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Rockmelt: Yahoo kauft Browser-Hersteller und schließt ihn

Yahoo hat den erfolglosen Browser-Hersteller Rockmelt übernommen. Das Unternehmen schaltet seine Produkte bis Ende August 2013 ab. Marissa Mayer ging es um die Entwickler bei Rockmelt.

Artikel veröffentlicht am ,
Yahoo-Chefin Marissa Mayer
Yahoo-Chefin Marissa Mayer (Bild: Beck Diefenbach/Reuters)

Yahoo hat den Browser-Hersteller Rockmelt gekauft. Das gab Rockmelt in seinem Blog bekannt. Zu den finanziellen Konditionen der Übernahme wurden keine Angaben gemacht. Das Blog des Wall Street Journals All Things D hat aus unternehmensnahen Kreisen erfahren, dass der Kaufpreis bei 60 bis 70 Millionen US-Dollar lag.

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"Die Rockmelt-Apps und -Webprodukte werden zum 31. August 2013 abgeschaltet", erklärte Rockmelt.

Im August 2009 wurde berichtet, dass Marc Andreessen bei der Gründung als einer der Geldgeber hinter dem Browser-Startup stand. Rockmelt-Gründer waren Eric Vishria und Tim Howes, beides ehemalige Führungskräfte bei Opsware, einem Unternehmen, das Andreessen mit aufgebaut und im Jahr 2007 für etwa 1,6 Milliarden US-Dollar an Hewlett-Packard verkauft hatte. Howes hatte bei Netscape zuvor mit Andreessen zusammengearbeitet und ist einer der Schöpfer des Anwendungsprotokolls LDAP (Lightweight Directory Access Protocol). Weitere Geldgeber waren Accel Partners, Khosla Ventures, First Round Capital, Bill Campbell und Ron Conway. Insgesamt erhielt Rockmelt rund 40 Millionen US-Dollar.

Seit Juni 2011 wurde Rockmelt offiziell von Facebook bei der Entwicklung unterstützt. Dabei ging es um eine bessere Integration von Facebook in den Browser. Als Browserengine kam Chromium zum Einsatz, die Open-Source-Version von Googles Browser Chrome. Diese wurde um verschiedene Funktionen erweitert.

Alle Einstellungen wurden auf Servern von Rockmelt gespeichert, so dass an unterschiedlichen Rechnern die gleiche Umgebung zur Verfügung stand. Doch der Browser schaffte es nie, viele Nutzer zu erreichen.

Wie Bloomberg Businessweek kürzlich über Yahoo-Chefin Marissa Mayer schrieb, verpflichtet sie die Entwickler der zugekauften Startups vertraglich auf zwei bis vier Jahre.

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TW1920 25. Aug 2013

thx - wieder so ein wegwerfmailadressendienst gesperrt :)

goosefx 06. Aug 2013

Ohh!

snook 05. Aug 2013

WTF? Nein...

Anonymer Nutzer 05. Aug 2013

ja, ihr habt ja Recht. Nehme alles zurück. Frauen sind gar nicht die besseren Menschen...

BLi8819 05. Aug 2013

Einzelne Mitarbeiter findet mal wohl auch so. Aber nicht ein 37-Köpfiges eingespieltes...


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