Snapdragon 888 mit Asus' Leistungsmodus

Im Innern des ROG Phone 5 steckt Qualcomms Snapdragon 888 mit einer Adreno 660 als Grafikeinheit. Damit hat das Smartphone auch mit aufwendigen Apps keinerlei Probleme. Unser Testgerät hat zudem irrwitzige 16 GByte Arbeitsspeicher, weshalb Multitasking nie ein Problem sein dürfte. Ob derartig viel Arbeitsspeicher bei einem Smartphone überhaupt notwendig sind, sei an dieser Stelle dahingestellt.

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Wie bereits bei vorigen ROG Phones lässt sich auch aus dem neuen Modell mehr Leistung herausholen: Der X-Mode erhöht den Temperaturschwellwert, ab dem die Leistung der Chips gedrosselt wird. Das führt dazu, dass wir mit aktiviertem X-Mode im GFX-Bench-Test Aztec Ruins OpenGL Offscreen ein Ergebnis von 28 fps erreichen. Ohne den Leistungsmodus sind es 22 fps.

Der Nachteil an der Sache ist, dass das Gerät bei einer derartigen Belastung sehr heiß wird. Die Systemtemperatur beträgt am Ende des Testdurchlaufs 51 Grad Celsius, die CPU-Temperatur wird uns zwischenzeitlich mit 72 Grad angezeigt. Dies lässt sich mit dem aufsteckbaren Lüfter verbessern, den Asus auch für das ROG Phone 5 anbietet. Dann schaltet das Smartphone in den X-Mode-Plus und erreicht dennoch am Ende eine Systemtemperatur von nur knapp über 40 Grad - bei ebenfalls 28 fps.

Lüfter bringt kühleres Gesamtsystem

Durch den Lüfter lässt sich das Smartphone auch bei derartigen Belastungen noch gut in der Hand halten. Allerdings haben wir auch bei grafisch aufwendigen Spielen in unserem Test nie derartig hohe Systemtemperaturen erreicht, sondern nur im Benchmark-Test. Wer möchte, kann das System auch komplett manuell optimieren: In der App Armoury Crate stehen zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung.

  • Das ROG Phone 5 von Asus hat einen 6,78 Zoll großen Bildschirm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Rückseite sieht nicht mehr so stark nach Gaming aus wie bei den vorigen Modellen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Nicht verzichten konnte Asus auf ein RGB-Logo. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Dreifachkamera macht in unserem Test gute Bilder. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das ROG Phone 5 ist recht groß und vor allem schwer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Neben einem USB-Anschluss am unteren Ende ...
  • ... hat das Smartphone auch einen an der Seite - praktisch, wenn im Querformat gespielt wird. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der optionale ansteckbare Lüfter verdeckt den seitlichen USB-Anschluss nicht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Lüfter reduziert die Systemtemperatur merklich und hat zwei zusätzliche Tasten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Hauptkamera des ROG Phone 5 hat 64 Megapixel und nimmt standardmäßig Bilder mit 16 Megapixeln auf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Fotos haben eine gute Belichtung, die Schärfe ist ausreichend. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Superweitwinkelkamera hat 13 Megapixel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein Teleobjektiv hat das ROG Phone 2 nicht, der Digitalzoom ist bei zweifacher Vergrößerung aber sehr gut nutzbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Bilddynamik der Hauptkamera gefällt uns. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch in dieser Situation lässt sich der Digitalzoom gut einsetzen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch mit Gegenlichtaufnahmen kommt das ROG Phone 5 gut zurecht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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  • Für Nachtaufnahmen gibt es einen speziellen Modus, der die Belichtung verbessert - allerdings nicht mit den Nachtmodi der Konkurrenz mithalten kann. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Der Lüfter reduziert die Systemtemperatur merklich und hat zwei zusätzliche Tasten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Die Lüfterkühlung funktioniert auch deshalb so effizient, weil Asus beim ROG Phone 5 das SoC im Zentrum des Gerätes eingebaut hat - direkt unter dem aufgesteckten Lüfter. Außerdem gibt es eine Vapor Chamber und Graphitschichten, welche die Hitze zusätzlich ableiten. Leider gehört der Lüfter nicht mehr zum Lieferumfang, Nutzer müssen extra Geld dafür ausgeben. Beim ROG Phone 5 hat Asus das Design des Lüfters überarbeitet, er wird jetzt über Pogo-Pins an der Seite des Smartphones verbunden und lässt sich einfacher aufstecken. Der Lüfter des ROG Phone 3 lässt sich nicht mit dem ROG Phone 5 verwenden.

Der neue Lüfter hat eine Öffnung, die den seitlichen USB-C-Ladeanschluss frei lässt. Über diesen kann das Smartphone geladen werden, wenn wir es zum Spielen quer halten. Das ist praktisch, weil das Ladekabel dann nicht unserer Hand im Weg ist. Ein zweiter Ladeanschluss befindet sich ganz klassisch am unteren Rand des Smartphones, zusammen mit einem Klinkenanschluss für Kopfhörer.

Das Gerät ist dafür ausgelegt, beim Spielen im Quermodus verwendet zu werden. Entsprechend hat Asus dem Smartphone wieder zwei Schulter-Sensortasten spendiert, die auch multiple Eingaben und Bewegungen erkennen. Neu sind zwei physische Buttons auf dem Lüfter, die ebenfalls konfiguriert werden können. Das Pro- und Ultimate-Modell haben zudem noch Sensorflächen auf der Rückseite, die das ROG Phone 5 allerdings nicht hat.

Zusatztasten können beim Spielen helfen

Wenn man sich an die Onscreen-Bedienungselemente gewöhnt hat, lassen sich auch Shooter gut spielen. Die Schultertasten ersparen uns weitere Klicks auf dem Display, was wir praktisch finden. Optional gibt es auch ein Gamepad für das ROG Phone 5.

Wer mit dem ROG Phone Fotos machen will, bekommt eine gute Kamera mitgeliefert.

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 ROG Phone 5 im Test: Das Gaming-Smartphone für alleÜberraschend gute Dreifachkamera mit Sony-Sensor 
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zonk 11. Mär 2021

Schon gesehen, dass der Artikel so tut, als ob das Monster auch für nicht Gamer...

broetchenkeks 11. Mär 2021

Oder das Handy in fette Bumper cases packen damit es nicht put geht.

Trollversteher 11. Mär 2021

Weiß nicht, wie das in der Android Welt aussieht, aber unter iOS zB gibt es bei einigen...

Trollversteher 11. Mär 2021

Die Aussage über die "sche**" games kann ich so nicht teilen - man muss die guten Titel...

Trollversteher 11. Mär 2021

Das kenne ich auch so von meinem Neffen.



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