Ronin im Test: Auftragsmord mit Knobelpausen

Schleichen, hacken, umlegen: Klingt wie ein Mix aus Splinter Cell und Assassin's Creed, ist im Fall von Ronin aber eine Mischung aus Rundenpuzzle und Action - mit einem ebenso ungewöhnlichen wie herausfordernden Spielprinzip.

Artikel veröffentlicht am ,
Ronin
Ronin (Bild: Devolver Digital)

Fünf wichtige Personen muss der Spieler im Indie-Spiel Ronin als Auftragsmörderin nach und nach in unterschiedlichen Gebäuden ausschalten. Dazu muss die Spielfigur klettern, schleichen, durch Fenster springen und in Computersysteme eindringen. Und als wäre das noch nicht genug, warten natürlich auch jede Menge Wachen darauf, der Assassinin das Leben möglichst schwer zu machen.

Stellenmarkt
  1. Bachelor of Engineering (B.Eng.) / Bachelor of Science (B.Sc.) / Diplom-Ingenieur/in (FH/BA) ... (m/w/d)
    Regierungspräsidium Stuttgart, Stuttgart
  2. IT-Koordinator Vertrieb (m/w/d)
    Pfalzwerke Aktiengesellschaft, Ludwigshafen
Detailsuche

Die Steuerung erfolgt wahlweise per Gamepad oder mit Tastatur und Maus. Letzteres funktioniert besser, allerdings auch nicht perfekt. Per WASD wird gelaufen, geklettert oder auch an Vorsprüngen entlanggehangelt. Die Maus hingegen wird zum Springen benutzt, was nicht einfach ist - das Anvisieren von Zielen ist auch nach einiger Übung noch kompliziert.

Ungewöhnlich in Ronin ist die Mischung aus Echtzeit- und Pause-Momenten: Wenn die Heldin von einer Wache entdeckt wird oder sie zum Sprung auf einen Gegner ansetzt, wird die Zeit angehalten, so dass in Rundenstrategie-Manier etwa eine Ausweichaktion geplant werden kann. Eine rote Linie zeigt die Schussbahn der Kontrahenten an, der Schwierigkeitsgrad steigt dabei schnell an.

Flucht und Frust

Ist die Heldin von mehreren Kontrahenten umzingelt, legt sich schnell ein Netz von roten Strichen über die aktuelle Spielszene und macht ein Entkommen äußerst schwer. Steht die Auftragsmörderin auch nach ihrem Zug noch im Schussbereich, stirbt sie. Wenn sie der Attacke entgangen ist, kann sie ihren Kontrahenten hingegen ohne Gegenwehr erlegen. Trotzdem ist Frust hier programmiert, da der Angriff oft im letzten Moment noch scheitert und die Szene erneut gespielt werden muss, bis die häufig einzige Option zum Entkommen gefunden ist.

Golem Karrierewelt
  1. AZ-104 Microsoft Azure Administrator: virtueller Vier-Tage-Workshop
    28.06.-01.07.2022, virtuell
  2. ITIL 4® Foundation: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    27./28.06.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Optik erinnert an Gunpoint, ist insgesamt aber recht spartanisch ausgefallen, zumal sich die Szenerie schnell wiederholt. Auch die Soundkulisse ist reduziert, was gleichzeitig aber auch für einen sehr eigenen, durchaus interessanten Stil sorgt.

Ronin wurde von Tomasz Waclawek zusammen mit Devolver Digital für Windows-PC entwickelt. Es ist bei den bekannten Downloadportalen wie Steam und GOG zum Preis von rund 13 Euro erhältlich.

Fazit:

Eigener Stil, ungewöhnliches Spielprinzip, fordernde Puzzles: Ronin hat einen interessanten Mix aus Plattform, Action und Rundenstrategie zu bieten. Der kreative Ansatz kann sein Potenzial aber nicht voll entfalten - dafür sind die Probleme bei der Bedienung und die teils sehr frustrierenden Passagen zu störend.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
"Macht mich einfach wahnsinnig"
Kelber beklagt digitale Inkompetenz von VW

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber hat vor einem Jahr ein Elektroauto bei VW bestellt. Und seitdem nichts mehr davon gehört.

Macht mich einfach wahnsinnig: Kelber beklagt digitale Inkompetenz von VW
Artikel
  1. Nancy Faeser: Der wandelnde Fallrückzieher
    Nancy Faeser
    Der wandelnde Fallrückzieher

    Angeblich ist Nancy Faeser Bundesinnenministerin geworden, um sich für den hessischen Landtagswahlkampf zu profilieren. Das merkt man leider.
    Ein IMHO von Friedhelm Greis

  2. Unikate: Deutsche Post verkauft eine Milliarde Matrixcode-Briefmarken
    Unikate
    Deutsche Post verkauft eine Milliarde Matrixcode-Briefmarken

    Die Deutsche Post begann im Februar 2021, Briefmarken mit Matrixcode zu verkaufen. Nun wurden bereits eine Milliarde Stück verkauft.

  3. Agile Softwareentwicklung: Einfach mal so drauflos programmiert?
    Agile Softwareentwicklung
    Einfach mal so drauflos programmiert?

    Ohne Scrum wäre das nicht passiert, heißt es oft, wenn etwas schiefgeht. Dabei ist es umgekehrt: Ohne agiles Arbeiten geht es nicht mehr. Doch es gibt drei fundamentale Missverständnisse.
    Von Frank Heckel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Xbox Series X bestellbar • Samsung schenkt 19% MwSt. • MindStar (u. a. AMD Ryzen 9 5950X 488€) • Cyber Week: Jetzt alle Deals freigeschaltet • LG OLED TV 77" 62% günstiger: 1.749€ • Bis zu 35% auf MSI • Alternate (u. a. AKRacing Core EX SE Gaming-Stuhl 169€) [Werbung]
    •  /