Rohstoffe: Mexiko verstaatlicht Lithium-Gewinnung

Mexiko hat Lithium zum nationalen Erbe erklärt. Vom Abbau des begehrten Rohstoffs für Akkus soll das Land profitieren, nicht ausländische Unternehmen.

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Lithum-Abbau (Symbolbild): Alle bisher erteilten Konzessionen werden überprüft.
Lithum-Abbau (Symbolbild): Alle bisher erteilten Konzessionen werden überprüft. (Bild: Pablo Cozzaglio/AFP via Getty Images)

Mexiko hat die Erkundung, den Abbau und die Nutzung von Lithium verstaatlicht. In einem in der vergangenen Woche in Kraft getretenen Gesetz hat sich der mexikanische Staat das alleinige Recht gesichert, nach dem begehrten Rohstoff zu suchen und ihn abzubauen.

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Den Entwurf für die Reform des Bergbaugesetzes hatte Präsident Andrés Manuel López Obrador ins Parlament eingebracht. Danach gehört Lithium zu den strategischen Mineralien und wird zudem zum nationalen Erbe erhoben, das der Bevölkerung des Landes zugutekommen soll.

López Obrador sagte, er sei glücklich, dass das Lithium in den Besitz der Nation übergehe und sich kein ausländisches Unternehmen das Eigentum des mexikanischen Volkes aneignen könne. Die Regierung muss nun ihrerseits innerhalb von drei Monaten ein staatliches Lithium-Unternehmen gründen.

Der Lithium-Abbau soll 2024 starten

Vorherige mexikanische Regierungen haben bisher acht Konzessionen für den Abbau von Lithium erteilt. Der erste Abbau soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2024 im Bundesstaat Sonora im Nordosten des Landes in Betrieb gehen. Er gehört dem britischen Unternehmen Bacanora Lithium, das im vergangenen Jahr von dem chinesischen Konzern Ganfeng Lithium, dem größten Lithium-Produzenten der Welt, übernommen wurde.

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Bacanora will in Sonora zunächst 17.500 Tonnen Lithium im Jahr fördern. Die Fördermenge soll zu einem späteren Zeitpunkt auf 35.000 Tonnen ausgebaut werden. Die Produktion haben sich die neue Konzernmutter Ganfeng Lithium sowie das japanische Unternehmen Hanwa auf zehn Jahre gesichert.

López Obrador habe den Verkauf von Bacanora an Ganfeng kritisiert, berichtet die mexikanische Tageszeitung La Jornada. Es sei an ein britisches Unternehmen eine Lizenz für eine mexikanische Lagerstätte erteilt worden. Dies werde jetzt aber von einem chinesischen Unternehmen kontrolliert, sagte der Präsident und kündigte an, diese sowie alle weiteren Lithium-Konzessionen, die von vorherigen Regierungen vergeben wurden, zu überprüfen.

Das in Mexiko abgebaute Lithium soll zunächst nach China gebracht und dort verarbeitet werden. Anschließend wird der Rohstoff für Akkus in die USA exportiert. Hauptabnehmer ist der US-Elektroautohersteller Tesla.

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muhzilla 28. Apr 2022

Im Ernst? Dann würde es vermutlich helfen, wenn du dich ein wenig umsiehst auf dem...

Dwalinn 28. Apr 2022

Ich habs schon in einen anderen Thread geschrieben aber warum sollten die das machen...

Dwalinn 28. Apr 2022

Also zumindest in diesem Beispiel nicht da die Zellen ja in den USA gefertigt werden...

Dwalinn 28. Apr 2022

Ein Präsident der dagegen ist das ein Britisches Unternehmen von Chinesen aufgekauft...



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