Überraschend gute Dreifachkamera mit Sony-Sensor

Auf der Rückseite des ROG Phone 5 ist eine Dreifachkamera eingebaut. Die Hauptkamera hat einen 64-Megapixel-Sensor von Sony, unterstützt wird sie von einer Superweitwinkelkamera mit 13 Megapixeln und einer Makrokamera mit 5 Megapixeln. Die Frontkamera, die ganz traditionell in einen schmalen Bereich oberhalb des Displays verbaut ist, hat 24 Megapixel. Die Bildqualität der Hauptkamera ist gut, wenngleich sie nicht mit der Konkurrenz von Apple, Google, Samsung oder Xiaomi mithalten kann.

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Das liegt vor allem an der etwas geringeren Detailschärfe, was allerdings nur unter starker Vergrößerung auffällt. Die Belichtung ist sehr gut, auch die Schärfe stimmt in der Gesamtansicht. Die Bilddynamik ist realistisch, Schatten werden nicht ganz so stark aufgehellt wie etwa bei Samsungs oder Apples Smartphones. Ein Teleobjektiv hat das ROG Phone 2 nicht, der digitale Zweifach-Zoom ist aber brauchbar.

Für Nachtaufnahmen gibt es einen speziellen Modus, der die Belichtung verbessert. Auch hier ist allerdings ein leichter Qualitätsunterschied zur Konkurrenz bemerkbar, die aber auch deutlich mehr Wert auf die Kameras legt als Asus bei den ROG Phones. Wer sich das ROG Phone 5 kauft, dürfte dies aufgrund der Leistung und der Gaming-Möglichkeiten tun, nicht wegen der Kamera.

Videos in 8K möglich

Der Porträtmodus funktioniert gut, Videos können wir in maximal 8K mit 30 fps aufnehmen. Insgesamt ist die Kameraleistung des ROG Phone 5 gut: Das Smartphone kann zwar nicht mit der Topkonkurrenz mithalten, das bedeutet allerdings keineswergs, dass die Bilder schlecht sind.

  • Das ROG Phone 5 von Asus hat einen 6,78 Zoll großen Bildschirm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Rückseite sieht nicht mehr so stark nach Gaming aus wie bei den vorigen Modellen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Nicht verzichten konnte Asus auf ein RGB-Logo. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Dreifachkamera macht in unserem Test gute Bilder. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das ROG Phone 5 ist recht groß und vor allem schwer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Neben einem USB-Anschluss am unteren Ende ...
  • ... hat das Smartphone auch einen an der Seite - praktisch, wenn im Querformat gespielt wird. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der optionale ansteckbare Lüfter verdeckt den seitlichen USB-Anschluss nicht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Lüfter reduziert die Systemtemperatur merklich und hat zwei zusätzliche Tasten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Hauptkamera des ROG Phone 5 hat 64 Megapixel und nimmt standardmäßig Bilder mit 16 Megapixeln auf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Fotos haben eine gute Belichtung, die Schärfe ist ausreichend. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Superweitwinkelkamera hat 13 Megapixel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein Teleobjektiv hat das ROG Phone 2 nicht, der Digitalzoom ist bei zweifacher Vergrößerung aber sehr gut nutzbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Bilddynamik der Hauptkamera gefällt uns. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch in dieser Situation lässt sich der Digitalzoom gut einsetzen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch mit Gegenlichtaufnahmen kommt das ROG Phone 5 gut zurecht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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  • Für Nachtaufnahmen gibt es einen speziellen Modus, der die Belichtung verbessert - allerdings nicht mit den Nachtmodi der Konkurrenz mithalten kann. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die Hauptkamera des ROG Phone 5 hat 64 Megapixel und nimmt standardmäßig Bilder mit 16 Megapixeln auf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Der Akku hat eine Nennladung von 6.000 mAh und besteht aus zwei Teilen à 3.000 mAh. Diese Teilung ist notwendig, da sich im Zentrum des Smartphones das SoC befindet; der Akku ist quasi drumherum gebaut. Das ROG Phone 5 lässt sich mit 65 Watt schnellladen, in 51 Minuten soll es von null auf hundert Prozent geladen sein.

Wie beim ROG Phone 3 ist es möglich, den Akku langsamer und schonender zu laden. Außerdem gibt es das Terminladen, das das Smartphone auf unter 100 Prozent lädt und erst zu einer festgelegten Zeit voll auflädt. Auch dies soll den Akku vor zu schneller Abnutzung schützen. Voll aufgeladen hält der Akku bei uns locker anderthalb Tage durch - sofern wir keine anspruchsvollen Spiele im X-Mode spielen. Bei aktivierter Systembeschleunigung und angestecktem Lüfter können wir hingegen dem Akkustand beim Sinken zuschauen.

Das ROG Phone 5 hat nach vorne gerichtete Stereolautsprecher, die einen satten und guten Klang haben. Ausgeliefert wird das Smartphone mit Android 11 und einer eigenen ROG-Benutzeroberfläche. Diese sieht deutlich mehr nach Gaming aus als das Design des Gehäuses. Wem die Icons nicht gefallen, der kann auch auf das ZenUI-Design von Asus' normalen Smartphones umschalten, das deutlich unauffälliger ist. Der Vorteil des ROG-Designs: Wir erkennen an den Umrandungen der Icons und am Hintergrundbild direkt, ob der X-Mode aktiviert ist.

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 Snapdragon 888 mit Asus' LeistungsmodusROG Phone 5: Verfügbarkeit und Fazit 
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zonk 11. Mär 2021

Schon gesehen, dass der Artikel so tut, als ob das Monster auch für nicht Gamer...

broetchenkeks 11. Mär 2021

Oder das Handy in fette Bumper cases packen damit es nicht put geht.

Trollversteher 11. Mär 2021

Weiß nicht, wie das in der Android Welt aussieht, aber unter iOS zB gibt es bei einigen...

Trollversteher 11. Mär 2021

Die Aussage über die "sche**" games kann ich so nicht teilen - man muss die guten Titel...

Trollversteher 11. Mär 2021

Das kenne ich auch so von meinem Neffen.



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