Rocksmith-Update: Gitarre spielen mit Judas Priest und Avenged Sevenfold

Ubisoft hat das DLC-Paket "Metal Rock Pack" für sein Musikspiel Rocksmith veröffentlicht. Darin finden sich unter anderem drei Klassiker von Judas Priest, inklusive des schweren Stücks "Painkiller". Aber auch jüngere Bands sind vertreten.

Artikel veröffentlicht am ,
Judas Priest bei einem Auftritt in Las Vegas 2006
Judas Priest bei einem Auftritt in Las Vegas 2006 (Bild: Steve Marcus/Reuters)

Wie unser Selbstversuch gezeigt hat, ist Rocksmith für absolute Anfänger auf Gitarre oder Bass nicht allein als Unterrichtsmittel ausreichend - wer mit den Instrumenten jedoch schon warm geworden ist, kann sich aber an den Mitspielmöglichkeiten erfreuen. Wenn darüber hinaus noch härtere Gangarten zum Musikgeschmack zählen, kann das nun erschienene "Metal Rock Pack" mit zehn Stücken sogar begeistern.

Stellenmarkt
  1. Data Manager (m/w/d)
    Techtronic Industries Central Europe GmbH, Hilden
  2. Application Manager SAP TM/LE-TRA*
    SCHOTT AG, Mainz
Detailsuche

Darunter finden sich mit "Breaking the Law", "Living after Midnight" und "Painkiller" drei der Klassiker der britischen Band Judas Priest, die bei keinem Konzert der Metal-Legende fehlen dürfen. Vor allem letzteres Stück ist auch für geübte Hobbygitarristen eine Herausforderung. Es war wegen seines hohen Schwierigkeitsgrades auch schon im Spiel Rock Band 2 als letzter freispielbarer Song vertreten.

Golem.de konnte die Rocksmith-Version von Painkiller bereits auf dem Festival Wacken 2012 in einer frühen Version anspielen, wobei sich zeigte, dass die mittleren Schwierigkeitsgrade für einen etwas versierteren Gitarristen noch problemlos zu meistern sind. Dabei werden, wie sonst in dem Spiel auch, schlicht Noten ausgelassen und insbesondere anspruchsvollere Techniken wie Double-Stops und das extreme Ziehen der Saiten (Bends) meist ignoriert. Der Lerneffekt für sauberes Spielen steckt vor allem in den schnellen Single-Note-Riffs.

Unser Video zeigt einen der Entwickler des Spiels, der das Stück in diesem Modus absolut fehlerfrei beherrscht - unsere Versuche konnten wir wirklich nur deshalb nicht festhalten, weil ein zweiter Kameramann fehlte und wir das Stativ vergessen hatten.

Golem Karrierewelt
  1. IT-Grundschutz-Praktiker mit Zertifikat: Drei-Tage-Workshop
    04.-06.07.2022, Virtuell
  2. Azure und AWS Cloudnutzung absichern: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    22./23.09.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Als weitere Reminiszenz des klassischen Metal der achtziger und neunziger Jahre gibt es im Rocksmith-Update noch den Megadeth-Song "Public Enemy No.1", und wer es lieber moderner mag, wird auch fündig. Die vor allem unter jüngeren Metal-Fans beliebte Band Lamb of God steuert mit "Redneck" aber nur einen Song bei. Darin steckt ein bisschen Ironie: Lamb of God wurden 1990 gegründet, im selben Jahr erschien das Album "Painkiller" von Judas Priest mit dem gleichnamigen Song.

Gleich mit drei Stücken sind die ebenfalls mit vielen modernen Sounds experimentierenden Avenged Sevenfold vertreten. Vor allem das mit schnellen Thrash-Riffs und mehreren Soli versehene "The Beast and the Harlot" ist recht schwierig. Etwas aus dem Rahmen fällt der in jeder Rock- oder Gothic-Disco zu Tode gespielte Song "Bring me to Life" von Evanescence, dessen Gitarrenpart nicht allzu schwer ist. Vielleicht hat Ubisoft dieses Stück in das Paket gesteckt, damit der männliche Nachwuchsgitarrist auch das ursprüngliche Ziel des Musikmachens erreicht: Mädchen beeindrucken.

Das Metal Rock Pack für Rocksmith ist per Xbox Live und Playstation Network erhältlich und kostet 19,99 Euro.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Hösch 21. Dez 2012

Naja, Painkiller finde ich jetzt für Judas Priest Verhältnisse recht heftig. Da finde...

tomek 13. Dez 2012

Was hat das mit Ironie zu tun?

der_heinz 13. Dez 2012

"unsere Versuche konnten wir wirklich nur deshalb nicht festhalten, weil ein zweiter...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Halbleiterfertigung
Keine modernen Belichtungsmaschinen mehr für China

Maschinen für EUV-Belichtung darf ASML bereits nicht mehr nach China exportieren, auch der Zugang zu älteren DUV-Anlagen soll gekappt werden.

Halbleiterfertigung: Keine modernen Belichtungsmaschinen mehr für China
Artikel
  1. Fake-Polizei-Anrufe: Bundesnetzagentur meldet starken Anstieg von Beschwerden
    Fake-Polizei-Anrufe
    Bundesnetzagentur meldet starken Anstieg von Beschwerden

    Seit März wachsen die Beschwerden stark an, weil Betrüger automatische Ansage von Polizei, BKA, Interpol oder Europol versenden. Dabei täuschen sie echte Telefonnummern vor.

  2. Games with Gold: Die Xbox-360-Neuauflagen sind alle
    Games with Gold
    Die Xbox-360-Neuauflagen sind alle

    Ab Oktober 2022 ist Schluss mit weiteren Xbox-360-Spielen in Spieleabos von Microsoft. Grund ist schlicht eine natürliche Grenze.

  3. Kryptowinter: Auch Bitcoin-Minern droht die Zahlungsunfähigkeit
    Kryptowinter
    Auch Bitcoin-Minern droht die Zahlungsunfähigkeit

    Nicht nur Bitcoin-Verleiher gehen in der Krise pleite. Auch professionelle Krypto-Mining-Unternehmen kämpfen um ihre Liquidität.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Red Friday: Mega-Rabatt-Aktion bei Media Markt • PS5 bestellbar • EVGA RTX 3090 günstig wie nie: 1.649€ • MindStar (MSI RTX 3060 429€, MSI 31,5“ WQHD 165Hz 369€) • Samsung QLED 85" günstig wie nie: 1.732,72€ • Alternate (Tower & CPU-Kühler) • Der beste 2.000€-Gaming-PC [Werbung]
    •  /