Rohstoffe und Emissionen: Polestar macht Lieferketten mit Blockchain transparent

Woher stammen Rohstoffe für die Akkus der Elektroautos? Wo entstehen Emissionen? Mit Blockchain-Technik will Polestar das offenlegen.

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Elektroauto Polestar 2: Nachverfolgung der Kobalt-Lieferkette per Blockchain
Elektroauto Polestar 2: Nachverfolgung der Kobalt-Lieferkette per Blockchain (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Polestar will künftig klimaneutral produzieren. Dazu gehört nach Ansicht des schwedischen Elektroautoherstellers auch Transparenz in der Lieferkette. Diese soll mit der Blockchain-Technologie gewährleistet werden.

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Dem Unternehmen geht es dabei vor allem um die Rohstoffe für die Akkuherstellung, die es verarbeitet. Diese sollen aus dem Recycling oder aus ausgewählten, zertifizierten Minen stammen und nicht etwa aus dem sogenannten artisanalen Abbau.

Polestar ist eine Kooperation mit dem britischen Blockchain-Anbieter Circulor eingegangen. Mit Hilfe von dessen Technik soll die Lieferkette aller verwendeten Rohstoffe abgebildet werden. Schwerpunkt bilden dabei die Rohstoffe, bei deren Gewinnung das Risiko, dass die Umwelt geschädigt oder Menschenrechte verletzt werden, besonders hoch ist.

Wo entstehen Emissionen?

Daneben soll die Blockchain auch Aufschluss geben über die Emissionen. Das gilt sowohl für die Emissionen, die bei der Produktion der Fahrzeuge pro Anlage entstehen, als auch für die Emissionen, für die die Zulieferer über die Lieferkette verantwortlich sind.

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"Für Polestar ist es ein zentrales Anliegen, sich um Ethik und Umwelt zu kümmern", sagte Unternehmenschef Thomas Ingenlath. "Dieses beispiellose Niveau der Rückverfolgung bedeutet, dass Polestar nachhaltige und ethische Praktiken in seiner Lieferkette fördert und den Verbrauchern mehr Transparenz bieten kann."

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Volvo setzt bereits Circulors Blockchain-Technik für die Nachverfolgung der Kobalt-Lieferkette ein, unter anderem bei der Produktion der Elektrolimousine Polestar 2. Kobalt stammt vor allem aus der Demokratischen Republik Kongo und wird dort zum Teil unter menschenunwürdigen Bedingungen abgebaut.

Polestar hat kürzlich angekündigt, bis 2030 klimaneutral zu produzieren. Dabei will die Volvo-Tochter nicht Emissionen durch das Pflanzen von Bäumen ausgleichen, sondern komplett eliminieren.

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