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Rocksteady Studios: Neuauftritt des Suicide Squad kommt nur halb gut an

Nach Vorabkritik durch die Community wird das Actionspiel Suicide Squad im Trailer neu gezeigt: weniger schrill, und mit Fokus auf die Story.

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Artwork von Suicide Squad - Kill the Justice League (Bild: Rocksteady Studios)

Das britische Entwicklerstudio Rocksteady hat einen neuen Trailer zu Suicide Squad – Kill the Justice League veröffentlicht. Das Besondere: Mit dem rund 20 Minuten langen Video soll dem Actionspiel eine Kehrtwende bei der Community gelingen.

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Hintergrund ist, dass ein früherer Trailer im Februar 2023 – der natürlich als Werbung gedacht war – extrem negative Reaktionen hervorgerufen hatte.

Die Kritik der Spieler richtete sich nicht besonderes gegen einzelne Funktionen oder Inhalte. Stattdessen sorgten unter anderem die Onlineaspekte, insbesondere der Fokus auf Games-as-a-Service, sowie der schrille und der übertrieben coole Tonfall für Ablehnung.

Wenig später entschied der zuständige Publisher Warner Bros Games, dass Suicide Squad viele Monate später erscheinen wird, als bis dahin geplant war. Statt am 26. Mai 2023 soll es am 2. Februar 2024 so weit sein.

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Der Erscheinungstermin steht noch, im neuen Trailer wird das Spiel aber sichtbar anders dargestellt als bislang. Gleich in den ersten paar Minuten wird mehrfach betont, wie wichtig die Handlung rund um den Kampf der Suicide-Squad-Superschurken gegen die Justice League sei.

Es gibt immer wieder Verweise auf die sehr erfolgreiche Actionserie Batman Arkham, mit der das Entwicklerstudio Rocksteady bekannt wurde. Die früher kritisierte schrille Optik wird nun damit erklärt, dass es nicht mehr um Batman gehe.

Es ist schwierig, die Reaktionen der Community auf den neuen Trailer einzuschätzen. Unter einem aktuellen Beitrag der Entwickler auf X gibt es durchaus Lob für die schönere Grafik und einige andere Elemente. In anderen Threads, etwa unterhalb der Konsolenhersteller, ist fast nur Häme und massive Kritik an Live Service zu finden.

Suicide Squad: Was ist mit dem dunklen Ritter?

Suicide Squad ist in Metropolis angesiedelt, die Stadt soll eine frei zugängliche Open World sein. Die Spieler sollen in der Kampagne allein antreten oder mit bis zu drei Freunden im Koop-Modus als Harley Quinn, King Shark, Deadshot und Boomerang antreten.

Wer solo spielt, kann nach Angaben von Rocksteady im Normalfall jederzeit einen anderen Charakter übernehmen, während die anderen von der KI gesteuert werden.

Laut Rocksteady spielt Suicide Squad in der gleichen Welt wie die hochgelobte Arkham-Serie, in der bislang immer Batman im Mittelpunkt stand. Ob der Dunkle Ritter auftaucht und wenn ja, in welcher Form, ist noch nicht bekannt.