Rom: Musk-Zuckerberg-Kampf könnte im Kolosseum ausgetragen werden

Das Kolosseum in Rom, in dem einst Gladiatoren und Tiere zur Unterhaltung der Zuschauer auf Leben und Tod kämpften, könnte schon bald Schauplatz eines modernen Spektakels sein, wenn Elon Musk und Mark Zuckerberg sich auf einen MMA-Kampf (Mixed Martial Arts) einigen.
Nachdem sie im Internet über ein mögliches Aufeinandertreffen gescherzt hatten, scheinen die beiden Tech-Titanen es nun ernst zu meinen. Musk erklärte, es bestehe "eine gewisse Chance" , dass der Kampf in den bröckelnden Mauern des antiken Amphitheaters stattfindet.
Historischer Austragungsort sorgt für Aufregung
Das Kolosseum würde eine interessante Kulisse für den Prominenten-Kampf bieten. Zwar könnten aus Sicherheitsgründen nur einige Hundert Zuschauer im Inneren des Gebäudes untergebracht werden, doch allein die Vorstellung, dass Musk und Zuckerberg an einem so historischen Ort gegeneinander antreten, dürfte für Aufsehen sorgen.
UFC-Präsident Dana White behauptet, dass der Kampf Pay-per-View-Rekorde brechen würde, und schätzt, dass er bis zu dreimal mehr Zuschauer einbringen könnte als der Boxkampf zwischen Floyd Mayweather und Conor McGregor im Jahr 2017, wie The Independent berichtet(öffnet im neuen Fenster) .
Der italienische Kulturminister hat Berichten zufolge(öffnet im neuen Fenster) sowohl Musk als auch Zuckerberg kontaktiert, um deren Interesse an einer Austragung des Kampfes im Kolosseum zu erkunden. Insider-Quellen zufolge sind beide Männer von der Idee begeistert und haben den Minister gebeten, sich mit White in Verbindung zu setzen, um die Veranstaltung zu realisieren, heißt es in dem Bericht des Independent.
Damit sind die Voraussetzungen für Verhandlungen zwischen der UFC, der italienischen Regierung und den Vertretern von Musk und Zuckerberg geschaffen, um die Fantasie Wirklichkeit werden zu lassen. Auch wenn noch rechtliche und logistische Hürden zu überwinden seien, könnte die Attraktivität des Veranstaltungsorts die Einigung erleichtern.
Musk erhielt bereits ein Angebot von MMA-Größe Georges St-Pierre, seinem Team beizutreten, um zu trainieren. Weitere Angebote von Weltklasse-Kämpfern und Trainern werden wahrscheinlich folgen, wenn die beiden Tech-Bosse ihre Kampfabsichten bestätigen.
Bei ihrem Aufeinandertreffen dürfte es an technischem Können mangeln, aber das reine Spektakel zweier Milliardäre, die inmitten einer jahrtausendealten Geschichte kämpfen, dürfte die Zuschauer anziehen.



