Roku Streambar im Test: Tolle Fire-TV-Alternative mit dem praktischen Extra

Mit der Streambar vereint Roku Streamingfunktionen mit einer deutlichen Klangverbesserung. Die geringe Größe der Soundbar ist kein Handicap, sondern ein Vorteil.

Ein Test von veröffentlicht am
Rokus Streambar im Test
Rokus Streambar im Test (Bild: Roku)

Die Streambar von Roku ist eine externe Streaminglösung - integriert in eine kompakte Soundbar. Ziel ist es, eine gute Streamingplattform zu liefern und den Klang typischer Flachbildfernseher deutlich zu verbessern. Beides gelingt der Streambar sehr gut, die mit einer Breite von gerade einmal 36 cm für eine Soundbar sehr klein ist. Aber genau die geringe Größe ist ein Pluspunkt der Streambar.

Inhalt:
  1. Roku Streambar im Test: Tolle Fire-TV-Alternative mit dem praktischen Extra
  2. Die Streambar hat eine gute Fernbedienung
  3. Roku Streambar - Verfügbarkeit und Fazit

Die Streambar liefert gemessen am günstigen Preis und der geringen Größe einen guten Klang. Dialoge in Filmen und Serien sind immer klar verständlich und Actionszenen kommen ebenfalls klanglich gut zur Geltung. Wer einen modernen Flachbildfernseher verwendet, wird eine deutliche Aufwertung des Klangs erleben. Erfreulich: Die Soundbar lässt sich umfangreich anpassen.

Es gibt eine zweistufige Dialogverstärkung und einen ebenfalls zweistufigen Nachtmodus. Letzterer macht laute Passagen leiser und leise Passagen lauter, um ein einheitlicheres Lautstärkeniveau zu erzielen. Etwa bei Filmen von Christopher Nolan ist das besonders hilfreich, um nicht ständig die Lautstärke nachjustieren zu müssen.

Streambar mit gutem Klang bei Filmen und Serien

Außerdem können wir bei Bedarf Bass und Höhen nachjustieren, beim Schauen von Filmen oder Serien war das für uns jedoch nicht erforderlich. Anders ist es beim Musikhören: Hier war uns der Klang zu bedeckt, der Gesang war schlechter zu verstehen. Dieses Problem können wir aber durch Verstärkung der Höhen lösen, um auch für den Musikkonsum ein gutes Ergebnis zu erzielen. Für den abgerufenen Preis liefert die Streambar einen tollen Klang und kann eben auch noch als Lautsprecher zum Musikhören verwendet werden.

Stellenmarkt
  1. Gruppenleiter für Embedded Softwareentwicklung (m/w/d)
    Endress+Hauser Conducta GmbH+Co. KG, Gerlingen (bei Stuttgart)
  2. Prozessmanager IT Compliance (m/w/d)
    Interhyp Gruppe, München
Detailsuche

Roku bietet für seine Geräte eine spezielle App, die vor allem beim Einsatz als Lautsprecher hilfreich ist. Wir können darüber die Soundeinstellungen ändern, ohne dafür den TV einschalten zu müssen - das ist sehr angenehm.

Bei einer Breite von gerade mal 36 cm sind Stereoeffekte bauartbedingt kaum zu bemerken. Wer das will, muss eine deutlich größere Soundbar wählen, die dann auch den nötigen Platz braucht. Der Vorteil der Streambar ist nämlich gerade die geringe Größe: Wir können sie auch aufstellen, wenn wenig Platz vorhanden ist.

Auf Reisen ist die Streambar perfekt

Die kompakte Bauform prädestiniert die Streambar als idealen Urlaubsbegleiter. Wer nur einen Streamingstick einsteckt, braucht zwar noch weniger Platz, muss sich dann aber mit der bescheidenen Klangqualität des Fernsehers im Urlaubsquartier abfinden. Wer die Streambar dabei hat, kann alle Streamingfunktionen nutzen und muss dabei nicht auf guten Film- und Serienklang verzichten. Dabei macht es der USB-Anschluss einfach, bei Bedarf Filme von einer externen Festplatte abzuspielen.

  • Roku-Oberfläche (Bild: Roku)
  • Streambar mit Fernbedienung (Bild: Roku)
  • Fernbedienung für Streambar (Bild: Roku)
  • Streambar mit Fernbedienung (Bild: Roku)
  • Streambar mit Fernseher (Bild: Roku)
  • Streambar (Bild: Roku)
  • Streambar mit Fernseher (Bild: Roku)
  • Streambar (Bild: Roku)
Streambar mit Fernbedienung (Bild: Roku)

Hervorzuheben ist bei der USB-Nutzung, dass Roku hierfür eine selbst entwickelte App bereitstellt. Es gibt leider für Roku weder Kodi noch den VLC Player. Immerhin deckt der Roku Media Player alle Grundfunktionen ab, um lokale Filme, Fotos oder Musik von einem externen Speichermedium wiederzugeben. Dabei merkt sich die App erfreulicherweise die Position bereits begonnener Filme oder Serienepisoden.

Roku Streambar | 4K/HDR Streaming Media Player und Soundbar in einem

Spotify-App vorhanden, andere Anbieter fehlen

Leider unterstützt die Streambar mit Spotify nur einen der großen Musikstreamingdienste. Amazon Music, Youtube Music sowie Deezer fehlen. Anfang Mai 2022 wurden Apple Music sowie TuneIn von Roku nachgereicht. Wer also nicht gerade Kunde einer der Musikstreamingdienst ist, muss andere Wege wählen, um Musik aus der Soundbar zu bekommen - immerhin stehen Alternativen bereit.

Wir können die USB-Buchse oder den optischen Eingang verwenden, um drahtgebunden Musik abzuspielen. Für eine drahtlose Wiedergabe stehen Bluetooth, Airplay 2 sowie die Roku-App bereit. Letztere erlaubt die Wiedergabe von Musik, die auf dem Smartphone gespeichert ist. Noch besser wäre es, wenn die Streambar auch eine 3,5-mm-Klinkenbuchse hätte sowie Google Cast unterstützen würde.

Bei den Streamingfunktionen gilt für die Streambar größtenteils das Gleiche wie für den Streaming Stick 4K, der eine gelungene Alternative zu den Fire-TV-Sticks von Amazon ist.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Die Streambar hat eine gute Fernbedienung 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Avarion 29. Mär 2022 / Themenstart

Setzt aber voraus das man einen Fernseher hat der eine Soundbar unterstützt. Ich hab ein...

Flexy 28. Mär 2022 / Themenstart

bei den Amazon Sticks kann man aber immer noch problemlos alle möglichen anderen Apps...

M.P. 28. Mär 2022 / Themenstart

Kommt doch darauf an, was man ausgeben will. Ein günstiges und noch einigermaßen...

bandit.bf3... 28. Mär 2022 / Themenstart

Wow! Vielen Dank. Die Vermutung mit dem PiHole war richtig und das Whilelisting der...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Liberty Lifter
US-Militär lässt ein eigenes Ekranoplan entwickeln

In den 1960er Jahren schockten die Sowjets den Westen mit dem Kaspischen Seemonster. Die Darpa will ein eigenes, besseres Bodeneffektfahrzeug bauen.

Liberty Lifter: US-Militär lässt ein eigenes Ekranoplan entwickeln
Artikel
  1. Abo: Spielebranche streitet über Game Pass
    Abo
    Spielebranche streitet über Game Pass

    Nach Kritik von Sony gibt es mehr Stimmen aus der Spielebranche, die Game Pass problematisch finden - aber auch klares Lob für das Abo.

  2. Microsoft: Der Android-App-Store für Windows 11 kommt nach Deutschland
    Microsoft
    Der Android-App-Store für Windows 11 kommt nach Deutschland

    Build 2022 Der Microsoft Store soll noch attraktiver werden. So können Kunden ihre Apps künftig ohne lange Wartezeiten direkt veröffentlichen.

  3. Macht mich einfach wahnsinnig: Kelber beklagt digitale Inkompetenz von VW
    "Macht mich einfach wahnsinnig"
    Kelber beklagt digitale Inkompetenz von VW

    Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber hat vor einem Jahr ein Elektroauto bei VW bestellt. Und seitdem nichts mehr davon gehört.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5-Controller (alle Farben) günstig wie nie: 49,99€ • Samsung SSD 1TB 79€ • LG OLED TV 77" 56% günstiger: 1.099€ • Alternate (u. a. Cooler Master Curved Gaming-Monitor 34" UWQHD 144 Hz 459€) • Sony-Fernseher bis zu 47% günstiger • Samsung schenkt 19% MwSt.[Werbung]
    •  /