Rollerverleih: Emmy weitet Geschäft nach Coup-Aus aus
Nachdem Bosch seinen Elektrorollerverleih Coup an allen vier Standorten in Europa Ende 2019 beenden will , sieht Konkurrent Emmy in Berlin Wachstumschancen. " Wir wollen unseren Bestand bis zur Sommersaison 2020 mindestens verdoppeln ", sagte Emmy-Gründer Valerian Seither dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.
Die hohen Kosten, die Bosch dazu brachten, den Verleih einzustellen, hat Emmy offenbar nicht, wie Seither gegenüber der Berliner Zeitung(öffnet im neuen Fenster) andeutete.
Emmy hat 800 Mietroller in Berlin positioniert und will 2020 die Zahl der Mietfahrzeuge auf mindestens 1.600 erhöhen. Coup hatte in Berlin in diesem Jahr 1.500 Roller im Verleih.
Gewinn macht aber auch Emmy(öffnet im neuen Fenster) bisher offenbar nicht. Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland(öffnet im neuen Fenster) sagte Seither, er hoffe in etwa eineinhalb Jahren auf Gewinn. Von den Problemen beim Konkurrenten habe Emmy nichts geahnt. Es sei lediglich die geplante Expansion ausgeblieben.
Bosch beendete den Verleih aufgrund der hohen Kosten. Seither sagte der Berliner Zeitung, sein Unternehmen sei auf Wirtschaftlichkeit bedacht. Emmy-Roller kosten 0,23 Euro pro Minute(öffnet im neuen Fenster) oder 29 Euro am Tag. Es gibt darüber hinaus Minutenpakete, die im voraus bezahlt werden und den Preis auf bis zu 19 Cent pro Minute reduzieren können.
Die Roller verfügen über austauschbare Akkus, die über Nacht gegen vollgeladene Stromspeicher ausgetauscht werden müssen. Das gilt auch für E-Scooter und für E-Bikes, die in Berlin ebenfalls in großer Zahl zur Miete bereitstehen.
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