Rom Universe: ROM-Seite muss 2,1 Millionen an Nintendo zahlen

Im Rechtsstreit mit Nintendo hat der Betreiber einer ROM-Seite diese schon offline nehmen müssen. Nintendo forderte viel mehr Schadenersatz.

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Nicht alle Retro-Gamer haben Zugriff auf Original-Hardware und behelfen sich mit ROMs und Emulatoren.
Nicht alle Retro-Gamer haben Zugriff auf Original-Hardware und behelfen sich mit ROMs und Emulatoren. (Bild: TENGKU BAHAR/AFP via Getty Images)

Ein Bundesgericht im US-Bundesstaat Kalifornien hat den ehemaligen Betreiber einer ROM-Seite zur Zahlung von rund 2,1 Millionen US-Dollar Schadenersatz an Nintendo verurteilt, wie das Magazin Torrentfreak berichtet. Dem Urteil zufolge wurden über die Seite ROM Universe massive Urheberrechtsverletzungen begangen.

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Nintendo hatte dem Betreiber der Seite aber nicht nur vorgeworfen, durch das Verbreiten der ROM-Kopien von Spielen über ein Jahrzehnt lang gegen das Urheberrecht verstoßen zu haben. Darüber hinaus soll der Betreiber auch eine Gewinnerzielungsabsicht verfolgt haben, in dem für die Seite auch Premium-Accounts angeboten worden, mit denen eine Download-Begrenzung aufgehoben werden konnte. Ebenso seien mit der Seite diverse Markenrechten von Nintendo verletzt worden.

Das sah auch das zuständige Gericht so und gab dem Spielehersteller weitgehend Recht. Das Unternehmen sowie der Betreiber der Seite hatten sich während des Rechtsstreits zuvor bereits darauf geeinigt, dass die Webseite offline genommen wird, was dem Bericht zufolge im vergangenen Sommer geschah.

In der von Nintendo angestrebten Verurteilung auf die Zahlung von Schadenersatz forderte des Unternehmen rund 15 Millionen US-Dollar. Die Forderungen von Nintendo beziehen sich dabei jeweils auf einzelne Werke und Nintendo ist aus ähnlichen Fällen bekannt dafür, hier oft sehr hohe Summen zu verlangen. In einem Streit vor wenigen Jahren beliefen sich die Forderungen etwa auf 150.000 US-Dollar pro Werk. In dem aktuellen Fall ging es um 90.000 US-Dollar pro Werk.

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Das Gericht billigte in seinem Urteil Nintendo letztlich einen Anspruch von je 35.000 US-Dollar für insgesamt 49 Spiele zu. Der Betreiber der Seite gab in dem Verfahren zu, ungefähr so viele Einnahmen pro Jahr damit generiert zu haben und seinen Lebensunterhalt damit bestritten zu haben. Zu dem Schadenersatz hinzu kommen noch 400.000 US-Dollar für die Verletzung der Markenrechte. Zusammen ergeben sich damit rund 2,1 Millionen US-Dollar.

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nohoschi 07. Jun 2021

Wieso? Nur weil man Fehler gemacht hat muss man diese nicht Fortsetzen, die Gesetzeslage...

mgutt 02. Jun 2021

Es geht Nintendo nur darum ein Zeichen zu setzen. Mich würde es wundern, wenn sie die...

/mecki78 02. Jun 2021

Woher soll auch jemand wissen, dass du den Kopierschutz umgangen hast, wenn du die Kopie...

elknipso 02. Jun 2021

Soweit mir bekannt hilft Dir die Privatinsolvenz nichts bei Strafen im Zusammenhang mit...



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