Rohstoffe: Woher kommt das Kobalt für die E-Auto-Akkus?

Für den Bau von Elektroautos werden Rohstoffe benötigt, die aus Ländern kommen, in denen oft menschenunwürdige Arbeitsbedingungen herrschen. Einige Hersteller bemühen sich zwar, fair abgebaute Rohstoffe zu verwenden. Einfach ist das aber nicht, wie das Beispiel von Kobalt zeigt.

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Arbeiter in einer artisanalen Kobalt-Mine im Kongo: "Wir wissen nur ungefähr, wie die Ströme sind."
Arbeiter in einer artisanalen Kobalt-Mine im Kongo: "Wir wissen nur ungefähr, wie die Ströme sind." (Bild: Kenny Katombe/Reuters)

Nur noch fair abgebautes Kobalt für Elektroautos aus München: BMW hat im Dezember angekündigt, in Zukunft nur noch Kobalt zu verwenden, das unter professionellen Bedingungen gewonnen worden sei. Das meiste Kobalt kommt aus der Demokratischen Republik Kongo, wo der Rohstoff zum Teil unter menschenunwürdigen Bedingungen abgebaut wird. Dennoch sei es möglich, nur fair abgebautes Kobalt zu verwenden, sagt der Diplom-Geologe Uwe Näher im Gespräch mit Golem.de.


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