ROG Phone 6 Pro im Test: Viel Power und mehr als ein Display

Asus' neues ROG Phone hat Qualcomms schnellsten Prozessor und ein sehr gutes Display. Starke Konkurrenz kommt ebenfalls von Asus.

Ein Test von veröffentlicht am
Das ROG Phone 6 Pro mit dem optionalen Kunai-3-Controller
Das ROG Phone 6 Pro mit dem optionalen Kunai-3-Controller (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Asus mischt mit seiner ROG-Reihe schon seit einigen Jahren im Gaming-Markt mit. Teil des Angebots sind auch Smartphones, die sich direkt an Mobile Gamer richten und die leistungsmäßig stets die Rangliste bei den Android-Smartphones anführen. Mit dem ROG Phone 6 Pro hat der taiwanische Hersteller jetzt ein neues Modell präsentiert. Wie bei den bisherigen Geräten der Reihe ist das Smartphone vom Design her für Gaming-Verhältnisse eher dezent und bietet Hardware auf Oberklasseniveau. Im Test überzeugt das ROG Phone 6 Pro durch Leistung, aber auch durch die Verarbeitung.

Inhalt:
  1. ROG Phone 6 Pro im Test: Viel Power und mehr als ein Display
  2. Externer Kühler mit Peltier-Element
  3. ROG Phone 6 Pro: Verfügbarkeit und Fazit

Asus verwendet einen Snapdragon 8+ Gen1 mit einer maximalen Taktrate von 3,2 GHz - das Smartphone ist damit eines der ersten Modelle mit Qualcomms aktuellem SoC. Mit 18 GByte Arbeitsspeicher und 512 GByte Flash-Speicher läuft unser Testgerät sehr flüssig in der Bedienung. Der Unterschied zwischen dem uns vorliegenden Pro-Modell und dem ROG Phone 6 liegt in der Speicherausstattung und der Rückseite.

Kleines Zusatzdisplay auf der Rückseite

Das Pro-Modell hat auf der Rückseite ein kleines OLED-Zusatzdisplay, auf dem wir je nach Anwendungsszenario kleine Animationen anzeigen lassen können - das normale ROG Phone 6 hat nur eine RGB-Beleuchtung. Die Animationen werden unter anderem beim Ladevorgang, beim Start eines Spiels oder bei Anrufen angezeigt. Auch eigene Bilder können wir anzeigen lassen. Neben ankommenden Anrufen können wir uns auch Systembenachrichtigungen anzeigen lassen, was sehr praktisch ist.

  • Das ROG Phone 6 Pro mit Kunai-3-Controller (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Kunai-Controller lässt sich auch mit dem Aeroactive Cooler 6 kombinieren. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Kunai-Controller macht aus dem ROG Phone 6 Pro ein Gaming-Handheld. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Aeroactive Cooler 6 lässt sich an der Rückseite des ROG Phone 6 Pro befestigen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Display des ROG Phone 6 Pro ist 6,78 Zoll groß und unterstütz 165 Hz. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des ROG Phone 6 Pro ist ein zusätzliches Display eingebaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Hauptkamera der Dreifachkamera hat 50 Megapixel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das ROG Phone 6 Pro hat Sensorschultertasten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das Display des ROG Phone 6 Pro ist 6,78 Zoll groß und unterstütz 165 Hz. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Das AMOLED-Display auf der Vorderseite ist 6,78 Zoll groß, hat eine Auflösung von 2.448 x 1.080 Pixeln und unterstützt eine maximale Bildrate von 165 Hz. Mit 800 cd/m² ist der Bildschirm auch im Freien sehr hell; im HDR-Modus werden bis zu 1.200 cd/m² erreicht. Die Farben sind kräftig, die Blickwinkelstabilität ist sehr gut.

Stellenmarkt
  1. System Engineer / System Developer (m/f/d) ADAS data measurement / replay and SiL/HiL solutions
    Elektrobit Automotive GmbH, Braunschweig, Erlangen
  2. Senior Software Developer (m/w/d)
    Allianz Technology SE, Stuttgart
Detailsuche

Nicht nur beim Spielen macht das Display einen guten Eindruck, auch fürs Videoschauen eignet sich das Panel sehr gut. Der eingebaute Fingerabdrucksensor reagiert wesentlich flinker und zuverlässiger als der beim Vorgängermodell - insgesamt überzeugt uns der Bildschirm der ROG Phone 6 Pro sehr.

Von der Leistung her schlägt das ROG Phone 6 Pro auf dem Papier die meisten anderen aktuellen Top-Smartphones im Android-Bereich: Im Single-Test des Geekbench 5 kommt das ROG Phone 6 Pro auf 1.314 Punkte - das sind rund 80 Zähler mehr als Smartphones mit dem Snapdragon 8 Gen1. Im Wild Life Unlimited des 3DMark-Tests kommt das Smartphone auf 2.754 Punkte - 250 Zähler mehr als ein Smartphone mit Snapdragon 8 Gen1. Im Test 1440p Aztech Ruins Vulcan (High Tier) kommt das neue ROG Phone auf einen Offscreen-Wert von 51 fps. Auch dies ist mehr als bei einem Smartphone mit Snapdragon 8 Gen1.

Wie so häufig fragen wir uns allerdings, inwieweit Nutzer diese Leistungssteigerungen im Alltag wirklich bemerken werden. Das ROG Phone 6 Pro dürfte mit seiner Prozessorausstattung jedenfalls genügend Leistung für die kommenden Jahren bieten. Mit aktiviertem Hochleistungsmodus werden uns in den Benchmarks übrigens keine besseren Werte angezeigt.

Asus verspricht bessere Kühlung

Beim ROG Phone 6 Pro hat Asus die Prozessorkühlung nochmals verbessert. Der Raum zwischen den Platinen wurde mit einer Leitpaste gefüllt, zudem gibt es zwei vergrößerte Graphitschichten und eine verglichen mit dem ROG Phone 5 um 30 Prozent größere Vapor Chamber. Das SoC ist mittig im Smartphone eingebaut, so dass die Wärmeentwicklung nicht direkt unter den Händen der Nutzer liegt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Externer Kühler mit Peltier-Element 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Eichrechtsverstoß
Tesla betreibt gut 1.800 Supercharger in Deutschland illegal

Teslas Supercharger in Deutschland sind wie viele andere Ladesäulen nicht gesetzeskonform. Der Staat lässt die Anbieter gewähren.

Eichrechtsverstoß: Tesla betreibt gut 1.800 Supercharger in Deutschland illegal
Artikel
  1. Bitblaze Titan samt Baikal-M: Russischer Laptop mit russischem Chip ist fast fertig
    Bitblaze Titan samt Baikal-M
    Russischer Laptop mit russischem Chip ist fast fertig

    Ein 15-Zöller mit ARM-Prozessor: Der Bitblaze Titan soll sich für Office und Youtube eignen, die Akkulaufzeit aber ist fast schon miserabel.

  2. Quartalsbericht: Huawei steigert den Umsatz trotz US-Sanktionen wieder
    Quartalsbericht
    Huawei steigert den Umsatz trotz US-Sanktionen wieder

    Besonders im Bereich Cloud erzielt Huawei wieder Zuwächse.

  3. Maschinelles Lernen und Autounfälle: Es muss nicht immer Deep Learning sein
    Maschinelles Lernen und Autounfälle
    Es muss nicht immer Deep Learning sein

    Nicht nur das autonome Fahren, sondern auch die Fahrzeugsicherheit könnte von KI profitieren - nur ist Deep Learning nicht unbedingt der richtige Ansatz dafür.
    Von Andreas Meier

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: Palit RTX 3080 Ti 1.099€, Samsung SSD 2TB m. Kühlkörper (PS5) 219,99€, Samsung Neo QLED TV (2022) 50" 1.139€, AVM Fritz-Box • Asus: Bis 840€ Cashback • MindStar (MSI RTX 3090 Ti 1.299€, AMD Ryzen 7 5800X 288€) • Microsoft Controller (Xbox&PC) 48,99€ [Werbung]
    •  /