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Die Hauptfigur von Bully ist nicht gerade ein Sympathieträger.
Die Hauptfigur von Bully ist nicht gerade ein Sympathieträger. (Bild: Rockstar Games)

Rockstar Games: Spieleklassiker Bully für Mobile-Geräte erhältlich

Die Hauptfigur von Bully ist nicht gerade ein Sympathieträger.
Die Hauptfigur von Bully ist nicht gerade ein Sympathieträger. (Bild: Rockstar Games)

Mobbing als grundlegendes Spielprinzip: Rockstar Games hat seinen umstrittenen Klassiker Bully für Smartphones und Tablets veröffentlicht. Neben angepasster Grafik gibt es auch Extramissionen und einen Multiplayermodus.

Rund zehn Jahre nach der Erstveröffentlichung hat Rockstar Games das Action-Adventure Bully (Originaltest von Golem.de) nun auch für Smartphones und Tablets unter iOS und Android veröffentlicht. Spieler müssen darin als der 15-jährige Jimmy Hopkins an der Bullworth Academy gegen fiese Streiche und missgünstige Mitschüler bestehen, aber auch selbst ordentlich austeilen. Das Wort "Bully" ist nur zum Teil eine Anspielung auf den Namen der Schule - im Englischen steht das Wort vor allem für "Mobbing".

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Die neue Version bietet laut Hersteller neben hochauflösenden Grafiken auch dynamische Licht- und Partikeleffekte. Die Steuerung erfolgt per Touchscreen. Neben den Missionen des Originals soll es einige neue Aufträge, zusätzliche Figuren und Minispiele geben. Dazu kommt ein einfacher Multiplayermodus mit Herausforderungen. Von Bully gab es im Laufe der Jahre mehrere Portierungen und Sonderausgaben. Die nun veröffentliche Fassung trägt den Untertitel Anniversary Edition, sie kostet rund 7 Euro.

Bully wurde nach seinem Erscheinen von mehreren Seiten heftig kritisiert. Zum einen von Jugendschützern wegen seiner makabren Scherze und Streiche, die teils weit unter der Gürtellinie angesiedelt waren. Zum anderen aber auch aus konservativen Kreisen, weil die Hauptfigur mit männlichen Mitschülern flirten und diese sogar küssen kann. Dazu kam dann in Deutschland noch eine Klage von Michael "Bully" Herbig, der nicht mit einem Gewaltspiel in Zusammenhang gebracht werden wollte, den Rechtsstreit aber verlor.


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