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Rockstar Games: GTA 6 könnte auf 2026 verschoben werden

Bei der Entwicklung von Grand Theft Auto 6 läuft es offenbar nicht rund. Auch die abgeschaffte Homeoffice-Möglichkeit könnte ein Indiz für Probleme sein.
/ Martin Böckmann
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GTA 6 sollte Anfang 2025 erscheinen. Doch laut Kotaku könnte eine Verschiebung auf 2025 oder gar 2026 drohen. (Bild: Rockstar Games)
GTA 6 sollte Anfang 2025 erscheinen. Doch laut Kotaku könnte eine Verschiebung auf 2025 oder gar 2026 drohen. Bild: Rockstar Games

Rockstar Games hat offenbar Probleme bei der Entwicklung von GTA 6. Das berichtet Kotaku(öffnet im neuen Fenster) und bezieht sich dabei auf Quellen, die mit dem aktuellen Entwicklungsstand des Spiels vertraut sein sollen.

Demnach wurden die internen Pläne bereits auf die zweite Jahreshälfte 2025 verschoben, auch einen Notfallplan für einen Release im Jahr 2026 soll es geben.

GTA 6 gilt als eines der am meisten erwarteten Spiele, nicht zuletzt aufgrund der erwarteten hohen Komplexität der Spielwelt, der aus vergangenen Titeln bekannten Liebe zum Detail und der hohen Zahl an Nebenmissionen und Minispielen, die es über die Welt verteilt zu entdecken gibt. Das 2013 erschienene GTA 5 ist auch aus diesen Gründen noch immer eines der erfolgreichsten Spiele aller Zeiten.

Der wahre Grund für das Ende des Homeoffice?

Anders als vom Unternehmen kommuniziert, sollen Kotaku zufolge nicht Sicherheits- und Qualitätsbedenken, sondern die hinter dem Plan zurückliegende Entwicklung von GTA 6 der wahre Grund für das Ende der Homeoffice-Möglichkeit sein.

Ursprünglich soll Rockstar mit einem Release zum Anfang des Jahres 2025 geplant haben. Für die letzte Phase der Entwicklung wird bereits eine Rückkehr zu Developer-Crunch erwartet, also massive Überstunden, um das Spiel fertigzustellen.

Ab April sollen alle Mitarbeiter wieder fünf Tage pro Woche im Büro arbeiten , was aufgrund der kurzfristigen Ankündigung auf große Kritik stieß.

Außerdem wurden einige Mitarbeiter für eine Remote-Stelle eingestellt, und sehen die nachträgliche Änderung effektiv als Kündigung. Gerade die Kombination aus Überstunden-Crunch und Anwesenheitspflicht wird mittlerweile von vielen Entwicklern nicht mehr hingenommen.


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