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Rollenspiel: Charakterdesign in Gothic Remake führt zu Community-Kritik

Nach geleakten Bildern aus dem Gothic Remake entbrennt in Foren eine teils heftige Debatte über Änderungen bei einigen Figuren.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Gothic Remake (Bild: THQ Nordic)
Artwork von Gothic Remake Bild: THQ Nordic

Rund um das Remake des ersten Gothic ist eine kontroverse Diskussion über einzelne Charaktermodelle entstanden. Auslöser waren Bilder, die vor wenigen Tagen in sozialen Netzwerken und anschließend im Steam-Community-Hub(öffnet im neuen Fenster) die Runde machten.

Einige Nutzer kritisieren vor allem das Aussehen bestimmter weiblicher Figuren und bemängeln, die Gestaltung wirke zurückhaltender und weniger stark stilisiert als im Original des deutschen Entwicklerstudios Piranha Bytes.

Andere Stimmen halten die Schärfe der Beschwerden für überzogen und weisen darauf hin, dass die gezeigten Modelle aus einer frühen Entwicklungsphase stammen könnten. Tatsächlich ist nicht klar, wie die Charaktere im fertigen Spiel aussehen werden.

Gothic Remake: Start vermutlich im 1. Quartal 2026

Im Community-Hub auf Steam folgte eine Vielzahl an Beiträgen, in denen sowohl das Design als auch Eingriffe der Moderatoren diskutiert wurden. Screenshots dokumentieren, dass Kommentare entfernt wurden.

Die zuständigen Community-Manager erklärten zunächst, man werde "toxische" Beiträge löschen, baten später jedoch ausdrücklich um sachliche Rückmeldungen und kündigten an, Kritik intern weiterzugeben.

Das Remake entsteht bei Alkimia Interactive in Barcelona unter dem Dach von THQ Nordic. Der Titel zählt zu den meistgewünschten Spielen auf Steam, derzeit gibt es keinen konkreten Veröffentlichungstermin. Der Start ist allgemein für das erste Quartal 2026 vorgesehen.

Geplant ist eine vollständige Neuauflage des Rollenspiels für Windows-PC, Playstation 5 und Xbox Series X/S auf Basis der Unreal Engine 5. Das 2001 veröffentlichte Original von Piranha Bytes gilt in Deutschland als prägender Genretitel, auch die authentisch-ruppige Aufbereitung der Welt gilt als eine große Stärke.


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