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Airtrigger für mehr Spielspaß

An der rechten Seite hat das ROG Phone 3 neben dem Einschalter und der Lautstärkewippe wieder zwei Touchsensoren eingebaut, die als Schultertasten fungieren. Mit ihnen lassen sich viele Spiele besser auf dem Smartphone spielen, beispielsweise First-Person-Shooter. Die sogenannten Airtrigger 3 können so konfiguriert werden, dass sie in zwei Teile geteilt werden - dann sind pro Schalter zwei Funktionen programmierbar. Zudem erkennen die Airtrigger wie beim ROG Phone 2 Wischgesten und erkennen, wenn wir beim Spielen nur unseren Finger darauf liegen lassen.

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Das ROG Phone 3 hat wie seine Vorgänger eine geradezu verwirrende Anzahl an USB-C-Anschlüssen: Auf der linken Seite sind zwei untereinander in einer Öffnung verbaut, zusätzlich gibt es noch einen am unteren Rand des Smartphones. Dort können sowohl das Stromkabel als auch ein Kopfhörer angeschlossen werden. Die Anschlüsse an der linken Seite dienen unter anderem dazu, das Zubehör anzuschließen - beispielsweise den mitgelieferten Lüfter. Außerdem können wir hier auch ein Stromkabel anschließen, was beim Spielen praktisch ist: Es stört uns dann nicht beim Querhalten des Smartphones. Benutzen sollen wir aber nur den oberen der beiden Anschlüsse. Übrigens lässt sich das ROG Phone 3 auch über einen Anschluss am Lüfteraufsatz laden.

Die beiden Lautsprecher sind nach vorne zum Nutzer gerichtet, sind laut und haben einen satten Klang. Auch Bässe sind gut zu erkennen, der Klang ist aber ausgewogen. Asus nennt die Kombination von Lautsprechern, umfangreichen Klangeinstellungen und einer Klangverbesserung in Spielen Game FX. Tatsächlich klingt das ROG Phone 3 in allen von uns getesteten Situationen gut, also sowohl beim Videoschauen, Musikhören als auch beim Spielen. Für besseren räumlichen Klang sollen DIRAC-Algorithmen sorgen, denen Asus den Vorzug vor Dolby Atmos gegeben hat - vor allem, da sie bei Spielen besser funktionieren sollen.

Beleuchtbares ROG-Logo auf der Rückseite

Auf der Rückseite ist wieder ein großes ROG-Logo eingebaut, das dank RGB in über 16 Millionen Farben leuchten kann. In den Einstellungen können wir für verschiedene Szenarien unterschiedliche Beleuchtungsoptionen wählen: beim Erhalt von Nachrichten, beim Spielen, beim Aktivieren des X-Modus oder auch beim Musikhören. Als Zubehör gibt es noch das Lightning Armor Case, das eine stabile Hülle mit einer großflächigen Beleuchtung kombiniert. Diese wird durch eine leuchtstarke RGB-LED mit Licht versorgt, die unter dem Blitzlicht verbaut ist.

  • Das ROG Phone 3 von Asus (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Beim ROG Phone 3 hat Asus das Design unauffällig gestaltet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf der Rückseite gibt es wieder das ROG-Logo, das mittels RGB-LEDs beleuchtet werden kann. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Dreifachkamera macht gute Bilder. Wie auf dem Bild zu sehen ist, ist die Rückseite allerdings ein Staubmagnet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Den für die ROG Phones typischen Cutout auf der Rückseite hat Asus beim ROG Phone 3 etwas unauffälliger gestaltet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im Lieferumfang ist ein aufsteckbarer Lüfter enthalten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch der Lüfter verfügt über RGB-Beleuchtung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Lüfter wird in die seitlichen USB-Anschlüsse gesteckt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das ROG Phone 3 hat insgesamt drei USB-Anschlüsse, wovon einer jedoch nur für Zubehör gedacht ist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Display des ROG Phone 3 ist 6,59 Zoll groß und unterstützt eine Bildrate von 144 Hz. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das ROG Phone 3 liegt gut in der Hand. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das ROG Phone 3 hat verbesserte Airtrigger. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera verwendet einen 64-Megapixel-Sensor von Sony und macht gute Bilder. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei der Superweitwinkelkamera lässt die Schärfe etwas nach. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein Teleobjektiv hat das ROG Phone 3 nicht, der Digitalzoom ist bei niedriger Vergrößerung allerdings gut nutzbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Makrokamera gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das voreingestellte Startbildschirmdesign richtet sich an Gamer - wem es nicht gefällt, der kann auch Asus' Standarddesign wählen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im "Armoury Crate" genannten Gaming Hub können wir unsere installierten Spiele starten und eine Reihe von Einstellungen vornehmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • So lässt sich beispielsweise der X-Modus aktivieren, der beim Spielen für zusätzliche Leistung sorgen soll. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Uns stehen verschiedene Leistungslevel zur Verfügung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Alternativ zur allgemeinen X-Modus-Einstellung können wir den Leistungsmodus auch für jedes Spiel separat konfigurieren. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Neben der einfachen Einstellung steht auch ein sehr viel detaillierterer Modus zur Verfügung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch weitere Hardware-Optionen lassen sich für jedes Spiel einzeln einstellen, etwa zum Display ...
  • ... oder den Airtriggern. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In einem Spiel selbst können wir viele Einstellungen über das Seitenmenü Game Genie vornehmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Interessant ist auch die Akkusteuerung, bei der wir unter anderem eine maximale Ladegrenze festlegen können, die unterhalb von 100 Prozent liegt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zudem können wir einstellen, dass das Smartphone nur langsam geladen wird. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Auf der Rückseite gibt es wieder das ROG-Logo, das mittels RGB-LEDs beleuchtet werden kann. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Dank des eingebauten Qualcomm-Chipsatzes hat das ROG Phone 3 ein eingebautes 5G-Modem, zudem unterstützt das Smartphone LTE sowie WLAN nach 802.11ax. Dank der sogenannten Hyper-Fusion-Technologie kann das ROG Phone 3 je nach Signalstärke automatisch zwischen WLAN und mobilem Netz umherschalten und soll generell für eine stabilere Verbindung sorgen - das kann beim Spielen von Onlinetiteln hilfreich sein.

ASUS ROG Phone II Strix Edition 128GB, Handy

Der Akku des ROG Phone 3 hat eine Nennladung von 6.000 mAh, ist also verglichen mit vielen Konkurrenzgeräten sehr groß. Das Smartphone lässt sich mittels des mitgelieferten 30-Watt-Ladegeräts schnellladen, bietet aber auch einen langsamen Lademodus. Dieser ist beispielsweise sinnvoll für Nutzer, die ihr Smartphone immer nachts laden: Dann kommt es auf Geschwindigkeit nicht an und langsameres Laden verlängert die Lebensdauer des Akkus. Diese lässt sich auch über die wählbaren maximalen Ladeobergrenzen verlängern: Wir können das ROG Phone 3 statt auf 100 Prozent auch nur auf 90 oder 80 Prozent laden lassen.

Gute Akkulaufzeit

Bei einem zu 100 Prozent geladenen Akku können wir das ROG Phone 3 in alltäglichen Situationen bis zu zwei Tage lang verwenden. Bei häufigem Spielen reduziert sich diese Nutzungsdauer, je nachdem, welche Art von Spiel wir spielen und wie leistungsfähig wir das System einstellen. Bei einer Spielsession von Shadowgun Legends bei voller Systemleistung und angeschlossenem Kühler ist der Akku bei uns in etwas über einer Stunde von 72 auf 46 Prozent gesunken.

Insgesamt betrachtet ist die Hardware des ROG Phone 3 beeindruckend: Dem schnellen Snapdragon 865 setzt Asus mit der übertakteten Plus-Variante noch eins drauf, zudem verfügt das Smartphone über eine übertaktete GPU und reichlich Speicher. Dazu kommen eine gute Kamera und ein riesiger Akku, die das ROG Phone 3 von der Hardware her nicht nur zu einem guten Gaming-Smartphone, sondern insgesamt zu einem alltagstauglichen Gerät machen.

Beim ROG Phone 3 weist allerdings auch die Software einige Unterschiede zur Konkurrenz auf.

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countzero 23. Jul 2020 / Themenstart

Zumindest bei mir persönlich scheitert es immer an "Theorie vs. Praxis". Theoretisch...

lincoln33T 23. Jul 2020 / Themenstart

Definitiv eine Alternative zu Samsung und deren hängen gebliebenen Exynos.

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