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People of Note, Everwind, Morbid Metal und Spark in the Dark

People of Note: Musik trifft Abenteuer

Rundenbasierte Kämpfe mit Rhythmuselementen gab es im letztjährigen Überraschungserfolg Clair Obscur – Expedition 33 als zentrales Element. Das Musical-Rollenspiel People of Note(öffnet im neuen Fenster) stellt die Musik ganz in den Mittelpunkt.

Als ehrgeizige junge Popsängerin Candace treten wir mit Bandkollegen in einer schrägen Fantasywelt zu taktischen Musikduellen gegen Konkurrenten und andere seltsame Gestalten an.

Das Kampfsystem lebt von taktischer Tiefe und Synergieeffekten, die Rhythm-Game-Elemente sorgen für ein bisschen Action – wie das eben so ist bei modernen JRPG-Erben. Vor allem kann das Spiel aber mit seinem sympathisch schrägen Setting und sehr abwechslungsreichem Soundtrack punkten.

Immerhin sammeln wir hier Band-Mitstreiter aus verschiedenen Musikstilen zusammen. Ein Spiel absolut nicht nur, aber auch für Fans des Welthits K-Pop Demon Hunters.

Erhältlich für Windows-PC, Playstation 5, Xbox Series X/S und Nintendo Switch 2; rund 24 Euro.

Everwind: Abenteuer von fliegender Basis

Wie wäre es, wenn die weltberühmte Klötzchen-Sandkiste Minecraft mehr Rollenspielelemente zu bieten hätte? Der Early-Access-Erfolgsstart von Hytale im Januar 2026 hat viel in diese Richtung versprochen.

Nun versucht sich das polnische Entwicklerstudio Enjoy mit Everwind(öffnet im neuen Fenster) ebenfalls an dieser Mischung – und kommt damit gut an bei der Community. Das Spiel hat Mitte März 2026 einen furiosen Early-Access-Start mit Tausenden begeisterten Rezensionen hingelegt.

Auch hier geht es natürlich ums Craften und Sammeln. Dreh- und Angelpunkt des Solo- oder Koop-Abenteuers ist allerdings eine fliegende Basis, mit der man die schwebenden Inseln dieser Fantasy-Welt erkundet.

In der zufallsgenerierten Open World warten jede Menge Monster, Dungeons und Entdeckungen. Everwind spielt sich wie eine Mischung aus Minecraft, Sea of Thieves und Raft. Besonders unterhaltsam ist das im Vierer-Koop – wenn man den Early Access nicht scheut.

Erhältlich für Windows-PC; rund 25 Euro (Early Access).

Morbid Metal: Auf den Spuren von Returnal und Saros

Dieses Action-Rollenspiel legt den Fokus auf Action. Stellenweise erinnert es an Returnal, aber die rasanten Hack-and-Slash-Nahkämpfe von Morbid Metal(öffnet im neuen Fenster) haben auch etwas von From Software in ihrer DNA, insbesondere von Sekiro.

Im stilvollen Science-Fiction-Szenario führen wir einen wandlungsfähigen Roboter Run für Run gegen unzählige Gegner ins Feld und müssen dabei ein bisschen Taktik im Auge behalten. Weil nach jeder Raumsäuberung ein Upgrade für den Kampfstil zur Wahl steht, ist aber für ein bisschen Abwechslung gesorgt.

Wie bei Rogue-likes typisch starten wir nach dem Tod immer wieder vom Hub aus, allerdings lassen sich nach und nach Aufwertungen und bleibende Verbesserungen freispielen.

Umfassende (Rollen-)Spieltiefe darf man sich von dem soeben in den Early Access gestarteten Hack & Slash nicht erwarten, doch die Basis ist solide und vielversprechend.

Das von Ubisoft veröffentlichte Game ist das Herzensprojekt des jungen deutschen Entwicklers Felix Schade, der schon seit 2017 daran gearbeitet hat – ein vielversprechendes, ästhetisch beeindruckendes Debüt.

Erhältlich für Windows-PC; rund 18 Euro (Early Access).

Spark in the Dark: Eher dunkel als nur düster

In den endlosen Kerkern klassischer Fantasy-Dungeon-Crawler ist es ja meistens ungemütlich, aber so stockfinster wie hier ist es selten. Spark in the Dark(öffnet im neuen Fenster) ist ein lakonisches, minimalistisches Action-Rollenspiel des ukrainischen Entwicklerstudios Stellar Fish, das bereits seit 2021 entwickelt wird.

In dem soeben auf Steam erschienenen Early-Access-Spiel beginnt nach der Wahl aus vier Heldenklassen und drei Schwierigkeitsgraden ein atmosphärischer, aber auch knochenharter Kampf ums Überleben.

Weil das Lampenöl knapp ist, bewegt man sich die meiste Zeit in sehr dunklen Räumen voran, und auch Monster und Fallen führen Schreckmomente herbei. Spark in the Dark ist unbarmherzig, aber faszinierend: Umfangreiche Lore und kleine Details locken immer wieder in den finsteren Kerker. Eine Hardcore-Herausforderung für Frustresistente.

Erhältlich für Windows-PC und MacOS; rund 17 Euro (Early Access).


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