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ROG Raikiri Pro: PC- und Xbox-Gamepad mit OLED-Display angekündigt

CES 2023
Ein Statusbildschirmchen ist die auffälligste von vielen Neuerungen bei einem Gamepad von Asus . PC-Spieler bekommen drei Verbindungsarten.
/ Peter Steinlechner
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Artwork des ROG Raikiri Pro (Bild: Asus)
Artwork des ROG Raikiri Pro Bild: Asus

Im Rahmen der CES 2023 hat Asus das Gamepad ROG Raikiri Pro(öffnet im neuen Fenster) für Windows-PC und Xbox Series X/S angekündigt. Auf den ersten Blick erinnert es an frühere Controller für die Konsole von Microsoft und wirkt dadurch nicht sehr innovativ. Das täuscht aber, denn eigentlich bietet das Eingabegerät eine ganze Reihe von Neuheiten.

Unter anderem gibt es am oberen Rand ein kleines OLED-Display mit einer Bildschirmdiagonale von 1,3 Zoll und einer Auflösung von 128 x 40 Pixeln.

Das Panel ist vor allem dazu gedacht, den Ladestatus des Akkus oder des Mikrofons sowie das ausgewählte Profil anzuzeigen. Wer mag, soll selbst Grafiken oder Animationen erstellen und einblenden können.

Das Raikiri Pro bietet drei Verbindungsarten: Über Bluetooth 5.0 sowie per WLAN mit 2,4 GHz oder mit Kabel an USB-C. Insbesondere WLAN verspricht am PC niedrige Latenzen und entsprechend kurze Reaktionszeiten etwa in Actionspielen. Allerdings eben nur am PC: Laut Asus muss das Gamepad per Kabel an die Xbox angeschlossen werden.

Bei den Triggern gibt es die Wahl zwischen langem und kurzem Hub, was mit einer kleinen Taste eingestellt wird. Kurzer Hub ist vor allem praktisch für Shooter. Auf der Rückseite befinden sich vier Paddeltasten, deren Belegung mit einer Software von Asus eingestellt werden kann.

Asus Rog Raikiri Pro: Zwei Versionen geplant

Überhaupt soll die Software namens Armoury Crate (Waffentruhe) sehr viele Optionen bieten. Neben der Tastenbelegung sollen sich auch die Vibrationsstärke, tote Winkel und das Verhalten der Analogsticks im Detail einstellen lassen.

Das offiziell von Microsoft für die Xbox zertifizierte Gamepad hat noch keinen Termin, auch zum Preis hat sich Asus bislang nicht geäußert. Neben dem vorgestellten Modell soll es auch eine einfachere Version ohne Pro im Namen geben: ohne OLED-Display und nur mit Verbindungen über Kabel.


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