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Die User Edition von KDE Neon gilt nun als stabil.
Die User Edition von KDE Neon gilt nun als stabil. (Bild: KDE)

Rolling-Release-Desktop: KDE Neon erscheint als stabile User Edition

Die User Edition von KDE Neon gilt nun als stabil.
Die User Edition von KDE Neon gilt nun als stabil. (Bild: KDE)

Stabile Basis und keine Kompromisse: Mit Neon erstellen die KDE-Entwickler eine Paketquelle, die eine aktuelle Version des Plasma-Desktops und einiger Anwendungen bieten soll. Nun steht die erste stabile Version für Nutzer bereit.

Nein, KDE Neon sei keine eigenständige Linux-Distribution und das Projekt unterscheide sich auch deutlich von sogenannten Rolling-Release-Distribution, heißt in den eigenen FAQ. Das neue Projekt des Kubuntu-Gründers Jonathan Riddell biete nur eine zusätzliche Paketquelle auf Basis von Ubuntu und sei allein an aktueller KDE-Software interessiert. Nun steht die erste stabile Version der für Endnutzer gedachten Variante von KDE Neon bereit.

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  • KDE Neon User Edition 5.6 (Bild: KDE)
  • KDE Neon User Edition 5.6 (Bild: KDE)
  • KDE Neon User Edition 5.6 (Bild: KDE)
  • KDE Neon User Edition 5.6 (Bild: KDE)
KDE Neon User Edition 5.6 (Bild: KDE)

Für eine möglichst einfache Nutzung bietet das Neon-Team installierbare Abbilder an. Als Grundlage dafür wird zurzeit Ubuntu 16.04 LTS genutzt, das etwa den Kernel, Grafiktreiber, X11-Fenstersystem und andere Infrastrukturkomponenten bereitstellt, die vergleichsweise wenigen Änderungen unterliegen. Darauf setzen die KDE-Entwickler den aktuellen Plasma-Desktop 5.6, der zurzeit Qt 5.6 und die KDE Frameworks 5.22 nutzt. Darüber hinaus sollen aktuelle KDE-Anwendungen in das Archiv von Neon aufgenommen werden.

Rolling-Release-Deskop

Die von KDE Neon gepflegten Pakete der Desktop-Umgebung sollen im Gegensatz zum Ubuntu-Unterbau laufend aktualisiert werden. Das heißt, sobald Änderungen in den als stabil markierten Entwicklungszweigen von KDE eingepflegt werden, sollen diese auch als Paket in KDE Neon bereitstehen. Dies betrifft insbesondere auch Versionssprünge zum Beispiel auf neue Versionen des Plasma-Desktops, die in der Regel im Dreimonatstakt erscheinen.

Damit unterscheidet sich das Konzept von KDE Neon klar von klassischen Rolling-Release-Distribution wie etwa Arch Linux oder Opensuse Tumbleweed. Bei diesen werden nicht nur die Desktop-Komponenten und dafür notwendige Bibliotheken laufend aktualisiert, sondern auch zum Beispiel der Linux-Kernel und verschiedene Userspace-Anwendungen.

Zum Erstellen der Pakete verwendet das Team um Riddell ein Continuos-Integration-System (CI), das nicht nur für die jetzt offiziell verfügbare Endnutzervariante zum Einsatz kommt. So entsteht in dem Projekt noch eine für Entwickler gedachte Variante von KDE Neon, die jeweils die Software der aktuellen Git-Entwicklungszweige enthält und damit potenziell instabile Software.

Da der Fokus von Neon ausschließlich auf aktueller KDE-Software liege, könnte die Nutzung anderer Desktop-Umgebungen als KDE Plasma zu Problemen führen. Deshalb wird davon auch explizit abgeraten. Ebenso sind die KDE-Pakete, die vom Kubuntu-Team in den offiziellen Archiven von Ubuntu bereitgestellt werden, nicht kompatibel zu den Paketen von KDE Neon.

Die User Edition von KDE Neon steht zum Download auf den Seiten des Projekts bereit. Bereits bekannte Fehler listet das Team in seinem Wiki auf.


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Wahrheitssager 09. Jun 2016

Das sollte gehen. ist der Server den Neon User Edition verwendet. Sprich mit der Zeile...

Little_Green_Bot 09. Jun 2016

"User Edition" ist Unsinn. Alles, was nicht anders gekennzeichnet ist, ist automatisch...

xyzer 09. Jun 2016

Naja alles was nicht auf Qt oder KDE setzt, sollte doch kompatibel sein. Angenommen es...



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