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ROG Phone 8 Pro im Test: Schnelles Gaming-Smartphone auch für Nicht-Gamer

Asus verbessert beim ROG Phone 8 Pro die Kamera und streicht die Lüfteröffnung. Heraus kommt ein leistungsstarkes Smartphone mit entsprechendem Preis – und einem Problem.
/ Tobias Költzsch
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Das ROG Phone 8 Pro mit montiertem Lüfter (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das ROG Phone 8 Pro mit montiertem Lüfter Bild: Tobias Költzsch/Golem.de

Asus bietet auch 2024 neben einer Zenfone-Reihe ein neues Modell der Gamer-Smartphones ROG Phone an: Das ROG Phone 8 und 8 Pro richten sich in den Punkten Leistung, Sound und Software an Gamer, der taiwanische Hersteller versucht aber auch in diesem Jahr wieder, die Reihe für andere Nutzer interessant zu machen.

Das ROG Phone 8 Pro beispielsweise hat eine neue, umfangreichere Kamera, ein unauffälligeres Äußeres und ist nun auch nach IP68 vor Wasser und Staub geschützt. Im Test von Golem.de zeigt sich, dass das ROG Phone 8 Pro auch für Nicht-Gamer ein durchaus interessantes Smartphone ist, vor allem in der nahezu identischen Standardversion. Probleme dürfte Asus aber aufgrund des Preises und der Konkurrenz bekommen.

Zum Test liegt uns die Pro-Version des neuen ROG Phone vor. Unsere Testresultate lassen sich bis auf den Teil zum LED-Display auf der Rückseite aber 1:1 auf das normale ROG Phone 8 übertragen, da die beiden Modelle bis auf die Speichergröße ansonsten identisch sind.

Design wird dezenter

Bereits beim Auspacken des ROG Phone 8 Pro fällt auf, dass Asus sich mit dem Design, wie in den Vorjahren bereits angedeutet, vom typischen Gaming-Look entfernt hat. Unser Testmodell ist mattschwarz und hat einen glänzenden, schwarzen Querstreifen auf der Rückseite – das war es dann auch an Gaming-Elementen. Das Smartphone ist hochwertig verarbeitet, der unauffälligere Look gefällt uns gut.

Das Display des ROG Phone 8 Pro ist 6,78 Zoll groß, zum Einsatz kommt ein OLED-Panel mit einer Auflösung von 2.400 x 1.080 Pixel. Auf eine höhere Auflösung verzichtet Asus, was angesichts der guten Schärfe in Ordnung ist. Die meisten Konkurrenten in diesem Preissegment setzen auf höher auflösende Displays. Die maximale Bildrate liegt bei schnellen 165 Hz, der stufenlos geregelte Bereich liegt zwischen 1 und 120 Hz (LTPO).

Die Qualität des Displays gefällt uns sehr gut: Die Blickwinkelstabilität ist hervorragend, die Farben sind kräftig und nicht übertrieben. Der Bildschirm ist auch bei Helligkeit gut ablesbar und reagiert gut auf unsere Eingaben mittels einer Touchsampling-Rate von hohen 720 Hz. Insgesamt gefällt uns das Display des ROG Phone 8 Pro sehr gut. Im unteren Bereich ist ein gut funktionierender Fingerabdrucksensor verbaut.

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Im Innern des ROG Phone 8 Pro steckt Qualcomms neues SoC Snapdragon 8 Gen 3, das aktuell leistungsfähigste Chipset im Android-Bereich. Erwartungsgemäß liefert das Smartphone im Hochleistungsmodus (X-Mode) sehr gute Benchmark-Ergebnisse: Im Single-Core-Test des Geekbench 6 kommt das ROG Phone 8 Pro auf 2.338 Punkte, das sind 400 Punkte mehr als der Vorgänger geschafft hat. Im Multi-Core-Test kommt das neue Modell auf 7.413 Zähler. Zum Vergleich: Das iPhone 15 Pro schafft hier mit 7.455 nahezu die gleiche Punktzahl.

Snapdragon 8 Gen 3 bringt hohe Leistung

Es ist wenig verwunderlich, dass das ROG Phone 8 Pro auch bei aufwendigeren Spielen wie Genshin Impact mit höchsten Grafikeinstellungen keinerlei Leistungsprobleme zeigt. Im X-Modus läuft das Smartphone zwar auf Hochtouren, was sich durch eine erhöhte Temperatur auf der Rückseite bemerkbar macht. Die empfinden wir jedoch nicht als unangenehm. Asus' passive Kühllösung mit einer Schicht Bornitrid und einem Kupferelement scheint sich bezahlt zu machen.

Asus verbessert endlich die Kamera

Wem das noch nicht kühl genug ist, kann optional den externen Kühler nutzen, der auch in der neuen Version für die 8er-Serie ein RGB-beleuchtetes Logo und zwei zusätzliche Schultertasten hat. Der Kühler hat ein 2,6-fach größeres Peltier-Element und wird über den seitlichen USB-C-Anschluss mit dem Smartphone verbunden. Ob er wirklich nötig ist, sei dahingestellt, wir kamen während unseres Tests prima ohne aus.

Im Gegensatz zum ROG Phone 7 bläst der Kühler beim neuen ROG Phone keine Luft mehr direkt in das Smartphone, die sogenannte Portal-Öffnung gibt es nicht mehr. Für die meisten Nutzer dürfte dies zu einer sinnvollen weiteren Neuerung führen: Das ROG Phone 8 und 8 Pro sind nun nach IP68 besser als ihre Vorgänger vor Wasser und Staub geschützt.

Mit dem Snapdragon 8 Gen 3 gehört das ROG Phone 8 Pro zu den aktuell leistungsstärksten Smartphones am Markt. Anders als in den vergangenen Jahren hat Asus nicht mehr nur Wert auf Leistung gelegt, sondern auch endlich die Kamera verbessert. Bei den früheren ROG Phones war die Kamera nie wirklich schlecht, doch eher durchschnittlich und vor allem aufgrund des fehlenden Teleobjektivs weniger vielseitig als die Smartphones anderer Hersteller.

Hauptkamera mit Gimbal-Stabilisierung

Das Manko mit der Vielseitigkeit beseitigt Asus mit dem ROG Phone 8 Pro: Neben einer Hauptkamera mit Gimbal-Stabilisierung und 50 Megapixeln sowie einer Superweitwinkelkamera mit 13 Megapixeln kommt das Smartphone mit einer Telekamera. Die hat 32 Megapixel, eine optische Bildstabilisierung und bietet eine dreifache Vergrößerung.

Die Hauptkamera macht gute Bilder, wenngleich wir sie aufgrund des eintönig grauen Wetters in Berlin nur unter schlechten Lichtbedingungen testen konnten. Die Kamera nutzt vierfaches Pixel-Binning, produziert im Standardmodus also Bilder mit 12,5 Megapixel.

Die Kantenschärfe ist hoch, die Gesamtschärfe und die Details sind insgesamt eher durchschnittlich; die Bilddynamik ist gut. Die Superweitwinkelkamera macht Aufnahmen mit einem Bildwinkel von 120 Grad, die in gleichen Situationen etwas dunkler belichtet werden als die mit der Hauptkamera gemachten Bilder.

Das Dreifach-Tele bietet eine sinnvolle Erweiterung zur Hauptkamera und eignet sich auch für Porträtaufnahmen. Der darüber hinausgehende Digitalzoom ist nur eingeschränkt nutzbar: Bis zur fünffachen Vergrößerung finden wir die Bildqualität noch ausreichend gut, bei zehnfacher Vergrößerung sind schon viele digitale Artefakte zu sehen. Die mögliche 30-fache Vergrößerung ist höchstens zu dokumentarischen Zwecken nutzbar.

Die Hauptkamera können wir auch mit vollen 50 Megapixeln verwenden, der Modus lässt sich aber nur umständlich über die Kameraeinstellungen aktivieren. In der Praxis bringen die 50 Megapixel nichts: Wir können keinen nennenswerten Unterschied zwischen den Bildern feststellen. Die Superweitwinkelkamera soll eine sogenannte Free-Form-Linse verwenden, mit der auch Makroaufnahmen möglich sein sollen. Wir konnten allerdings keinen Makromodus finden, selbsttätig aktiviert wurde er nicht.

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Gut belichtete Nachtaufnahmen

Das ROG Phone 8 Pro macht gut belichtete Nachtaufnahmen, denen es etwas an Schärfe fehlt. Der Nachtmodus funktioniert auch mit der Superweitwinkelkamera und der Telekamera. Frei Hand müssen wir das Smartphone je nach Beleuchtung eine oder mehrere Sekunden halten, ein Fadenkreuz dient während der Aufnahme als Bestätigung, dass man nicht zu stark verrutscht.

Der in der Hauptkamera verbaute Gimbal macht sich vor allem bei Videoaufnahmen mit Schwenks positiv bemerkbar, die gleichmäßig und ruhig ausfallen. Für die Videostabilisierung gibt es zusätzlich zum Standardmodus den neuen Hypersteady-Modus. Der soll das Bild vor allem bei starken Bewegungen korrigieren, was an sich gut funktioniert. Wie bei früheren Smartphones mit eingebauten Gimbals fallen uns beim Rennen aber starke Mikroerschütterungen auf, die das Bild ziemlich stören. Videos sind in bis zu 8K mit 24 fps möglich, der Hypersteady-Modus funktioniert nur in Full-HD.

Insgesamt betrachtet hat Asus die Kamera gegenüber dem ROG Phone 7 merklich verbessert, das Teleobjektiv bringt zusätzliche Möglichkeiten für die Bildgestaltung. Die Bildqualität der Kamera ist gut, an die Qualität der Konkurrenz von Google, Samsung oder Apple kommt Asus mit dem ROG Phone 8 nicht heran. Wir werden den Eindruck nicht los, dass das mit der Software zusammenhängt. Möglicherweise bringt ein späteres Update noch Verbesserungen bei der Bildverarbeitung.

Animevision-Zusatzdisplay mit 341 LEDs

Unterhalb des um einige Millimeter aus dem Gehäuse ragenden Kameramoduls ist beim ROG Phone 8 Pro ein Display eingebaut. Es besteht aus 341 kleinen, weißen LEDs und ist nicht zu sehen, wenn es nicht verwendet wird. Über die LED-Punkte lassen sich verschiedene Motive in unterschiedlichen Systemzuständen anzeigen.

Wir können beispielsweise einstellen, dass das Animevision genannte Display uns bei ausgeschaltetem Hauptbildschirm die Uhrzeit anzeigt, oder den Ladezustand, oder beides im Wechsel. Auch können wir uns eingehende Benachrichtigungen oder Anrufe anzeigen lassen. Möglich sind ebenfalls verschiedene Animationen und Logos sowie eigene Grafiken. Der kleine LED-Bildschirm ist eine nette Spielerei. Wer darauf verzichten kann, kann getrost das günstigere ROG Phone 8 wählen, das stattdessen ein RGB-Logo hat.

Die Einstellung des Animevision-Display erfolgt über Armory Crate, Asus' Android-App, die als Spiele-Hub dient. In Armory Crate können wir auch die verschiedenen Leistungsmodi des Systems einstellen und weitere Feinabstufungen vornehmen. In Armory Crate integriert ist der X-Sense 2.0 genannte Spieleassistent, der einen neuen KI-Assistenten hat. Dieser kann bei einigen Spielen Prozesse beschleunigen oder vereinfachen, was tatsächlich gut funktioniert.

KI-Assistent sammelt automatisch Equipment ein

Wir können bei Genshin Impact einstellen, dass gefundene Gegenstände aus Truhen automatisch eingesammelt werden; den Tipp auf das Display können wir uns sparen. Außerdem erkennt X-Sense 2.0 den Rennen-Button, den wir zum Schnelllaufen dann nicht mehr gedrückt halten müssen. Einmaliges Antippen genügt, damit unsere Spielfigur dauerhalt rennt. Konversationen lassen sich mit dem KI-Assistenten automatisch beschleunigen. X-Sense 2.0 funktioniert allerdings nur mit für das System optimierten Spielen.

Auf der Längsseite mit dem Power-Button und der Lautstärkewippe hat das ROG Phone 8 Pro die von den Vorgängern bekannten Sensor-Schultertasten. Die lassen sich über voreingestellte Presets oder manuell über einen Editor verschiedenen Display-Buttons zuordnen. Wer das ROG Phone beim Spielen aufladen will, kann das über einen zweiten USB-C-Anschluss auf der anderen Längsseite machen; der Standardanschluss an der unteren kurzen Seite wäre beim Zocken im Weg.

Das ROG Phone 8 Pro ist eines der wenigen Smartphones auf dem Markt, das noch über einen Klinkenanschluss für Kopfhörer verfügt. Der Klang ist sehr gut, auch unsere magnetostatischen Kopfhörer(öffnet im neuen Fenster) werden mühelos angesteuert. Das ROG Phone 8 Pro hat zudem sehr gute Stereolautsprecher, die einen bassreichen und vollen Klang generieren. So macht Spielen auch ohne Kopfhörer Spaß.

Nicht nur das SoC und das Display, auch die restliche Hardware des ROG Phone 8 Pro ist hochwertig. Das Smartphone unterstützt Wi-fi 7 und 5G, beherrscht Bluetooth 5.3 mit den Codecs LDAC, AAC, aptX (HD, Adaptive, Lossless) sowie NFC. Verbaut wird LPDDR5X-Arbeitsspeicher und UFS-4.0-Speicher.

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Akku mit durchschnittlich guter Laufzeit

Der Akku hat eine Nennladung von 5.500 mAh, 500 mAh weniger als beim ROG Phone 7. Dennoch soll der Akku Asus zufolge nahezu die gleiche Laufzeit haben. Einen Full-HD-Film können wir bei voller Helligkeit 12,5 Stunden schauen – ein durchschnittlich guter Wert. Bei normaler Nutzung kommen wir mit dem Smartphone problemlos über den Tag, bei vielen Spielesessions sinkt die Laufzeit entsprechend.

Das Smartphone lässt sich mit dem mitgelieferten Netzteil mit 65 Watt schnell laden. Drahtloses Laden ist mit 15 Watt möglich. Per Kabel ist der Akku nach etwa 40 Minuten voll aufgeladen.

Ausgeliefert wird das ROG Phone 8 Pro mit Android 14. Nutzer können zwischen einer Benutzeroberfläche im Gaming-Design wählen oder Asus' Standardoberfläche, die unauffälliger ist. Erfreulich ist, dass Asus auch bei dem neuen Smartphone der bisherigen Linie treu bleibt und bis auf die Google-Apps, Facebook und ein paar wenigen Asus-Systemanwendungen keine Bloatware installiert.

Vier Jahre lang Updates

Wie im letzten Jahr eingeführt, soll auch das ROG Phone 8 Pro insgesamt vier Jahre lang Updates bekommen. Zuvor waren es nur mickrige zwei Jahre. Innerhalb der vier Jahre soll es auch zwei Android-Versions-Upgrades geben. Mit dem Updatezeitraum liegt Asus mittlerweile unter denen der Konkurrenz, die Situation ist wesentlich besser als früher.

Verfügbarkeit und Fazit: Asus ROG Phone 8 Pro

Das ROG Phone 8 Pro hat 16 GByte RAM und 512 GByte Speicher und kostet 1.200 Euro. Die Edition-Version mit 24 GByte RAM und 1 TByte Speicher ist für 1.500 Euro erhältlich, der ansteckbare Lüfter ist inkludiert.

Wer beim Speicher Abstriche machen und auf das Animevision-Display verzichten kann, kann auch das ansonsten baugleichen ROG Phone 8 wählen. Es kommt mit 12 GByte RAM und 256 GByte Speicher und kostet 1.100 Euro. Zu bedenken ist, dass die neuen ROG Phones keinen Steckplatz für Speicherkarten haben.

Fazit

Asus bewegt sich mit dem ROG Phone 8 Pro weiter auf Nutzer zu, die nicht traditionell zur Zielgruppe der Gamer gehören. Die Kamera des neuen ROG Phones ist besser als zuvor, das Smartphone ist nach IP68 besser vor Wasser geschützt und sieht auf den ersten und auch zweiten Blick nicht mehr aus wie ein typisches Gaming-Smartphone – alles Eigenschaften, die viele Nutzer schätzen dürften, die sich nicht zu den Gamern zählen.

Gleichzeitig bleibt Asus der Taktik treu, das ROG Phone mit aktueller Top-Hardware auszustatten. Der Snapdragon 8 Gen 3 hat den leistungsstärksten Prozessor im Android-Bereich, was das SoC auch im ROG Phone 8 Pro zeigt. Mit schnellem Speicher, aktuellen Netzwerkstandards und einer Reihe an Bluetooth-Codecs plus einem Kopfhöreranschluss lässt das Smartphone nicht viele Wünsche offen.

Auch das Display gefällt uns sehr gut. Es hat zwar keine 4K-Auflösung, im Alltag ohne direkten Vergleich ist das aber unproblematisch. Mit einer Bildrate von bis zu 165 Hz laufen Inhalte geschmeidig über den Bildschirm, die Farben und die Blickwinkelstabilität machen auch beim Videoschauen Spaß.

Ein perfektes Smartphone ist das ROG Phone 8 Pro dennoch nicht. So sehr uns die größere Vielseitigkeit der neuen Kamera gefällt – die Bildqualität kann mit der der Konkurrenz von Apple, Google und Samsung nicht mithalten. Schlecht sind die Fotos nicht, aber auch nichts Besonderes. Möglich ist, dass Asus hier noch per Software-Updates nacharbeiten kann – wir beziehen immer den Ist-Zustand in unsere Bewertung ein.

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Außerdem sind vier Jahre Updates mit zwei Versions-Upgrades etwas wenig vor dem Hintergrund, dass Google mittlerweile sieben, Apple sechs und Samsung fünf Jahre anbieten. Wir wünschen uns, dass Asus sich einen Ruck gibt und die Premium-Smartphones länger mit Aktualisierungen versorgt, schließlich sind sie nicht gerade preiswert.

Der Preis stellt das letzte Problem dar. Asus dürfte es angesichts der Konkurrenz schwer haben, das ROG Phone 8 Pro zu diesem Preis zu verkaufen. Es ist anzunehmen, dass Samsungs kommende Galaxy-S24-Reihe vergleichbar leistungsstark und im Kamerabereich besser sein wird. Recht schnell dürfte der Preis der Samsung-Geräte unter denen des ROG Phone 8 Pro liegen, die traditionell nicht so schnell an Wert verlieren.

Mit dem normalen ROG Phone 8 lassen sich 100 Euro sparen, doch konkurrenzfähig mit Google und Samsung dürfte Asus damit auf dem Markt noch immer nicht sein. Das ist schade, da sich Asus Jahr für Jahr erkennbare Mühe mit dem ROG Phone gibt und auch das ROG Phone 8 Pro insgesamt ein gutes Smartphone ist.


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