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Pac Man ROM ist eine der umfangreichsten alternativen Android-Distributionen auf dem Markt.
Pac Man ROM ist eine der umfangreichsten alternativen Android-Distributionen auf dem Markt. (Bild: Pac Man ROM)

Nicht verwirren lassen!

All die verschiedenen über die Ränder des Displays auslösbaren Funktionen mögen auf den ersten Blick verwirrend und überfrachtet wirken. Allerdings ist es auch nicht sinnvoll, all diese Optionen gleichzeitig zu aktivieren: Die beiden Benachrichtigungssysteme Halo und die Heads-Up-Notifications zu verwenden, ist doppelt gemoppelt. Auch die gleichzeitige Verwendung der Gestensteuerung und der App-Leiste finden wir nicht sinnvoll - entweder wir nutzen wichtige Apps und Funktionen über Gesten oder über die Shortcuts am Rand. Beides zusammen ergibt für uns keinen Sinn. Beachtet man dies, lassen sich die verbliebenen Funktionen gut an unterschiedliche Positionen der Ränder legen.

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  • Die Appbar lässt sich mit einem Wisch ausklappen, über sie lassen sich bevorzugte Anwendungen schnell erreichen. (Screenshot: Golem.de)
  • Halo zeigt Benachrichtigungen als kleine Blase am Bildschirmrand an - die Funktion stammt ursprünglich von Paranoid Android. (Screenshot: Golem.de)
  • Wahlweise kann die Übersicht der zuletzt genutzten Apps gegen den Omni-Switch ausgetauscht werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Alle Einstellungen werden über ein umfangreiches Menü eingestellt. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit dem Wakelock-Blocker kann verhindert werden, dass bestimmte Apps den Schlafzustand des Smartphones oder Tablets unterbrechen. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch Details wie die Fortschrittsanzeige kann genau eingestellt werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Pac Man ROM hat zahlreiche Funktionen von anderen ROMs übernommen - wie man im Logo des Projektes erkennen kann. (Screenshot: Golem.de)
Mit dem Wakelock-Blocker kann verhindert werden, dass bestimmte Apps den Schlafzustand des Smartphones oder Tablets unterbrechen. (Screenshot: Golem.de)

Unerwünschte App-Starts verhindern

Eine weitere interessante Funktion von Pac Man ROM ist der Wakelock Blocker: Mit ihm kann der Nutzer verhindern, dass Apps und Systemprozesse unbemerkt im Hintergrund den Standby-Zustand aushebeln und den Akkustand senken sowie zu erhöhtem Datenaustausch führen. Zu den blockbaren Prozessen gehören nahezu alle Google-Apps, der Wecker, zahlreiche Systemprozesse und die Vibrationseinheit. Das Blockieren von Systemprozessen kann allerdings zu Abstürzen und anderen Fehlfunktionen führen, weshalb Nutzer hier vorsichtig agieren sollten.

Direkt von Cyanogenmod übernommen hat das Pac-Man-Team die Design Engine. Damit kann schnell und umfassend das Aussehen inklusive der Icon-Auswahl und der Systemtöne gewechselt werden. Auch der Datenschutz-Manager findet sich bei dem ROM: Hier lassen sich entweder für jede installierte App einzeln alle Berechtigungen entziehen, oder - per langem Druck auf den App-Namen - auch einzelne Zugriffserlaubnisse verweigern.

Fazit

Pac Man ROM ist eine der umfangreichsten ROMs auf dem Markt, bei der der Nutzer noch mehr Einstellungen vornehmen kann als bei AOKP, Paranoid Android oder Carbon ROM. Was die Zusatzfunktionen betrifft, haben die Programmierer das Beste von anderen ROMs übernommen: Halo, die Pie-Steuerung und die Heads-up-Benachrichtigungen - alles findet der Nutzer bei Pac Man ROM. Dadurch lassen sich Smartphones und Tablets optimieren, der Nutzungsgewinn ist enorm.

Der Detailgrad geht bei den Einstellungen stellenweise deutlich über das hinaus, was andere ROMs bieten. Diese Fülle an Möglichkeiten könnte manchen Nutzer zunächst überfordern, Zeit für die Einrichtung ist bei Pac Man ROM sollte man sich schon nehmen. Der Gewinn an Nutzungskomfort rechtfertigt aber den Zeitaufwand.

Pac Man ROM ist für zahlreiche Android-Smartphones und Tablets erhältlich. Neben einem auf Android 4.4.4 basierenden Release Candidate für zahlreiche Geräte veröffentlicht das Programmierteam beinahe täglich einen Nightly Build, der in unserem Test absolut fehlerfrei und flüssig läuft. Pac Man ROM hat keinen Installer, das ROM muss manuell installiert werden - beispielsweise über eine Custom Recovery.

 Viele, viele Zusatzfunktionen

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Sharra 29. Dez 2014

Ich nutze auch noch ein Single-Core Smartphone. Natürlich brauche ich nicht einmal dran...

Anonymer Nutzer 20. Dez 2014

Du musst von "Navigation Bar" bis "Vibrations" zählen und nicht bei Holo aufhören. Alles...

velo 19. Dez 2014

Danke! Von dem Wiki: habe ich es bereits mal versucht. Lies sich aber nicht...

exxo 18. Dez 2014

Jetzt entspann dich wieder. Anscheinend hat das Team das Problem mit den Lags in den...

devzero 18. Dez 2014

Am S3 hat es auch ewig gedauert, bis Bluetooth einigermaßen ging, das scheint ohnehin...



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