stellenmarkt
  1. Alfred Kärcher SE & Co. KG, Winnenden bei Stuttgart
  2. VIRAMED BIOTECH AG', Planegg

Seine Nachfolge übernimmt Timm Degenhardt (48), der vom schweizerischen Telekommunikationsanbieter Sunrise kommt. Der Führungswechsel wurde offenbar schon länger vorbereitet: Bereits im Februar 2017 gab der Deutsche seinen Posten als Chief Consumer Officer auf, um "sich neuen Herausforderungen zuzuwenden". Er war bei Sunrise seit 2013 zunächst als Chief Marketing Officer und Chief Commercial Officer tätig sowie Mitglied des Vorstands und zuständig für das Endkundengeschäft. "Gerade im deutschen Markt gilt es, viele international bereits selbstverständliche Medien- und Technologie-Entwicklungen aufzuholen", sagte Degenhardt.

Job abgeschlossen

Nach der finanziellen Restrukturierung des Unternehmens und einem Börsengang folgte im Jahr 2015 mit der Akquisition von Primacom und Pepcom die Integration des viert- und fünftgrößten Anbieters in Deutschland. "Mit der im kommenden Herbst bevorstehenden Einführung eines neuen, einheitlichen Marktauftritts ist meine Mission, die Tele-Columbus-Gruppe zukunftsfähig aufzustellen, nun abgeschlossen", erklärte Verhelst. "Ich danke allen Kolleginnen und Kollegen sehr herzlich für ihren phantastischen Einsatz sowie allen Partnern des Unternehmens für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen knapp sieben Jahren - und hoffe auf Verständnis für meine persönliche Entscheidung, meinen Lebensmittelpunkt nun wieder in meine Heimat zu verlagern."

Tele Columbus ist der einzige große Kabelnetzbetreiber in Deutschland, hinter dem kein Weltkonzern steht: Kabel Deutschland ist Teil von Vodafone, Unitymedia gehört zu Liberty Global.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 4,99€
  3. (-70%) 8,99€
  4. (-78%) 6,50€

Trockenobst 25. Jul 2017

Die habe ich auch über einen merkwürdigen lokalem Reseller im Haus. Beide Mieter mit dem...


Folgen Sie uns
       


Die Commodore-264er-Reihe angesehen

Unschlagbar günstig, unfassbar wenig RAM - der C16 konnte in vielen Belangen nicht mit dem populären C64 mithalten.

Die Commodore-264er-Reihe angesehen Video aufrufen
5G-Report: Nicht jedes Land braucht zur Frequenzvergabe Auktionen
5G-Report
Nicht jedes Land braucht zur Frequenzvergabe Auktionen

Die umstrittene Versteigerung von 5G-Frequenzen durch die Bundesnetzagentur ist zu Ende. Die Debatte darüber, wie Funkspektrum verteilt werden soll, geht weiter. Wir haben uns die Praxis in anderen Ländern angeschaut.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. AT&T Testnutzer in 5G-Netzwerk misst 1,7 GBit/s
  2. Netzausbau Städtebund-Chef will 5G-Antennen auf Kindergärten
  3. SK Telecom Deutsche Telekom will selbst 5G-Ausrüstung entwickeln

5G-Auktion: Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war
5G-Auktion
Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war

Dass die Frequenzen für den 5G-Mobilfunk teuer wurden, lasten Telekom, Vodafone und Telefónica dem Newcomer United Internet an. Doch dies ist laut dem Netzplaner Kai Seim nicht so gewesen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Funklöcher Hohe Bußgelder gegen säumige Mobilfunknetzbetreiber
  2. Bundesnetzagentur 5G-Frequenzauktion erreicht 6,5 Milliarden Euro
  3. 5G-Auktion Etablierte wollen Preis für 1&1 Drillisch hochtreiben

Projektmanagement: An der falschen Stelle automatisiert
Projektmanagement
An der falschen Stelle automatisiert

Kommunikationstools und künstliche Intelligenz sollen dabei helfen, dass IT-Projekte besser und schneller fertig werden. Demnächst sollen sie sogar Posten wie den des Projektmanagers überflüssig machen. Doch das wird voraussichtlich nicht passieren.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel


      •  /