Roku Streambar: Soundbar mit Streamingfunktionen kostet 150 Euro

Roku kommt nach Deutschland und bringt parallel zu externen Streaminggeräten auch eine Soundbar, um den Klang des Fernsehers aufzuwerten.

Artikel veröffentlicht am ,
Streambar verbindet Soundbar und Streaminggerät.
Streambar verbindet Soundbar und Streaminggerät. (Bild: Roku)

Roku hat parallel zu drei Streaming-Geräten angekündigt, auch die Streambar nach Deutschland zu bringen. Die Streambar kombiniert die Fähigkeiten einer Soundbar mit denen eines Streaminggeräts. Die Idee dahinter ist, dass das Streaminggerät auch den Klang des verwendeten Fernsehers aufwertet. Bei üblichen Flachbildfernsehern bleibt schlicht wenig Platz für gut klingende Lautsprecher. Das soll die Streambar ausgleichen.

Die Streambar hat vier Lautsprecher eingebaut, die so angeordnet sind, dass sie einen möglichst raumfüllenden Klang liefern. Dabei soll sich die Soundbar bei lauten Werbeunterbrechungen automatisch leiser stellen. Zudem soll sich die Sprachverständlichkeit auf Knopfdruck in zwei Stufen erhöhen lassen und beim abendlichen Hören gibt es einen zweistufigen Nachtmodus, der Lautstärkespitzen entfernen und so eine Belästigung der Nachbarn verhindern soll.

Die Soundbar unterstützt Dual-Band-WLAN und hat neben einem HDMI-Anschluss einen optischen Eingang. Zudem hat die Soundbar einen USB-Anschluss, um darüber etwa einen USB-Stick anschließen und Videos von dort abspielen zu können. Einen Ethernet-Anschluss hat die Soundbar nicht.

Soundbar mit Unterstützug von 4K und HDR10+

Die Soundbar kann Inhalte in 4K-Auflösung wiedergeben und unterstützt HDR10+. Unterstützung für Dolby Vision gibt es nur bei Rokus Streaming Stick 4K, der etwas später auf den Markt kommen wird. Die Soundbar erhält wie der Streaming Stick 4K eine Fernbedienung mit Sprachsteuerung auf Knopfdruck, um die Soundbar über Alexa oder Google Assistant zu steuern. Außerdem hat die Fernbedienung an der Seite Lautstärketasten. Diese befinden sich an der rechten Seite der Fernbedienung. Bei unserem Test zum Chromecast mit Google TV fanden wir es unpraktisch, wenn sich die Lautstärketasten an der Seite der Fernbedienung befinden.

Unterhalb der typischen Steuerungstasten für Streaminggeräte befinden sich vier Tasten, um entsprechende Apps direkt aufrufen zu können. In Deutschland gibt es Tasten für Netflix, Apple TV+, Spotify und RakutenTV. Kürzeltasten für Prime Video oder Disney+ gibt es nicht. Die App-Tasten lassen sich nicht nachträglich umbelegen.

Die Soundbar unterstützt Apples Airplay 2 und über Bluetooth kann Musik etwa vom Smartphone aus auf der Soundbar abgespielt werden. Wie auch die übrigen Roku-Produkte läuft die Streambar mit Roku OS, also dem Betriebssystem des Herstellers. Für Roku OS soll es alle wichtigen Anbieter in Deutschland geben. Dazu gehören Amazons Prime Video, Disney+, Netflix, Sky Ticket, Dazn sowie Apple TV+. Auch die in Deutschland üblichen Mediathek-Apps der Fernsehsender sollen verfügbar sein.

  • Roku-Oberfläche (Bild: Roku)
  • Streambar mit Fernbedienung (Bild: Roku)
  • Fernbedienung für Streambar (Bild: Roku)
  • Streambar mit Fernbedienung (Bild: Roku)
  • Streambar mit Fernseher (Bild: Roku)
  • Streambar (Bild: Roku)
  • Streambar mit Fernseher (Bild: Roku)
  • Streambar (Bild: Roku)
Streambar mit Fernbedienung (Bild: Roku)

Das Betriebssystem soll sich vor allem durch eine einfache Bedienung auszeichnen. Auf der Startseite werden nur die installierten Apps angezeigt - es gibt keine Startseite mit inhaltlichen Empfehlungen, wie auf den Streaming-Geräten mit dem Fire-TV-Betriebssystem oder mit Android-TV.

Roku will die Streambar am 28. September 2021 zum Preis von 150 Euro in Deutschland auf den Markt bringen. Dann soll es die Soundbar auch in Elektronikmärkten und im Onlinehandel geben.

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