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Roller: Städte in NRW planen Verbotszonen für E-Scooter

In einigen Städten Nordrhein-Westfalens sind seit Kurzem Leihangebote für E-Scooter verfügbar. Für manche Orte sind diese ein Sicherheitsrisiko, Verbotszonen sollen helfen. Dort darf man entweder nicht parken - oder nicht fahren.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
E-Scooter können in immer mehr Städten ausgeliehen werden.
E-Scooter können in immer mehr Städten ausgeliehen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Mehrere Städte in Nordrhein-Westfalen planen; die Nutzung von E-Scootern mit Hilfe von Verbotszonen einzuschränken. Bei den Verbotszonen gibt es solche, in denen nicht gefahren werden darf und solche, in denen nicht geparkt werden kann. Zumindest für Kunden von Leihanbietern ist Letzteres über die App für das Smartphone ersichtlich. Darin sind die betroffenen Gebiete gekennzeichnet.

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Die Stadt Herne begründet die Verbotszonen mit dem Wunsch nach mehr Sicherheit, Feuerwehrzufahrten dürften beispielsweise nicht zugestellt sein. Aber auch an Friedhöfen sei es nicht möglich, einen E-Scooter zu parken. Ein Versuch lohnt nicht: Wer in einer Verbotszone die Fahrt mit dem Leih-Tretroller beenden will, scheitert und muss so lange weiterbezahlen, bis er die Zone verlassen hat. In Münster sind solche Parkverbots-Zonen der Aasee und der Kanal darunter. In Köln ist einer Karte der Stadt zufolge die Domplatte tabu.

Die kleinen Zweiräder sollen aber auch nicht überall fahren dürfen. Da Elektro-Tretroller dem Fahrrad gleichgestellt sind, dürfen sie in Dortmund und Düsseldorf unter anderem nicht in Fußgängerzonen fahren. In Dortmund haben zwar noch keine Anbieter Leih-Scooter aufgestellt, die Stadt warnt aber schon mal alle privaten E-Scooter-Besitzer vor: Auch in Parks ohne Radwege müssten die Roller geschoben werden, sagte eine Stadtsprecherin.

Damit Kunden der Leih-Anbieter nicht trotz Auflagen zum Beispiel durch eine Fußgängerzone rasen, haben Firmen wie Circ und Tier eine Funktion eingebaut, die den E-Scooter dort auf 5 bis 6 km/h drosselt. "Das Fahrzeug würde sich automatisch verlangsamen, wenn es laut seiner GPS-Koordinaten in eine solche Zone gelangt", erklärte eine Sprecherin von Circ.

Die neuen Elektro-Tretroller könnten aber auch ein Fall für Ordnungsämter und die Polizei werden: Zur Verordnung des Bundesverkehrsministeriums gehört ein Knöllchen-Katalog, laut dem zum Beispiel 15 Euro verhängt werden, wenn man doch über eine "nicht zulässige Verkehrsfläche" fährt - oder mit E-Rollern nebeneinander fährt. "Leider beobachten wir verstärkt, dass Kunden zu zweit oder dritt auf den Geräten im Straßenbereich unterwegs sind", sagt der Vorsitzende des Bundesverbandes Elektrokleinstfahrzeuge, Lars Zemke.

E-Scooter sind seit Mitte Juni 2019 auf Deutschlands Straßen zugelassen und sind zunehmend beliebt. Der Bundesverband Elektrokleinstfahrzeuge registrierte zuletzt eine stark wachsende Nachfrage. Einer Karte des Verbands zufolge gibt es in Deutschland 58 Städte mit bereits existierenden oder bald beginnenden Leihangeboten. In Nordrhein-Westfalen sind es demnach 16 Städte. Mit zugelassenen Rollern dürfen Verkehrsteilnehmer in erster Linie auf Radverkehrsanlagen, also etwa auf Radwegen, Radfahrstreifen und Schutzstreifen, fahren.

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jaayP 29. Jun 2019

Wenn es bei uns seperate Radwege wie in Holland gäbe, hätte man das Problem gar nicht...

Flasher 28. Jun 2019

...schon verboten. Meine Güte, in Hersteller von Luftpolsterfolie und Watte sollte man...

dummzeuch 28. Jun 2019

Nein? Und wieso parken dort dann so häufig Autos? Und wieso werden die nicht...

Captain 28. Jun 2019

Ich fahre mit einem normalen Fahhrrad auch zügig über einen Radweg, solange es der...


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