Rockstar Games: Red Dead Online wird zum Rollenspiel

Die Beta ist beendet: Rockstar Games hat die Testphase des Onlinemodus von Red Dead Redemption 2 abgeschlossen. Mittelfristig sollen Spieler in unterschiedlichen Rollen durch den Wilden Westen streifen.

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Artwork von Red Dead Redemption 2
Artwork von Red Dead Redemption 2 (Bild: Rockstar Games)

Das Entwicklerstudio Rockstar Games hat das rund 3,03 GByte große Update auf Version 1,09 von Red Dead Redemption 2 veröffentlicht. Neuerungen für die Kampagne führen die Patch Notes nicht auf, im Onlinemodus tut sich dagegen sehr viel. Außerdem ist nun schlicht die Betaphase beendet - was allerdings keine unmittelbaren Auswirkungen hat. Ganz im Gegenteil: Im Sommer 2019 sollen ebenfalls per Update die ersten Rollenspielelemente bereitgestellt werden, was für spürbare Änderungen im Wilden Westen sorgen dürfte.

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Spieler sollen als Kopfgeldjäger nach Verbrechern und als Sammler nach Schätzen suchen oder als Händler ein eigenes Geschäft aufbauen können. Weitere Klassen sollen später folgen. "Jede neue Rolle eröffnet einzigartige Gameplay-Möglichkeiten sowie neue Outfits, Waffen und andere Belohnungen, die man sich verdienen kann", schreibt Rockstar Games in seinem Blog. Spieler sollen sich wahlweise ganz auf eine Klasse konzentrieren und entsprechend schnell deren Fähigkeiten freischalten oder mit mehreren Charakteren abwechselnd und entsprechend langsamer antreten können.

Bereits jetzt setzt das Update auf Version 1,09 die Rachesaga um Jessica LeClerk mit zusätzlichen kooperativen Handlungsmissionen fort, dazu kommen weitere Free-Roam-Aktivitäten. Außerdem steht online nun auch Poker als Minigame zur Verfügung - damit ist es möglich, in Städten oder Außenposten menschliche Opponenten zu einer Partie Hold'Em einzuladen.

Vor allem aber haben die Entwickler eine Reihe grundlegender Änderungen an der Spielmechanik vorgenommen. So erfasst die Zielaufschaltung weiterhin die Körpermitte eines Gegners - aber es ist nicht mehr möglich, dann nur mit dem Hochziehen des rechten Sticks relativ einfach einen Kopfschuss anzubringen. Das neue System soll dafür sorgen, dass die Kämpfe anspruchsvoller werden und auch Einsteiger größere Überlebenschancen haben.

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Außerdem gibt es eine Reihe von weiteren Optimierungen am Feindseligkeitssystem, wodurch unerwünschte Feindseligkeiten zwischen menschlichen Spielern weiter unterbunden werden sollen. So wird es ab sofort nicht mehr als bösartiger Angriff gewertet, wenn man sich gegen zuvor aggressive Spieler wehrt - damit soll die Community effektiver gegen marodierende Spieler vorgehen können.

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