Rocksteady Studios: Suicide Squad erscheint nach Kritik viele Monate später

Auf eine als Werbung gedachte Gameplay-Präsentation hat die Community sehr negativ reagiert. Nun wird das Superhelden-Spiel Suicide Squad verschoben.

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Artwork von Suicide Squad
Artwork von Suicide Squad (Bild: Rocksteady Studios)

Für die Entwickler muss das ein Schock gewesen sein: Im Februar 2023 wurde im Rahmen einer State of Play von Sony erstmals ausführlich Material von Gameplay des Actionspiels Suicide Squad gezeigt.

Noch während die aufgezeichneten Detailerklärungen von gut gelaunten Machern zu sehen war, konnte man parallel im Chat und in sozialen Netzwerken die extrem negativen Reaktionen der umworbenen Zielgruppe verfolgen.

Nun hat der zuständige Publisher Warner Bros Games entschieden, dass Suicide Squad viele Monate später erscheinen wird als bislang geplant. Statt am 26. Mai 2023 soll es am 2. Februar 2024 so weit sein.

Auf Twitter wird gesagt, dass man die Zeit brauche, um "bestmögliche Qualität" abzuliefern. Erst in den kommenden Monaten will das aus London stammende Entwicklerstudio Rocksteady (Batman Arkham) weitere Informationen über die Änderungen verraten.

Das wird spannend, denn neun Monate zusätzliche Produktionszeit klingt nach viel – aber um das Actionspiel grundsätzlich zu verbessern, dürfte die Zeit bei Weitem nicht ausreichen. Die Kritik der Community hatte sich nicht besonderes gegen einzelne Funktionen oder Inhalte gerichtet.

Stattdessen wurde unter anderem der Live-Service-Game-Charakter des Spiels bemängelt, aber auch die offenbar nicht sehr unterschiedlichen Fähigkeiten der Superhelden und das künstlich wirkende Auftreten der Figuren.

Der Leaker Jez Corden schreibt, dass nach seinen Informationen daran gearbeitet werden soll, die Notwendigkeit einer dauerhaften Onlineverbindung zu entfernen oder zumindest zu überarbeiten. Das würde den angesprochenen Live-Service-Game-Charakter betreffen.

Suicide Squad ist in Metropolis angesiedelt, die Stadt soll eine frei zugängliche Open World sein. Die Spieler sollen in der Kampagne allein antreten oder mit bis zu drei Freunden im Koop-Modus als Harley Quinn, King Shark, Deadshot und Boomerang antreten.

Wer solo spielt, kann nach Angaben von Rocksteady im Normalfall jederzeit einen anderen Charakter übernehmen, während die anderen von der KI gesteuert werden.

Laut Rocksteady spielt Suicide Squad in der gleichen Welt wie die hochgelobte Arkham-Serie, in der bislang immer Batman im Mittelpunkt stand. Ob der Dunkle Ritter auftaucht und wenn ja, in welcher Form, ist noch nicht bekannt.

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Kakiss 15. Apr 2023

Ja, Live Service ist halt vom Manager gelernt, "gibt Geld" . Dass man das nicht beliebig...

Kakiss 15. Apr 2023

Ja, die gibt es, man nimmt es am Ende nur nicht so wahr wie bei einem Spiel welches dann...

Rax 14. Apr 2023

Ich finde es hat immer einen faden Nachgeschmack, einen Battlepass so früh angekündigt zu...



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