Abo
  • Services:

ROG Mothership: Asus präsentiert Gaming-PC mit interessantem 2-in-1-Konzept

Weder Desktop-PC noch Notebook, eher 2-in-1: Asus' ROG Mothership ist ein Gaming-PC mit interessantem Formfaktor. Die Hardware steckt hinter dem aufrecht stehenden Display, die Tastatur kann abgenommen werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Asus ROG Mothership mit abgenommener Tastatur
Das Asus ROG Mothership mit abgenommener Tastatur (Bild: Asus)

Asus hat auf der Elektronikmesse CES 2019 in Las Vegas einen neuen Gaming-PC vorgestellt. Der ROG Mothership kommt mit Nvidias neuer RTX 2080, einem übertakteten Core i9-Prozessor und einem interessanten Formfaktor.

Stellenmarkt
  1. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Der PC ist tragbar und im weitesten Sinne ein 2-in-1-Gerät: Die Technik steckt in der Displayeinheit, die mit Hilfe eines Standfußes aufrecht hingestellt wird. Der Ständer klappt automatisch aus, sobald das Gerät auf eine Oberfläche gestellt wird, und ist stufenlos verstellbar. Das Display ist 17,3 Zoll groß und hat Full-HD-Auflösung. Die Bildrate beträgt bis zu 144 Hz, der Bildschirm unterstützt G-Sync.

Die Tastatur kann leicht angeschrägt an der Vorderseite des Mothership befestigt werden - dann sieht das Gerät aus wie ein Notebook. Alternativ können Nutzer die Tastatur von der Haupteinheit trennen und den oberen Teil umklappen. Dann lässt sich das Keyboard frei vor dem Display positionieren.

Dadurch können sich Nutzer die Tastatur so hinstellen, wie sie es am liebsten haben, ohne auf die starre Anordnung wie bei einem Laptop angewiesen zu sein. Im rechten Teil der Tastatur ist ein Touchpad eingebaut, das auch als Nummernblock nutzbar ist.

Das Mothership kommt mit Intels Core i9-8950HK und Nvidias neuer RTX 2080 als Grafikeinheit. Sowohl die CPU als auch die GPU sind von Hause aus übertaktet. Die Intel-CPU läuft standardmäßig mit 4,3 GHz, im Turbomodus mit 4,8 GHz.

  • Das ROG Mothership von Asus ist ein 2-in-1 für Gamer. (Bild: Asus)
  • Der Ständer auf der Rückseite klappt automatisch auf, wenn das Gerät auf eine Oberfläche gestellt wird. (Bild: Asus)
  • Das Display ist 17,3 Zoll groß. (Bild: Asus)
  • Die Tastatur kann von der Display-Einheit abgetrennt, zusammengeklappt und frei vor dem Display positioniert werden. (Bild: Asus)
  • Rechts neben den Tasten ist ein Touchpad eingebaut. (Bild: Asus)
  • Die Hardware des ROG Mothership steckt komplett in der Display-Einheit. (Bild: Asus)
  • Die Konstruktion soll eine besonders gute Kühliung der Hardware ermöglichen. (Bild: Asus)
  • Das ROG Mothership kommt mit Nvidias neues GPU RTX 2080. (Bild: Asus)
Das ROG Mothership von Asus ist ein 2-in-1 für Gamer. (Bild: Asus)

Während der Entwicklung verwarf Asus die Idee einer Wasserkühlung und setzt beim Mothership auf eine herkömmliche Luftkühlung. Aufgrund der aufrechten Konstruktion des PC können die beiden 12-Volt-Lüfter ausreichend Luft bewegen, um die Hardware zu kühlen. Die warme Luft wird über Öffnungen an den oberen Ecken vom Nutzer weggeblasen. Eine spezielle Abschirmung zwischen Display und CPU sowie GPU verhindert negative Auswirkungen auf den Bildschirm.

Das Mothership lässt sich mit maximal 64 GByte DDR4-Speicher ausstatten. Als Hauptspeicher kommt ein Raid-0-Array zum Einsatz, das Datendurchsetzungsraten von bis zu 8.700 MByte pro Sekunde erlauben soll. Der PC hat vier Lautsprecher, die alle nach vorne zum Nutzer hin gerichtet sind.

Das ROG Mothership soll im zweiten Quartal 2019 in Deutschland in den Handel kommen. Einen Preis und mögliche Ausstattungsvarianten gab Asus noch nicht bekannt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. (-80%) 5,99€

LeonardKoenig 08. Jan 2019 / Themenstart

Der falscheste und nichtsaussagendste Satz gleichzeitig, ihr musstest doch nur den...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Bose Sleepbuds - Test

Stille Nacht? Die Bose Sleepbuds begegnen nächtlichen Störgeräuschen mit einem Klangteppich, wir haben sie ausprobiert.

Bose Sleepbuds - Test Video aufrufen
Schwerlastverkehr: Oberleitung - aber richtig!
Schwerlastverkehr
Oberleitung - aber richtig!

Der Schwerlast- und Lieferverkehr soll stärker elektrifiziert werden. Dafür sollen kilometerweise Oberleitungen entstehen. Dass Geld auf diese Weise in LKW statt in die Bahn zu stecken, ist aber völlig irrsinnig!
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Ducati-Chef Die Zukunft des Motorrads ist elektrisch
  2. Softwarefehler Lime-Tretroller werfen Fahrer ab
  3. Hyundai Das Elektroauto soll automatisiert parken und laden

Datenschutz: Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen
Datenschutz
"Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen"

Zur G20-Fahndung nutzt Hamburgs Polizei eine Software, die Gesichter von Hunderttausenden speichert. Schluss damit, sagt der Datenschutzbeauftragte - und wird ignoriert.
Ein Interview von Oliver Hollenstein

  1. Brexit-Abstimmung IT-Wirtschaft warnt vor Datenchaos in Europa
  2. Österreich Post handelt mit politischen Einstellungen
  3. Digitalisierung Bär stößt Debatte um Datenschutz im Gesundheitswesen an

IT-Jobs: Ein Jahr als Freelancer
IT-Jobs
Ein Jahr als Freelancer

Sicher träumen nicht wenige festangestellte Entwickler, Programmierer und andere ITler davon, sich selbstständig zu machen. Unser Autor hat vor einem Jahr den Schritt ins Vollzeit-Freelancertum gewagt und bilanziert: Vieles an der Selbstständigkeit ist gut, aber nicht alles. Und: Die Freiheit des Freelancers ist relativ.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Job-Porträt Cyber-Detektiv "Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen"
  2. Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze in der Informatik sind knapp
  3. IT-Jobs "Jedes Unternehmen kann es besser machen"

    •  /