Rollenspiel: Skyrim Special Edition benötigt deutlich schnellere Hardware

Der Entwickler der The-Elder-Scrolls-Serie, Bethesda, hat die minimalen und empfohlenen Systemanforderungen für die Skyrim Special Edition veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) . Der Titel wird über Valves Online-Distributionsplattform Steam ausgeliefert und ist deutlich anspruchsvoller als das Original von 2011.
Als minimales System nennt das Studio einen Core i5-750 oder Phenom II X4 945 mit 8 GByte Arbeitsspeicher und eine Geforce GTX 470 oder Radeon HD 7870 – 1 GByte Videospeicher soll ausreichen. Bethesda empfiehlt einen Core i5-2400 oder einen FX-8320 mit 8 GByte RAM und eine Geforce GTX 780 oder Radeon R9 290 – hier sind 3 oder 4 GByte Videospeicher gefordert. In beiden Fällen belegt das Spiel inklusive aller drei verfügbaren DLCs und der aufgewerteten Optik rund 12 GByte auf der Festplatte, empfohlen wird eine SSD.

Verglichen mit den Systemanforderungen des originalen Skyrim(öffnet im neuen Fenster) liegen die der Special Edition weitaus höher: Im Jahr 2011 riet Bethesda noch schlicht zu einem Quadcore-Prozessor mit 4 GByte Arbeitsspeicher, als Minimum gar zu einem Dualcore-Chip mit 2 GByte RAM. Auf der Festplatte sollen 6 GByte frei sein – allerdings rechnete Bethesda hier ohne die DLCs und das High-Resolution-Texture-Pack sowie ohne Spielstände. Als Grafikkarte empfahl der Hersteller eine Geforce GTX 260 oder Radeon HD 4890 mit 1 GByte Videospeicher – beide sind deutlich langsamer als die Modelle, die minimal für die Special Edition angesetzt sind, da hier die Grafik anspruchsvoller ist.
Die Skyrim Special Edition läuft nicht auf 32-Bit-Betriebssystemen, sondern einzig auf Windows 7 oder neuer in der 64-Bit-Version. Gerade Nutzer, die mit sehr vielen Modifikationen spielen, dürfte das freuen – zumal Bethesda betonte, dass Mods weiterhin unterstützt werden. Wer Skyrim mit allen DLCs oder die GotY-Variante (Legendary Edition) besitzt, erhält die Special Edition kostenlos. Für die Playstation 4 oder die Xbox One ist sie neu, da es Skyrim nur für die Vorgängerkonsolen – Playstation 3 und Xbox 360 – gab.







Wie aus bisherigen Trailern zu entnehmen ist, hat Bethesda bei der Special Edition an der Geometrie, der Sichtweite und den Texturen nichts geändert. Die Landschaften sind jedoch mit deutlich mehr Vegetation versehen und die Beleuchtung wurde überarbeitet. Einerseits hat sich teils die Lichtstimmung verändert – was nicht jedem gefällt – und es gibt Neuerungen wie Sonnenstrahlen (God Rays), eine dynamische Tiefenunschärfe (Depth of Field), volumetrischen Nebel sowie neue Shader für Schnee und Wasser.