Die Streambar hat eine gute Fernbedienung

Die Streambar hat dabei die gleiche Fernbedienung wie der Streaming Stick 4K. Sie überzeugt mit einer durchdachten Tastenbelegung, hat gut lesbare Beschriftungen und liegt gut in der Hand. An der rechten Seite der Fernbedienung befinden sich Tasten zur Lautstärke-Regelung samt Mute-Taste - diese Tasten hätten wir allerdings lieber auf der Oberseite.

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Die Belegung der App-Tasten ist wie beim Streaming Stick 4K, wir können Netflix, Apple TV+, Rakuten TV und Spotify direkt starten. Anders als beim Streaming Stick 4K ergibt Spotify bei einer Soundbar deutlich mehr Sinn. Umbelegen lassen sich die App-Tasten nicht. Uns fehlen die beiden führenden Anbieter Disney+ und Prime Video.

Die Streambar hat neben dem erwähnten USB-Anschluss eine HDMI-Buchse sowie einen optischen Toslink-Eingang. Alle Anschlüsse sind auf der Rückseite. Schade, dass der USB-Anschluss nicht nach vorne geführt wurde, um ihn leichter erreichen zu können. Die Streambar nutzt WLAN für die Internetfunktionen, einen Ethernet-Port gibt es nicht.

Streambar reagiert zügig

Falls der Fernseher bereits mit HDMI-ARC ausgestattet ist, wird der Toslink-Eingang nicht unbedingt benötigt. Ansonsten kann über den Toslink-Eingang auch Ton von anderen Geräten abgespielt werden, die am Fernseher angeschlossen sind. Es ist erfreulich, dass Roku die meisten denkbaren Szenarien abdeckt. Ebenfalls sehr erfreulich: HDMI-Kabel und Toslink-Kabel werden gleich mitgeliefert. Einen Ausschalter hat die Streambar leider nicht.

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Auf der Soundbar läuft ein von Roku entwickeltes Betriebssystem auf Linux-Basis. Für die Einrichtung ist eine Konto-Anmeldung bei Roku erforderlich. Die Streambar bietet eine tolle Suchfunktion mit einer sehr guten Übersicht. Es gibt leider weder eine zentrale Merkliste für die verschiedenen Abodienste noch einen zentralen Weiterschauen-Bereich. Die Oberfläche ist angenehm aufgeräumt, es gibt keinen mit Inhalten überfrachteten Startbildschirm, sondern einfach die Übersicht der installierten Apps.

Bei der App-Auswahl schneiden die Roku-Geräte etwas schlechter ab als die Konkurrenz. Zwar sind mit Netflix, Prime Video, Disney+, Sky Ticket, Apple TV+, RTL+ sowie Dazn die meisten wichtigen Streaminganbieter vorhanden. Aber bei der Nutzung des linearen Fernsehens gibt es Lücken.

  • Roku-Oberfläche (Bild: Roku)
  • Streambar mit Fernbedienung (Bild: Roku)
  • Fernbedienung für Streambar (Bild: Roku)
  • Streambar mit Fernbedienung (Bild: Roku)
  • Streambar mit Fernseher (Bild: Roku)
  • Streambar (Bild: Roku)
  • Streambar mit Fernseher (Bild: Roku)
  • Streambar (Bild: Roku)
Streambar mit Fernseher (Bild: Roku)

Seit unserem Test des Streaming Stick 4K von Ende 2021 hat sich nichts daran geändert, dass IPTV-Apps wie Magenta TV, Wapiu TV oder Zattoo fehlen. Apps lassen sich regulär nur über den Roku-Store installieren, es gibt keine Sideloading-Möglichkeiten. Die Roku-Geräte haben keinen Browser.

Auch bei der Streambar plagen wir uns damit herum, dass es keine einheitliche Steuerung der Apps mit der Fernbedienung gibt. In manchen Apps löst ein Tastendruck sofort eine Funktion aus, in anderen Apps müssen wir für den gleichen Befehl zweimal drücken. Das ist leider auch bei der eigentlich gut gedachten Rücksprung-Taste so, die nicht in allen Apps funktioniert.

Roku Streambar | 4K/HDR Streaming Media Player und Soundbar in einem

Instant Replay in Prime Video ist praktisch

Wir hätten die Instant-Replay-Funktion von Prime Video gerne in allen Apps: Betätigen wir die Rücksprungtaste, wird nicht nur 10 Sekunden zurückgesprungen, sondern für 10 Sekunden werden die Untertitel in der ausgewählten Wiedergabesprache aktiviert. Wer also mal etwas akustisch nicht verstanden hat und deswegen zurückspult, erhält Unterstützung durch die Untertitel. Nach 10 Sekunden verschwinden die Untertitel wieder - sehr praktisch.

Die Streambar unterstützt Wiedergabe in 4K-Qualität mit HDR+, Dolby Vision fehlt allerdings. Wie auch beim Streaming Stick 4K erhalten wir eine recht flüssige Navigation innerhalb der Oberfläche. Auch innerhalb der Apps können wir uns meist zügig durch die Inhalte bewegen. An die hohe Reaktionsgeschwindigkeit eines Fire TV Stick 4K Max kommt das Roku-Produkt aber nicht ganz heran.

Im direkten Vergleich zur Fire-TV-Stick-Konkurrenz stört der knapp bemessene Speicher der Streambar: Denn dort werden Apps bis auf die Netflix-App nicht im Speicher gehalten. Wer öfter zwischen verschiedenen Anbietern wechselt, muss sich auf mehr Wartezeit gefasst machen als beim Fire TV Stick 4K Max.

Eine Besonderheit bei den Roku-Geräten ist die Funktion Privathören in der Roku-App: Sobald diese aktiviert ist, wird der Ton nicht mehr über die Soundbar ausgegeben, sondern über das Smartphone. Wird dann ein Kopfhörer über Kabel mit dem Smartphone verbunden, ist es bequemer, als ein Kabel bis zum Fernseher zu führen.

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 Roku Streambar im Test: Tolle Fire-TV-Alternative mit dem praktischen ExtraRoku Streambar - Verfügbarkeit und Fazit 
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Avarion 29. Mär 2022 / Themenstart

Setzt aber voraus das man einen Fernseher hat der eine Soundbar unterstützt. Ich hab ein...

Flexy 28. Mär 2022 / Themenstart

bei den Amazon Sticks kann man aber immer noch problemlos alle möglichen anderen Apps...

M.P. 28. Mär 2022 / Themenstart

Kommt doch darauf an, was man ausgeben will. Ein günstiges und noch einigermaßen...

bandit.bf3... 28. Mär 2022 / Themenstart

Wow! Vielen Dank. Die Vermutung mit dem PiHole war richtig und das Whilelisting der...

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