Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Rollerhersteller: Mercedes-Benz steigt in den E-Scooter-Markt ein

Der Autobauer Mercedes-Benz will auch E-Scooter anbieten. Der Elektrotretroller mit Stern wird zusammen mit dem Schweizer Rollerhersteller Micro gebaut.
/ Andreas Donath
58 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
Mercedes-Benz EQ E-Scooter (Bild: Mercedes-Benz)
Mercedes-Benz EQ E-Scooter Bild: Mercedes-Benz

Die Mercedes-Benz-Muttergesellschaft Daimler hat einen E-Scooter angekündigt(öffnet im neuen Fenster). Nach Angaben des Herstellers wurde der neue E-Scooter der Markenfamilie Mercedes-Benz EQ in Zusammenarbeit mit dem Rollerspezialisten Micro aus der Schweiz entwickelt.

Eine Reichweite nannte das Unternehmen nicht. Optisch erinnert der Roller an den Micro Merlin(öffnet im neuen Fenster), der 11 kg wiegt und eine Reichweite von ungefähr 25 km aufweist. Der E-Scooter von Daimler soll 2020 auf den Markt kommen. Ein Preis liegt noch nicht vor.

Neben Mercedes Benz hat BMW einen Roller im Sortiment. Der X2City von BMW verfügt über recht große Räder. In der Trittfläche befindet sich ein regen- und spritzwassergeschützter Lithium-Ionen-Akku mit 408 Wh, der Reichweiten zwischen 20 und 30 km ermöglichen soll. Wer will, kann den Akku entnehmen, um ihn beispielsweise in der Wohnung aufzuladen. Nach 2,5 Stunden soll er wieder voll sein. Der X2City kostet rund 2.300 Euro und gehört damit zu den teuersten E-Scootern.

Auch Volkswagen stellte zwei kleine Elektroräder vor, die sich vor allem durch ihre Reichweite und ihre Größe voneinander unterscheiden. Der kompakte Cityskater ist für kurze Distanzen gedacht, während der Streetmate bis zu 35 km weit kommt. So soll der tägliche Weg zwischen Wohnung und Arbeitsplatz elektrisch und kostengünstig möglich werden. Der Cityskater kommt zwar nur auf eine Reichweite von rund 15 km, lässt sich dafür aber zusammengeklappt auch in der Bahn transportieren.


Relevante Themen