Abo
  • IT-Karriere:

Hack: Esa-Nutzer haben kurze Passwörter

Zahlreiche interne Datensätze der Europäischen Raumfahrtagentur Esa sind gehackt worden und jetzt im Internet einsehbar. Offenbar benutzen viele der Esa-Nutzer kurze und unsichere Passwörter.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Esa-Kontrollzentrum während des Pathfinder-Starts
Das Esa-Kontrollzentrum während des Pathfinder-Starts (Bild: Thomas Lohnes/Getty Images)

Eine Gruppe von Einbrechern hat unter dem Anonymous-Label die Webseite der Europäischen Raumfahrtagentur Esa gehackt. Die Angreifer haben zahlreiche interne Informationen wie Passwörter und Adressen veröffentlicht. Als Grund für den Hack gaben die Anonymous-Aktivisten an, dass bald Weihnachten sei und sie etwas "für den Spaß" machen wollten. Politische Motive sollen keine Rolle gespielt haben.

Stellenmarkt
  1. KION Group IT, Hamburg, Aschaffenburg
  2. operational services GmbH & Co. KG, Berlin, Frankfurt am Main, Wolfsburg, Braunschweig, München

Die jetzt veröffentlichten Daten betreffen vor allem die Esa-Angestellten und deren Namen und E-Mail-Adressen. Außerdem sind 8.000 Passwörter betroffen - auch von Abonnenten. Welche Abonnenten gemeint sind, ist der Quelle leider nicht zu entnehmen - möglicherweise handelt es sich um die Newsletter-Verwaltung der Esa. Der Angriff erfolgte mit einer SQL-Injektion und betrifft die Domains due.esrin.esa.int, exploration.esa.int und sci.esa.int.

Esa-Abonnenten brauchen Passwortnachhilfe

39 Prozent der veröffentlichen Passwörter sind nur drei Zeichen lang - die am leichtesten zu erratenden sind etwa "esa", "496" und "136". Die mit 16 Prozent zweitgrößte Gruppe von Passwörtern liegt mit acht Zeichen zwar im Mittel, doch auch viele dieser Passwörter dürften für Wörterbuchangriffe anfällig sein. Beispiele aus der Datenbank sind "trustno1", "rainbow6", "password" und das beliebte "12345678".

Nur wenige Nutzer scheinen zufallsgenerierte Passwörter und einen Passwortmanager zu benutzen. Dabei ist das eigentlich keine Raketenwissenschaft. Für die Esa sollte es also durchaus möglich sein, eine Webseite ohne Anfälligkeit für SQL-Injektionen zu entwickeln und die auf dem Server liegenden Passwörter so abzusichern, dass sie nicht innerhalb kurzer Zeit von Angreifern ausgelesen werden können.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 29,99€
  2. 4,99€
  3. (-50%) 14,99€

xeniac.at 16. Dez 2015

Und da davon ausgegangen werden kann das eine standard CMS Seite kein sicherer Platz für...

Volle 16. Dez 2015

Danke für den Artikel @photoliner

Icestorm 16. Dez 2015

Damit sollte doch jedes strunzdoofe "ich"-Passwort oder debile "123456" abgelehnt werden...

DonaldDuck 16. Dez 2015

Passt. Musste lachen.

mambokurt 15. Dez 2015

Dacht ich mir auch gerade, mal davon ab dass ich bei jedem Dienst ein eigenes Passwort...


Folgen Sie uns
       


Asus Studiobook Pro X (Ifa 2019)

Das Studiobook Pro X ist mit Xeon-Prozessor, Quadro GPU und einem Preis von 4300 Euro eindeutig auf professionelle Anwender ausgerichtet.

Asus Studiobook Pro X (Ifa 2019) Video aufrufen
Alexa: Das allgegenwärtige Ohr Amazons
Alexa
Das allgegenwärtige Ohr Amazons

Die kürzlich angekündigten Echo-Produkte bringen Amazons Sprachassistentin Alexa auf die Straße und damit Datenschutzprobleme in die U-Bahn oder in bisher Alexa-freie Wohnzimmer. Mehrere Landesdatenschutzbeauftragte haben Golem.de erklärt, ob und wie die Geräte eingesetzt werden dürfen.
Von Moritz Tremmel

  1. Digitaler Assistent Amazon bringt neue Funktionen für Alexa
  2. Echo Frames und Echo Loop Amazon zeigt eine Brille und einen Ring mit Alexa
  3. Alexa Answers Nutzer smarter Lautsprecher sollen Alexa Wissen beibringen

Internetprovider: P(y)ures Chaos
Internetprovider
P(y)ures Chaos

95 Prozent der Kunden des Internetproviders Pyur bewerten die Leistung auf renommierten Bewertungsportalen mit der Schulnote 6. Ein Negativrekord in der Branche. Was steckt hinter der desaströsen Kunden(un)zufriedenheit bei der Marke von Tele Columbus? Ein Selbstversuch.
Ein Erfahrungsbericht von Tarik Ahmia

  1. Bundesnetzagentur Nur 13 Prozent bekommen im Festnetz die volle Datenrate

iPad 7 im Test: Nicht nur für Einsteiger lohnenswert
iPad 7 im Test
Nicht nur für Einsteiger lohnenswert

Auch mit der siebten Version des klassischen iPads richtet sich Apple wieder an Nutzer im Einsteigersegment. Dennoch ist das Tablet sehr leistungsfähig und kommt mit Smart-Keyboard-Unterstützung. Wer ein gutes, lange unterstütztes Tablet sucht, kann sich freuen - ärgerlich sind die Preise fürs Zubehör.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. iPad Einschränkungen für Apples Sidecar-Funktion
  2. Apple Microsoft Office auf neuem iPad nicht mehr kostenlos nutzbar
  3. Tablet Apple bringt die 7. Generation des iPads

    •  /