ROG Phone 3 im Test: Das Hardware-Monster nicht nur für Gamer

Asus schafft mit dem ROG Phone 3 den Spagat zwischen Gaming-Smartphone und Alltagsgerät mit starker Hardware und interessanter Prozessor- und Akkusteuerung.

Ein Test von veröffentlicht am
Das ROG Phone 3 in seiner natürlichen Lebensumgebung
Das ROG Phone 3 in seiner natürlichen Lebensumgebung (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Gaming-Smartphones sind so eine Sache: Oft stecken sie zwar voller Tophardware, das Design mit viel Beleuchtung und markanten Linien ist aber nichts für jeden. Auch Asus hatte bei seinem ersten ROG Phone auf ein an seine Gaming-PCs angelegtes Design gesetzt, beim neuen ROG Phone 3 geht der taiwanische Hersteller aber dezentere Wege.

Herausgekommen ist ein Smartphone, das seine starke Hardware hinter einer für ein Gaming-Smartphone recht unauffälligen Fassade versteckt. Mit seinem leistungsfähigen SoC, dem Display mit hoher Bildrate, reichlich Speicher und vor allem einer sehr detaillierten Akku- und Prozessorensteuerung hebt sich das ROG Phone 3 von der Konkurrenz ab - und eignet sich durchaus auch für Nicht-Gamer.

  • Im ersten Teil des Tests schauen wir uns die Hardware des ROG Phone 3 an. Asus hat auch eine Dreifachkamera und Stereolautsprecher verbaut, nerven tut uns allerdings der Fingerabdrucksensor.
  • Im zweiten Teil geht es um die Software des ROG Phone 3. Nutzer können zahlreiche Einstellungen bezüglich der Prozessorauslastung vornehmen und für Spiele anpassen.
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  • Am Ende findet sich wie gewohnt unser Fazit.

Wie in der Vergangenheit hat sich Asus auch beim ROG Phone 3 ein paar Besonderheiten bei der Verpackung einfallen lassen. Das Smartphone kommt in einem dreieckigen Zylinder, der aufgeschoben wird. Innen befindet sich neben dem Smartphone auch das Netzteil, der ansteckbare Lüfter (dazu später mehr) und ein Adapter von USB C auf Klinkenbuchse. Aus Platzgründen musste Asus auf einen eingebauten Klinkenanschluss für Kopfhörer verzichten - dafür ist das ROG Phone 3 mit 171 x 77,6 x 9,5 mm aber auch vergleichbar groß wie sein Vorgänger.

  • Das ROG Phone 3 von Asus (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Beim ROG Phone 3 hat Asus das Design unauffällig gestaltet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf der Rückseite gibt es wieder das ROG-Logo, das mittels RGB-LEDs beleuchtet werden kann. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Dreifachkamera macht gute Bilder. Wie auf dem Bild zu sehen ist, ist die Rückseite allerdings ein Staubmagnet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Den für die ROG Phones typischen Cutout auf der Rückseite hat Asus beim ROG Phone 3 etwas unauffälliger gestaltet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im Lieferumfang ist ein aufsteckbarer Lüfter enthalten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch der Lüfter verfügt über RGB-Beleuchtung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Lüfter wird in die seitlichen USB-Anschlüsse gesteckt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das ROG Phone 3 hat insgesamt drei USB-Anschlüsse, wovon einer jedoch nur für Zubehör gedacht ist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Display des ROG Phone 3 ist 6,59 Zoll groß und unterstützt eine Bildrate von 144 Hz. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das ROG Phone 3 liegt gut in der Hand. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das ROG Phone 3 hat verbesserte Airtrigger. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera verwendet einen 64-Megapixel-Sensor von Sony und macht gute Bilder. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei der Superweitwinkelkamera lässt die Schärfe etwas nach. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein Teleobjektiv hat das ROG Phone 3 nicht, der Digitalzoom ist bei niedriger Vergrößerung allerdings gut nutzbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Makrokamera gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das voreingestellte Startbildschirmdesign richtet sich an Gamer - wem es nicht gefällt, der kann auch Asus' Standarddesign wählen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im "Armoury Crate" genannten Gaming Hub können wir unsere installierten Spiele starten und eine Reihe von Einstellungen vornehmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • So lässt sich beispielsweise der X-Modus aktivieren, der beim Spielen für zusätzliche Leistung sorgen soll. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Uns stehen verschiedene Leistungslevel zur Verfügung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Alternativ zur allgemeinen X-Modus-Einstellung können wir den Leistungsmodus auch für jedes Spiel separat konfigurieren. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Neben der einfachen Einstellung steht auch ein sehr viel detaillierterer Modus zur Verfügung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch weitere Hardware-Optionen lassen sich für jedes Spiel einzeln einstellen, etwa zum Display ...
  • ... oder den Airtriggern. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In einem Spiel selbst können wir viele Einstellungen über das Seitenmenü Game Genie vornehmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Interessant ist auch die Akkusteuerung, bei der wir unter anderem eine maximale Ladegrenze festlegen können, die unterhalb von 100 Prozent liegt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zudem können wir einstellen, dass das Smartphone nur langsam geladen wird. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das ROG Phone 3 von Asus (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
ASUS ROG Phone II Strix Edition 128GB, Handy

Die Verarbeitung des ROG Phone 3 macht einen hochwertigen Eindruck: Der Rahmen ist aus Metall, die Rückseite aus Glas. Das Design ist insgesamt wesentlich unauffälliger als noch beim ersten ROG Phone, es finden sich aber immer noch Anleihen an das frühere Gerät. So hat auch das ROG Phone 3 ein Cutout im rechten Bereich der Rückseite und einige Pinstripes sowie natürlich das ROG-Logo mit RGB-Beleuchtung. Insgesamt finden wir das Design aber absolut alltagstauglich, wir sehen dem ROG Phone 3 nicht unbedingt an, dass es ein Gaming-Smartphone ist.

Von der Hardware her ist das ROG Phone 3 ein absolutes Topgerät.

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